Leidenschaft

14. September 2016

lf_artist_rectangle20160428-15822-11zvl8i-4ca05a482a7ae9f0dd23cb06d5f9218cFassbinders LOLA – nur ganz anders
Literaturfest Niedersachsen – Leidenschaft
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz
Heute (Mi 14.9.) – 20 Uhr
Eintritt: 10 – 15 Euro

Die Edelhure LOLA ist Objekt der Begierde in der Villa Fink, einem Bordell in einer deutschen Kleinstadt, die symbolisch für die junge Bundesrepublik steht. Hier treffen sich die lokalen Honoratioren, vom Bürgermeister bis zum Bankdirektor. 

Rund um den örtlichen Bauunternehmer, der LOLA als seinen Privatbesitz betrachtet, und den unsterblich verliebten Baudezernenten entspinnt sich eine Story um Geld, Grundstücke, käufliche und echte Liebe.

Für das Literaturfest Niedersachsen verwandeln sich die Schauspieler Harry Baer und Axel Pape in einer szenischen Lesung in die Figuren des großen Leinwanderfolgs von Rainer Werner Fassbinder.  Sie bringen ganz unterschiedliche Erinnerungen an Fassbinders „LOLA“ mit: Harry Baer hat den Dreh hautnah miterlebt. Als Schauspieler und künstlerischer Mitarbeiter war er entscheidender Wegbegleiter Fassbinders. Axel Pape trifft bei der szenischen Lesung von „LOLA“ auf Helden seiner Jugend. Am 14. September 2016 tauchen die beiden Schauspieler im Professorenhaus Lingen in eine Geschichte rund um Geld, Grundstücke, käufliche und echte Liebe ein.

Baer und Pape liefern sich im Professorenhaus einen humorvollen Schlagabtausch – in ihren Rollen und zwischen den Zeilen.

Harry Baer ist Schauspieler, Produzent und Autor. Seine Filmkarriere begann 1969 an der Seite von Rainer Werner Fassbinder, bei dessen Filmen er vor und hinter der Kamera mitwirkte. Er spielte in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen wie „Berlin Alexanderplatz“, „LOLA“, „Die Sehnsucht der Veronika Voss“, „Tatort“, „Polizeiruf“ und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Doris Dörrie, Mika Kaurismäki und Bernhard Sinkel.

Axel Pape begann seine Schauspielkarriere am Theater in Dortmund, Mannheim, Berlin und Düsseldorf. Mit seiner Rolle als Kommissar in „Die Wache“ wechselte er 1992 erfolgreich vor die Kamera und spielte seitdem in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen, u. a. in „14 Tage lebenslänglich“, „Die Stunde der Offiziere“, „Tatort“, „Im Namen des Gesetzes“ und „Wir sind jung. Wir sind stark.“ 2015 war Pape nominiert für den deutschen Filmpreis und Gewinner des Friedenspreises des Deutschen Films. Seit 2014 gastiert er am Schauspiel Köln.

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