Hieronymus Bosch

9. August 2016

Heute vor 500 Jahren starb Hieroymus Bosch, in Spanien El Bosco genannt. Aus diesem Anlass zeigte im Frühjahr Het Noordbrabants Museum in seiner Heimatstadt ’s Hertoghenbosch und seit einigen Wochen der Madrider Prado eine grandiose Ausstellung der Werke des Niederländers und damit eine einzigartige Gelegenheit, um diesen großen europäischen Künstler näher kennenzulernen.

Unter den gezeigten Werken sind die wichtigsten Triptychen Boschs wie Der Garten der Lüste oder die Anbetung der Heiligen drei Könige, das gegenwärtig noch restauriert wird, und als Sonderleihgabe des Museu Nacional de Arte Antiga in Lissabon Die Versuchung des Heiligen Antonius. Weitere Gemälde steuern unter anderen das Albertina und das Kunsthistorische Museum Wien bei, das Museum of Fine Arts in Boston, das Metropolitan Museum of Art in New York, die Washingtoner National Gallery, der Pariser Louvre und der Polo Museale Veneziano bei.

Die Ausstellung widmet fünf thematische Bereiche der Malerei Boschs und einen sechsten seinen Zeichnungen. Unter den ausgewählten Werken sind 25 von Bosch geschaffene Gemälde, 9 aus seiner Werkstatt, die übrigen stammen von weiteren bekannten Malern seiner Zeit.

Ergänzend werden Gemälde, Miniaturen, Zeichnungen, Reliefs oder Gravuren anderer Künstler zu Themen gezeigt, die auch der niederländische Künstler behandelt hat, wie etwa die Hölle oder die Sünden. Dadurch wird dem Besucher anschaulich verständlich gemacht, in welchem Kontext Bosch seine Kunst schuf.

Noch bis zum 11. September, Eintritt 14 € (erm. 7 €) Prado Museum Madrid, Paseodel Prado, s/n28014 Madrid, Metro: Atocha (L1), Banco de España (L2)

Als Alternative zur Reise nach Madrid bietet DIE ZEIT einen Hieronymus Flash

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