Jetzt wird es fromm – das Gegenteil ist der Fall
Ein kabarettistisches Frauenfrühstück mit
Christoph Tiemann und Urs von Wulfen

Lingen (Ems) – Gaststätte Klaas-SchaperFrerener Str. 37

Mi 1. Juni 2016, 9.30 – 11.45 Uhr
Eintritt 13 €

Die Anmeldefrist ist zwar abgelaufen. Aber Sie sollten es bei Interesse einfach mal über die KEB Emsland-Süd versuchen: Tel. 0591 6102-252 oder per Mail an bolmer(at)keb-emsland.de
KEB Emsland-Süd Veranstaltungnr: 2016-2413LI

Die Referenten: Christoph Tiemann – professioneller Quereinsteiger, Kabarettist und extrem wandelbar. Vom Psychologiestudium zur Religionswissenschaft, neben dem Schreiben satirischer Theaterstücke und Engagements im Theater in Oberhausen steht er seit 2013 auch mit der Reihe „Tiemann testet“ beim WDR vor der Kamera.

Urs von Wulfen –  Hausmann, Social Media-Redakteur und katholisch. Er schildert mit der youtube-Serie: „Achtung! Kann Spuren von Glauben enthalten!“, wie Glaube und Rituale den Alltag prägen. Er ist Preacherslamer, Kirchenkabarettist und Journalist in der Bischöflichen Pressestelle der Diözese Osnabrück.

Weitere Informationen unter: www.keb-lingen.de

 

Schachnovelle
nach der Novelle von Stefan Zweig
Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik
Bühne Cipolla in Kooperation mit metropol-ensemble, KulturStadtLev/Forum Leverkusen & bremer shakespeare company
Lingen (Ems) – Kulturforum St. Michael, Langschmidtsweg 66a
Di 31. Mai 2016 – 29 Uhr

Karten Abendkasse 24 € (erm. 19 €), VVK 20 € (erm. 15 €)

Pressestimmen zur Inszenierung

Dass Kautz Schachnovelle auf seine typische Art als Figurentheater konzipiert hat, erweist sich als Glücksgriff. Denn Puppen entfalten eine magische Wirkung auf den Zuschauer. Auf sie lässt sich so viel mehr projizieren als auf einen menschlichen Darsteller. Puppen sind wandlungsfähig. Puppen können hoch symbolisch sein. Und Kautz reizt diese Vorteile gnadenlos gut aus.
Kölner Stadtanzeiger

Es ist ein Genuss, Kauz und John bei der Arbeit zuzusehen. Jeder Handgriff ist gekonnt, jeder Ton stimmt.
Rheinische Post Leverkusen

Das sind die spektakulären und höchst wirksamen Bilder, die zeigen, welche Formensprache dem Theater zur Verfügung steht und welche Verführungskraft Theater besitzen kann – all seinen medialen Konkurrenten zum Trotz.
Mindener Tageblatt

Es gehört zu den Stärken von Kautz, auch unvorbereitete Zuschauer auf diese fein gesponnene Schauspiel-Reise spontan mitzunehmen, die John mit intensiven Streicher-Klängen und atmosphärischem Bandoneon-Spiel begleitet.
Neue Ruhr Zeitung

Eindrucksvoll. Kautz lässt seine Puppen seelische Folter durchleben.
Bergischer Bote

Viel Feingefühl. Perfekte Choreografie. Selten wurde Einsamkeit so beklemmend dargestellt wie hier.
Delme-Report

Pure Faszination.
Rheinische Post Leichlingen

Ganz großes und ungewöhnliches Theater. Viel Beifall.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Stefan Zweig wäre sicherlich einverstanden gewesen mit der Art und Weise, wie Regisseur Sebastian Kautz sein Werk für die Theaterbühne arrangiert hat.
Leverkusener Anzeiger

Die Aufführung musste vom Kleinen ins Große Haus verlegt werden. Eher selten, dass es zu viel Publikum gibt. Allein das ein toller Erfolg.
DeWeZet 

Wir empfehlen unbedingt den Besuch der Vorstellung.
Rheinische Post Duisburg

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Dauer: Ca. 75 Minuten (keine Pause). Danach besteht Gelegenheit, mit den Künstlern zu sprechen und Puppen und Requisiten anzuschauen.

 

BahnhofsWCEingebürgert hat es sich, auch wichtige Dinge im Verwaltungsausschuss (VA) unserer Stadt beschließen zu lassen, ohne dies zuvor mitzuteilen. Mit Ausnahme der CDU, deren Fraktionsvorsitzender Uwe Hilling allwöchentlich freitags mit OB Krone die aktuellen Entscheidungen bespricht und auch -wie behauptet wird- trifft. Die Unsitte solch undemokratischen Hopplahopp-Entscheidungen hat vor einigen Tagen auch das Bahnhofs-WC getroffen. Das ist nämlich kaputt, sieht jämmerlich aus und ist nicht benutzbar.

Ältere Lingener erinnern sich, dass die fehlenden öffentlichen Toilettenanlagen ein großes Ärgernis in unserem Städtchen waren, als Krones Amtsvorgänger Pott vor 15 Jahren in Amt und Würden kam und untersuchen ließ, wo der Schuh drückte. Vor allem drückte die Lingener aber noch etwas anderes und die Lingener Tagespost berichtete:

„Die unzureichenden und oft in einem desolaten Zustand befindlichen öffentlichen Toilettenanlagen scheinen das größte Ärgernis für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lingen zu sein und deswegen werden wir in diesem Jahr noch Abhilfe schaffen“, versprach Oberbürgermeister Heiner Pott.“2016-05-29 13.44.38

Er hielt Wort: Eine öffentliche WC-Anlage entstand am Bahnhof. Doch die ist seit Monaten nach einem Einbruchsversuch im Dezember 2015 defekt. Überraschenderweise war dies für OB Krone und seine Verwaltung kein Grund, die WC-Anlage instand zu setzen,  sondern ernsthaft deren Schließung vorzuschlagen, weil doch deshalb „keine einzige Beschwerde bei der Verwaltung“ eingetroffen sei. Er schlug vor, vorsorglich den Vertrag zu kündigen und zu prüfen, welche WC-Anlagen an der Stelle „mit vertretbarem Aufwand“ angeboten werden könnten. Ich hab dem widersprochen, da binnen sechs Monaten Kündigungsfrist nicht geklärt werde, was mit dem Bahnhofsgebäude geschehe; außerdem war, als die WC-Anlage noch im Bahnhofsgebäude war, sie in einem jämmerlichen, stinkenden Zustand. Sie wurde dann deshalb in die Bahnhofs-Gastwirtschaft eingegliedert. Dann war es ok, aber Nicht-Gäste konnten sie nicht mehr benutzen.

Cordula Süßmann (Liberale Fraktion) prophezeite jedenfalls im VA -bevor das Thema vertagt wurde-, dass die Schließung der Anlage Beschwerden nach sich ziehen werde. Was soll ich sagen? Die Kollegin Süßmann hat 100 Punkte! Denn gestern traf diese E-Mail von Wolf-Dieter Thal bei mir ein:

Am 28.05.2016 gab es eine Sonderzugfahrt nach Amsterdam. Zur vorgesehenen Abfahrtszeit fanden sich mehrere hundert Fahrgäste/Besucher ein. Man musste feststellen, dass sich im gesamten Bahnhofbereich keine verfügbare Sanitäreinrichtung befand:
– nicht im Bahnhofsgebäude
– nicht im Busbahnhof, verschlossen, und gibt es ueberhaupt welche?
– nicht die im Bahnhofsbereich aufgestellte Toilettenanlage – nicht zugänglich!!!
Diese Situation besteht nicht erst seit dem 28.05.2016, und so stellt sich die Frage, wann die Verwaltung/Politiker der Stadt beabsichtigen, diese aeußerst mangelhafte Situation abzustellen?.
Ich wünsche ja keinem etwas Schlechtes, doch für all jene, die fuer diese Situation verantwortlich sind, dass sie mal mit Durchfall am Lingener Bahnhof konfrontiert sind.
Übrigens, dies ist generell ein unhaltbarer Zustand, da er alle Reisenden trifft, und dies schon seit langer Zeit! Welch ein positives Image für Lingen!
Also schreibe ich dem OB diesen offenen Brief:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
es gibt seit Dezember keine funktionierende WC-Anlage am Lingener Bahnhof. Doch nebenan ist der Busbahnhof, der ist zwar technisch leider nur auf dem vordigitalen Stand der 1970er Jahre; aber er hat ein öffentliches WC. Das hat der Steuerzahler bezahlt – extra nachfinanziert mit zehntausenden Euro. Allerdings ist es eben auch geschlossen.
Wie wär’s denn, wenn Sie dem Busbetreiber VGE Emsland-Süd gleichermaßen höflich wie gehörig auf die Füße treten, damit das ZOB-WC wie vereinbart und gefördert für Reisende und Bedürftige geöffnet ist und wenn Sie b) dasselbe mit dem machen, der das Bahnhof-WC so vergammeln lässt ?
Herzlichen Dank für die Erledigung!
Ihr Robert Koop
(Fotos: W.-D Thal)