Große Töne

8. September 2016

Heute war die AfD in Lingen auf dem Markt. Ihr Bundesvzie Gauland durfte lernen, dass Lingen bunt ist und was die Lingener von der rechten Populismussoße halten: Nüscht. Bemerkenswert: Ein Herr Hampel und ein Herr Gauland wollten im Kommunalwahlkampf in Lingen, wo die AfD nicht antritt, über die Lage der Nation reden. Kam nicht so wirklich, so dass Herr Gauland dann die protestierenden Lingener erst als „Pack“ beleidigte und mit dem Satz „Das muss ich mir nicht antun!“ von der Bühne huschte.

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4 Antworten to “Große Töne”

  1. Einer der geschicktesten Rattenfänger der“AFD“ist eben nur die
    Ratte auf dem sinkenden Schiff!

  2. Hermann Gerdes said

    ‚Egal, was Donald Trump sagt, und sei es noch so menschenverachtend oder absurd, es schadet ihm nicht. Grund dafür ist die heftige Reaktion seiner Gegner und eine Debattenkultur, die nur noch „dafür“ oder „dagegen“ kennt. Diese Dynamik nützt auch der AfD.‘

  3. ulrike said

    Leute, mit Trillerpfeifen ,Eier – und Farbeutelwürfen- ( Lingen ist bunt)- und Nazi Rufen soll das Emsland vorm bösen Feind gerettet werden?
    Das ist nur megapeinlich und niveaulos.
    Da wäre glatt eine Entschuldigung angebracht.

    Lasst die Redner doch vorm leeren Marktplatz reden und fettig is.
    Und dann die sog. Antifa. Früher marschierte der schwarze Block und zog eine Schneise von abgefackelten Autos und zerschlagenen Scheiben hinter sich , was dann dem staunenden Publikum als politische Äußerung verkauft wurde.
    Und jetzt ? Trillerpfeifen ! Ein Niedergang.
    Zusammenfassung: eine entbehrliche Veranstaltung, in jeder Hinsicht.

  4. Tiger,T said

    Immerhin!
    Die BN waren mit einem weithin sichtbaren Transparent vertreten, aber offensichtlich ein Schnellschuss. Der Text ist ziemlich mau:

    Der „AfD“ kann es ja gar nicht um die Kommunalwahl gehen mangels Kandidaten, sie bereitet vielmehr den Bundestagswahlkampf 2017 vor. Deshalb war Gauland in Lingen.
    Und die Bezeichnung „Große Töne spucken“ verharmlost die rechtspopulistische Hetze der „AfD“ erheblich!

    @Ulrike: Stimme Ihnen zu! Den Protest gegen die „AfD“ sollte man nicht der nach wie vor pubertären Antifa, dem Freizeitverein-Kolpingwerk und dem zahnlosen Emsland-DGB überlassen. „Inhalte“ und Protestformen der Antifa stoßen tatsächlich viele Bürger ab und DGB und Kolping erfüllten eine Alibi-Funktion für die demokratischen Parteien!

    Ich hätte mir ein gemeinsames Auftreten dieser Parteien gegen die „AfD“ und für unsere Demokratie am gestrigen Abend gewünscht. „Kaffeklatsch“ im gemütlichen Lookentor hin oder her, der Marktplatz wäre gestern der bessere Ort gewesen, um Solidarität gegen Rechts und kindische Trillerpfeifen und dümmliche Parolen zu zeigen.

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