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31. Mai 2016

7. Repair-Café

31. Mai 2016

 

7. Repair Café Lingen
Wegwerfen? Denkste!

Lingen (Ems) – Alter Schlachthof, Konrad-Adenaue-Ring 40
So 5. Juni von  14 – 17 Uhr 

Was macht man mit einem Stuhl, an dem ein Bein kaputt ist? Mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Mit einem Wollpullover mit Mottenlöchern?

Wegwerfen? Denkste!
Reparieren Sie es im Repair Café!

Weitere Informationen...

Jetzt wird es fromm – das Gegenteil ist der Fall
Ein kabarettistisches Frauenfrühstück mit
Christoph Tiemann und Urs von Wulfen

Lingen (Ems) – Gaststätte Klaas-SchaperFrerener Str. 37

Mi 1. Juni 2016, 9.30 – 11.45 Uhr
Eintritt 13 €

Die Anmeldefrist ist zwar abgelaufen. Aber Sie sollten es bei Interesse einfach mal über die KEB Emsland-Süd versuchen: Tel. 0591 6102-252 oder per Mail an bolmer(at)keb-emsland.de
KEB Emsland-Süd Veranstaltungnr: 2016-2413LI

Die Referenten: Christoph Tiemann – professioneller Quereinsteiger, Kabarettist und extrem wandelbar. Vom Psychologiestudium zur Religionswissenschaft, neben dem Schreiben satirischer Theaterstücke und Engagements im Theater in Oberhausen steht er seit 2013 auch mit der Reihe „Tiemann testet“ beim WDR vor der Kamera.

Urs von Wulfen –  Hausmann, Social Media-Redakteur und katholisch. Er schildert mit der youtube-Serie: „Achtung! Kann Spuren von Glauben enthalten!“, wie Glaube und Rituale den Alltag prägen. Er ist Preacherslamer, Kirchenkabarettist und Journalist in der Bischöflichen Pressestelle der Diözese Osnabrück.

Weitere Informationen unter: www.keb-lingen.de

 

Schachnovelle
nach der Novelle von Stefan Zweig
Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik
Bühne Cipolla in Kooperation mit metropol-ensemble, KulturStadtLev/Forum Leverkusen & bremer shakespeare company
Lingen (Ems) – Kulturforum St. Michael, Langschmidtsweg 66a
Di 31. Mai 2016 – 29 Uhr

Karten Abendkasse 24 € (erm. 19 €), VVK 20 € (erm. 15 €)

Pressestimmen zur Inszenierung

Dass Kautz Schachnovelle auf seine typische Art als Figurentheater konzipiert hat, erweist sich als Glücksgriff. Denn Puppen entfalten eine magische Wirkung auf den Zuschauer. Auf sie lässt sich so viel mehr projizieren als auf einen menschlichen Darsteller. Puppen sind wandlungsfähig. Puppen können hoch symbolisch sein. Und Kautz reizt diese Vorteile gnadenlos gut aus.
Kölner Stadtanzeiger

Es ist ein Genuss, Kauz und John bei der Arbeit zuzusehen. Jeder Handgriff ist gekonnt, jeder Ton stimmt.
Rheinische Post Leverkusen

Das sind die spektakulären und höchst wirksamen Bilder, die zeigen, welche Formensprache dem Theater zur Verfügung steht und welche Verführungskraft Theater besitzen kann – all seinen medialen Konkurrenten zum Trotz.
Mindener Tageblatt

Es gehört zu den Stärken von Kautz, auch unvorbereitete Zuschauer auf diese fein gesponnene Schauspiel-Reise spontan mitzunehmen, die John mit intensiven Streicher-Klängen und atmosphärischem Bandoneon-Spiel begleitet.
Neue Ruhr Zeitung

Eindrucksvoll. Kautz lässt seine Puppen seelische Folter durchleben.
Bergischer Bote

Viel Feingefühl. Perfekte Choreografie. Selten wurde Einsamkeit so beklemmend dargestellt wie hier.
Delme-Report

Pure Faszination.
Rheinische Post Leichlingen

Ganz großes und ungewöhnliches Theater. Viel Beifall.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Stefan Zweig wäre sicherlich einverstanden gewesen mit der Art und Weise, wie Regisseur Sebastian Kautz sein Werk für die Theaterbühne arrangiert hat.
Leverkusener Anzeiger

Die Aufführung musste vom Kleinen ins Große Haus verlegt werden. Eher selten, dass es zu viel Publikum gibt. Allein das ein toller Erfolg.
DeWeZet 

Wir empfehlen unbedingt den Besuch der Vorstellung.
Rheinische Post Duisburg

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Dauer: Ca. 75 Minuten (keine Pause). Danach besteht Gelegenheit, mit den Künstlern zu sprechen und Puppen und Requisiten anzuschauen.

 

BahnhofsWCEingebürgert hat es sich, auch wichtige Dinge im Verwaltungsausschuss (VA) unserer Stadt beschließen zu lassen, ohne dies zuvor mitzuteilen. Mit Ausnahme der CDU, deren Fraktionsvorsitzender Uwe Hilling allwöchentlich freitags mit OB Krone die aktuellen Entscheidungen bespricht und auch -wie behauptet wird- trifft. Die Unsitte solch undemokratischen Hopplahopp-Entscheidungen hat vor einigen Tagen auch das Bahnhofs-WC getroffen. Das ist nämlich kaputt, sieht jämmerlich aus und ist nicht benutzbar.

Ältere Lingener erinnern sich, dass die fehlenden öffentlichen Toilettenanlagen ein großes Ärgernis in unserem Städtchen waren, als Krones Amtsvorgänger Pott vor 15 Jahren in Amt und Würden kam und untersuchen ließ, wo der Schuh drückte. Vor allem drückte die Lingener aber noch etwas anderes und die Lingener Tagespost berichtete:

„Die unzureichenden und oft in einem desolaten Zustand befindlichen öffentlichen Toilettenanlagen scheinen das größte Ärgernis für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lingen zu sein und deswegen werden wir in diesem Jahr noch Abhilfe schaffen“, versprach Oberbürgermeister Heiner Pott.“2016-05-29 13.44.38

Er hielt Wort: Eine öffentliche WC-Anlage entstand am Bahnhof. Doch die ist seit Monaten nach einem Einbruchsversuch im Dezember 2015 defekt. Überraschenderweise war dies für OB Krone und seine Verwaltung kein Grund, die WC-Anlage instand zu setzen,  sondern ernsthaft deren Schließung vorzuschlagen, weil doch deshalb „keine einzige Beschwerde bei der Verwaltung“ eingetroffen sei. Er schlug vor, vorsorglich den Vertrag zu kündigen und zu prüfen, welche WC-Anlagen an der Stelle „mit vertretbarem Aufwand“ angeboten werden könnten. Ich hab dem widersprochen, da binnen sechs Monaten Kündigungsfrist nicht geklärt werde, was mit dem Bahnhofsgebäude geschehe; außerdem war, als die WC-Anlage noch im Bahnhofsgebäude war, sie in einem jämmerlichen, stinkenden Zustand. Sie wurde dann deshalb in die Bahnhofs-Gastwirtschaft eingegliedert. Dann war es ok, aber Nicht-Gäste konnten sie nicht mehr benutzen.

Cordula Süßmann (Liberale Fraktion) prophezeite jedenfalls im VA -bevor das Thema vertagt wurde-, dass die Schließung der Anlage Beschwerden nach sich ziehen werde. Was soll ich sagen? Die Kollegin Süßmann hat 100 Punkte! Denn gestern traf diese E-Mail von Wolf-Dieter Thal bei mir ein:

Am 28.05.2016 gab es eine Sonderzugfahrt nach Amsterdam. Zur vorgesehenen Abfahrtszeit fanden sich mehrere hundert Fahrgäste/Besucher ein. Man musste feststellen, dass sich im gesamten Bahnhofbereich keine verfügbare Sanitäreinrichtung befand:
– nicht im Bahnhofsgebäude
– nicht im Busbahnhof, verschlossen, und gibt es ueberhaupt welche?
– nicht die im Bahnhofsbereich aufgestellte Toilettenanlage – nicht zugänglich!!!
Diese Situation besteht nicht erst seit dem 28.05.2016, und so stellt sich die Frage, wann die Verwaltung/Politiker der Stadt beabsichtigen, diese aeußerst mangelhafte Situation abzustellen?.
Ich wünsche ja keinem etwas Schlechtes, doch für all jene, die fuer diese Situation verantwortlich sind, dass sie mal mit Durchfall am Lingener Bahnhof konfrontiert sind.
Übrigens, dies ist generell ein unhaltbarer Zustand, da er alle Reisenden trifft, und dies schon seit langer Zeit! Welch ein positives Image für Lingen!
Also schreibe ich dem OB diesen offenen Brief:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
es gibt seit Dezember keine funktionierende WC-Anlage am Lingener Bahnhof. Doch nebenan ist der Busbahnhof, der ist zwar technisch leider nur auf dem vordigitalen Stand der 1970er Jahre; aber er hat ein öffentliches WC. Das hat der Steuerzahler bezahlt – extra nachfinanziert mit zehntausenden Euro. Allerdings ist es eben auch geschlossen.
Wie wär’s denn, wenn Sie dem Busbetreiber VGE Emsland-Süd gleichermaßen höflich wie gehörig auf die Füße treten, damit das ZOB-WC wie vereinbart und gefördert für Reisende und Bedürftige geöffnet ist und wenn Sie b) dasselbe mit dem machen, der das Bahnhof-WC so vergammeln lässt ?
Herzlichen Dank für die Erledigung!
Ihr Robert Koop
(Fotos: W.-D Thal)

YAYA zum 62.

29. Mai 2016

 Theo wird heute gewaltige 62! Also aus gegebenem Anlass:
Im Feuilleton der Lingener Tagespost hieß es am 22.11.95:
„YAYA ist eine Band, die in kein Schema passen will und alles spielt, Hauptsache, es macht Spaß, ist laut und groovt. YAYA´s Setlist koppelt die Stones mit Tom Waits oder ZZ Top mit Bob Dylan. Und sind sie live auf der Bühne, ist nie gewiss, ob es nicht doch ein eigenes Stück wird, das sich aus Zitaten der Blues- und Rockgeschichte herausschält.“
Am 05. Juni 1999 präsentierte sich YAYA im Rahmen eines Benefizkonzertes für Kosovo-Flüchtlinge am Lünner Brauhaus mit erweiterter Besetzung: Zum alten Kern um Theo Keuters (Lead-Gitarre, Gesang), Bernd Ruping (Rhythmus-Gitarre, Gesang), Michael Schweer (Schlagzeug, Akustische Gitarre, Gesang) und Hajo Wiese (Bass, Gesang) gesellten sich Henning Klukkert (Saxophon, Querflöte) und Andreas Prante (Percussion). Offenbar war das Ergebnis für Band und Publikum gleichermaßen befriedigend:
„Noch mehr Druck und Klangfarbe, noch mehr Spielräume für Improvisationen und Publikumsansprache. Für uns hat der Kontakt zu den Leuten vor der Bühne direkten Einfluss auf die Stücke: Was bei uns ankommt, wird bespielt. Genauso proben wir auch. Abfahren im Bekannten, aber wo´s hingeht, weiß keiner.“

(YAYA im Interview mit der Ems-Vechte-Welle, 5.6.2004)

2014 stieg Hajo Wiese aus. Michael Schweer übernahm den Bass, Michael Graupner das Schlagzeug. Mit dem Wechsel änderte sich auch das Repertoire der Band, die sich ab sofort ausschließlich den Eigen-Kompositionen zuwandte. 2015 schließlich erklomm Hermann-Josef Kaiser den Schlagzeug-Schemel, und Michael Schöning erweiterte das Klangspektrum von YAYA mit seinem Keyboard.

neuer Angriff

29. Mai 2016

Die Sicherheitsbehörden starten einen neuen Angriff auf Verschlüsselung und Anonymisierung, berichtet netzpolitik.org:

Die Rheinische Post hat den Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen zu Extremismus und Terrorismus interviewt. Der Jurist erklärt, wie sich der Geheimdienst Zugang zu Facebook- oder WhatsApp-Gruppen verschaffen. Wenn seine Behörde Erkenntnisse habe, dass sich Personen im Internet zu Anschlagsplanungen verabreden, könnten ErmittlerInnen „eine Quelle hineinspielen oder Überwachungsmaßnahmen nach dem G-10-Gesetz beantragen“. Das betrifft offensichtlich unverschlüsselte Chats.

Maaßen bedauert, der Inlandsgeheimdienst habe „nicht die Möglichkeiten, die wir gerne hätten“ und meint damit wohl das Knacken oder Umgehen Verschlüsselung. „Sie kriegen eine extremistische WhatsApp-Gruppe nicht geknackt?“, bohrt die RP. Doch, erklärt der Präsident:

Es gibt immer verschiedene Wege, um an Erkenntnisse zu gelangen. Ein Beispiel sind Informationen, die wir von ausländischen Partnern bekommen. Die USA etwa haben eine kluge Wirtschafts- und Sicherheitspolitik betrieben: Nahezu alles, was im Cyber-Raum relevant ist, Router, Hardware, Software, ist amerikanisch. Das erleichtert das Aufbrechen von Kryptosoftware, und das erleichtert die Auslieferung von Daten auf der Grundlage amerikanischen Rechts.

Wir brauchen die amerikanischen Dienste und andere Partner in der jetzigen Situation ganz besonders, um ein Mehr an Information zu bekommen und ein Mehr an Sicherheit für Deutschland zu gewährleisten.

Das Interview kommt wenige Tage nach einer Konferenz der EU-Agenturen Europol und ENISA, auf der rechtliche und technische Möglichkeiten zum Umgehen von Verschlüsselung diskutiert wurden. Detlef Borchers hat das Abschlussstatement des Treffens, zu dem keine Medien zugelassen waren, teilweise übersetzt:

Wenn eine Umgehung der Verschlüsselung nicht möglich ist, aber der Zugang zu verschlüsselten Informationen für die Sicherheit und Strafverfolgung dringend erforderlich ist, dann müssen gangbare Lösungen zur Entschlüsselung angeboten werden, die die Schutzmechanismen nicht schwächen, sowohl in der Rechtssprechung wie durch die technische Entwicklung. Für letztere wird eine enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern und mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft der Experten für Kryptoanalyse stark befürwortet, damit eine Verschlüsselung dort gebrochen werden kann, wo dies rechtlich geboten ist.

Die Konferenz in Den Haag drehte sich auch um Verfahren zur Deanonymisierung im Internet. Bislang wurde dies meist mit organisierter Kriminalität und dem Darknet begründet, Strafverfolgungsbehörden interessieren sich vor allem für den Handel mit Waffen, gestohlenen Kreditkarten oder Informationen aus gehackten Datenbanken. Auch hier droht Ungemach, denn der deutsche Bundesinnenminister wünscht sich wohl eine generelle Pflicht für die Verwendung von Klarnamen im Netz. Der Zeitung DIE WELT sagte Thomas de Maizière:

In der Debatte um anonyme Hasskommentare im Internet brachte de Maizière eine Art Vermummungsverbot ins Gespräch. „Wir haben für Demonstrationen das Vermummungsverbot eingeführt“, sagte der CDU-Politiker. „Es ist keine Schande, für ein öffentliches Anliegen mit seinem Gesicht friedlich zu demonstrieren. Die Vermummung ist im Internet genauso falsch wie bei einer öffentlichen Demonstration. Das Bekenntnis zum Namen ist richtig und führt zur Mäßigung im Umgang mit der Sprache.“

Also: „Niemand hat die Absicht, einen Überwachungsstaat zu errichten.“ 

Annalen

28. Mai 2016

„Eine Domain, die in die Annalen eingeht“

Kluge Entscheidung bei dem Polohemden-Hersteller AD.M für den Schweizer Markt auf eine besonders aufmerksamkeitsstarke Domain zu setzen. Kann sich jeder merken – und auch super in der eigenen Timeline posten. Das ist eben Marketing, das eher hintenrum funktioniert.

biqNBR7-960x430 Eine Domain, die in die Annalen eingeht biqNBR7

Gefunden auf SchleckySilberstein via blogrebellen

Texel, jungfräulich

28. Mai 2016

Die niederländische Nordseeinsel Texel wurde in die Top 10 Europa-Liste 2016 des Reiseführers Lonely Planet aufgenommen. Texel wird gepriesen für seine unberührte Natur, die vielen verschiedenen Sportmöglichkeiten und das vielseitige Kulturangebot. Aufgrund der Empfehlung des einflussreichen Reiseführers wird für diesen Sommer ein Touristenansturm auf der Insel erwartet.

Texel_LighthouseDer tonangebende Reiseführer Lonely Planet hat seine Reise Top 10 Europa für den kommenden Sommer bekannt gemacht, unter den Empfehlungen befindet sich auch die niederländischen Nordseeinsel Texel. Der Reiseführer schwärmt über die „unberührten Dünen, die Wildreservate, herrlichen einsamen weißen Strände und Tannenwälder“ der Insel. Laut Lonely Planet bietet Texel nicht nur für Naturliebhaber einiges an Möglichkeiten, auch für andere Touristentypen gibt es vieles zu entdecken: eine Reihe von Festivals im Sommer, hervorragende regionale Agrarprodukte und die sogenannte Ronde om Texel, das weltgrößte Katamaranrennen. Aufgrund dieser Qualitäten gehört Texel zu der „ultimativen Auswahl an europäischen Reisezielen, die man dieses Jahr besuchen sollte“.

Der Direktor der örtlichen Touristen-Information VVVWouter de Waal, war begeistert angesichts der Platzierung seiner Insel:

„Dies sind gute Neuigkeiten für unsere schöne Insel. Wir sind richtig froh darüber. […] Ich bin davon überzeugt, dass Texel mit dieser Empfehlung Reisende aus der ganzen Welt anlocken wird und damit eine neue Zielgruppe für sich entdeckt.“

Auch auf den anderen Nordseeinseln erwartet man von der Empfehlung zu profitieren. Der Direktor der Touristen-Information von TerschellingRoelan Schoor, sagte diesbezüglich: „Absolute Klasse für Texel und auch gut für uns. Diese großartige Natur haben wir schließlich alle.“ Einen kleinen Vorteil für Texel sieht Schoor jedoch in der guten Fährverbindung: „Auf dem Schiff hat man kaum Zeit eine Tasse Kaffee zu trinken und dann fährt man mit dem Auto den Polder schon rein.“

Auf der Insel sieht man dem erwarteten Besucheransturm jedoch nicht überall ganz so gelassen entgegen. Viele befürchten, dass durch den Besucherandrang der Druck größer wird auf der Insel mehr Neubauprojekte zu beginnen und somit den Charakter und die Natürlichkeit der Insel anzutasten. Harry de Graaf der Stichting Kernwaarden Texel sagte gegenüber der Zeitung de Volkskrant:

„Im Lonely Planet wird unsere Insel als jungfräulich und weitläufig und „es wartet nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden“ präsentiert. Ich mag gar nicht daran denken, wenn das wirklich passiert. Wir wollen unsere schöne Insel schließlich auch erhalten. […] Es gibt immer Unternehmer, die noch mehr ausbreiten wollen. Und sobald mehr Touristen kommen, werden sie vielleicht mehr Druck ausüben.“

Zwischen den anderen Platzierten der Top 10 Liste kann Texel sich übrigens sehen lassen. Auf dem ersten Platz steht die griechische Halbinsel Peloponnes, auf dem zweiten Platz das dänische Arhus und auf dem dritten Platz die beliebte italienische Stadt Venedig.

(Quelle NiederlandeNet; Foto: Leuchtturm Texel von Jan Anskelt; CC BY-SA 3.0)

 


Lonely Planet nimmt für sich in Anspruch, der weltweit größte Verlag für unabhängige Reise- und Sprachführer zu sein. Die Reiseführer des Unternehmens, die mittlerweile zu fast allen Ländern, Metropolen und Regionen erscheinen, sind besonders unter Rucksacktouristen weit verbreitet. Sie erscheinen in 14 verschiedenen Sprachen (u. a. Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Hebräisch). Die Gesamtzahl der Titel liegt bei etwa 650, die Gesamtauflage bei etwa 55 Millionen.

Po-li-zei

27. Mai 2016

Po-li-zei! Weshalb der Journalist Michael Praetorius seine S-Bahn-Karte verbrennt und sich die Deutsche Bahn schämen soll.