Harald V.

8. September 2016

Das war am vergangenen Freitag eine beeindruckende Rede des 79jährigen norwegischen Königs Harald V.. Er spricht in ihr über Toleranz und Integration. Es war eine Ansprache gegen alle europäischen Rechten. Wie die Könige in ihren Ländern es so an sich haben: Leider spricht er in der Landessprache und die Untertitel sind englisch. Lohnt sich trotzdem. Denn:

“Norwegians are also immigrants from Afghanistan, Pakistan, Poland, Sweden, Somalia and Syria,” he said. “It is not always easy to say where we come from, to which nationality we belong. Home is where the heart is. That cannot always be placed within country borders.”

“Norwegians are young and old, tall and short, able-bodied and wheelchair users,” the king said, “Norwegians are girls who love girls, boys who love boys, and boys and girls who love each other. Norwegians believe in God, Allah, everything and nothing.”

ps Eine schöne Rede für den Englischunterricht in unseren Schulen, liebe Pädagogen.

keine Lust

8. September 2016

bildschirmfoto-2016-09-07-um-00-05-34Drei Tage vor der Kommunalwahl 2016 bin ich inzwischen der Überzeugung, dass die angebliche Wirtschaftspartei CDU keine Lust hat, der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (die heißt tatsächlich so kompliziert) Rede und Antwort zu stehen. Seit zwei Wochen ist das IHK Kandidatenforum freigeschaltet und in den Tiefen der IHK-Internetseite zu finden.

Aus Lingen („Mittelzentrum“) hat sich dort nur eine kleine unabhängige Wählergemeinschaft mit dem Namen „Die BürgerNahen“ (kurz: BN) geäußert. Ich durfte das erledigen. Die verehrte Leserschaft darf gern reinklicken, mein BN-Statement lesen und mich anschließend mit Kritik überschütten. Für die lokale Konkurrenz war die Bitte der IHK, sich zu äußern, offenbar nicht wichtig genug und wenn sie jetzt noch meldet, dann nur, weil sie offenbar dieses kleine Blog gelesen haben. 😉

Noch ein Zuruf Richtung IHK. Versteckter konnten Sie Ihr Kandidatenforum wirklich nicht präsentieren.

Große Töne

8. September 2016

Heute war die AfD in Lingen auf dem Markt. Ihr Bundesvzie Gauland durfte lernen, dass Lingen bunt ist und was die Lingener von der rechten Populismussoße halten: Nüscht. Bemerkenswert: Ein Herr Hampel und ein Herr Gauland wollten im Kommunalwahlkampf in Lingen, wo die AfD nicht antritt, über die Lage der Nation reden. Kam nicht so wirklich, so dass Herr Gauland dann die protestierenden Lingener erst als „Pack“ beleidigte und mit dem Satz „Das muss ich mir nicht antun!“ von der Bühne huschte.

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