Ostfriesland 2

3. April 2016

Was macht es mit eritreischen Flüchtlingen, in einem ostfriesischen Dorf zu landen – und was umgekehrt? Davon handelt der Dokumentar-Film „Gestrandet“ von Lisei Caspers, der am 7. April in die Kinos kommt.

Der Inhalt: Fünf Menschen aus Eritrea wird 2014 als vorübergehender neuer Wohnort ein kleines Dorf in Ostfriesland, 20 Kilometer von  Aurich entfernt, zugewiesen. In Strackholt, das gerade einmal 1500 Bewohner hat, sollen Hassan, Ali, Osman, Mohammed und Aman das Ergebnis ihres Asylverfahrens abwarten. Seither warten sie.

Ein paar der Einwohner bieten den Flüchtlingen ihre Hilfe an: Filmemacherin Lisei Caspers dokumentiert in Gestrandet, wie die Journalistin Christiane Norda und der pensionierte Schuldirektor Helmut Wendt versuchen, den eritreischen Neuankömmlingen ihre Ankunft zu erleichtern. Sie absolvieren mit ihnen Behördengänge, lehren sie die deutsche Sprache und backen sogar Kuchen mit ihren neuen Nachbarn. Doch der lange Warteprozess führt immer wieder zu Niedergeschlagenheit und Streitereien und jeder der Beteiligten hat mit dem zermürbenden Ablauf des Asylverfahrens zu kämpfen. Eine abgelehnte Einwanderung könnte schließlich bedeuten, dass das erhoffte und schon begonnene neue Leben in Deutschland mit einem Schlag zunichte gemacht wird. (Quelle)

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