UmBauBar

20. April 2016

logo_umbaubarNeues aus unserer Bezirkshauptstadt Oldenburg. Dort, so berichtet die taz, ist in den letzten Jahren passiert, was man sonst nur aus florierenden Großstädten kennt: „Kultur setzte sich in Nischen fest. Doch jetzt wird es eng.

Die Theke ist aus Palettenholz, die Tische sind Kabeltrommeln. „Das gehört zu unserer Idee“, sagt Keno Hellmers, der Betriebsleiter der „UmBAUbar“ in Oldenburg. Er sitzt in einem Lehnsessel, die leere Tanzfläche im Rücken. Bald beginnt der Abendbetrieb.

Die Umbaubar gibt es, seit der Oldenburger Architekt Bernd Feeken vor neun Jahren auf die Idee kam, den Rohbau auf einer Großbaustelle in der Innenstadt zum Wohnzimmer zu machen. „Die Gäste hockten mit ihrem Drink in der Hand auf umgedrehten Bierkisten“, so Hellmers. In Berlin mag so etwas normal sein, in Oldenburg sei die Idee neu gewesen, meint Katharina Semling von „Bau-Werk“, einem Oldenburger Forum für Baukultur: „In einem freien Raum gab es auf einmal kulturelles Leben.“

 

Es folgten weitere alternative Projekte wie das ehrenamtlich organisierte Freifeld Festival: 2013 fand die erste Ausgabe in einer ehemaligen Kaserne statt. Musik, Workshops und Theater füllten sonst ungenutzten Raum.

Das kleine Oldenburg schloss sich damit einer Entwicklung an, die laut Stadtforscherin Gesa Ziemer weltweit erkennbar ist, allerdings in der Regel in Metropolen. „Kultur- und Kreativschaffende nutzen zwischenzeitlich Räume und Flächen, die sonst brach liegen würden.“ Ziemer ist…“

[weiter bei der taz]

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