in den Mai

30. April 2016

Traditionell wird der 1. Mai  als „Tag der Arbeit“ nicht nur in ganz Deutschland als Feiertag begangen. Neben seiner politischen Bedeutung, wird in der Walpurgisnacht vor dem 1. Mai der Anbruch der warmen Jahreszeit gefeiert und in den Mai getanzt.

Heute Abend heißt es vielerorts  „Tanz in den Mai“. Es gibt auch in Lingen wieder zahlreiche Nachbarschaftsfeste, bei denen der Maibaum aufgestellt wird. Leider ist aber 2016 das entsprechende öffentliche Angebot des „Tanz in den Mai“ doch eher überschaubar.

Eine Eintritt-frei-Ausnahme bildet der „Tanz in den Mai“ in der Alten Posthalterei am Marktplatz. Mit Live Musik von Blue Spam, Spanferkel vom Grill und -wie gesagt- ohne Eintritt. Auch in der Tanzgalerie Lorenz wird in den Mai getanzt. Musikalisch gibt es etwas für alle modernen Geschmacksrichtungen bei Eintritt von 5 Euro.

Im „Koschinski“ spielt heute Abend ab 21 Uhr das Duo  „De Boodschappers“. Das nicht ganz ernstzunehmende Duo verspricht jede Menge Spaß. Johan am Mic und Xaver an seiner 70-er Yamaha Schulorgel spielen mit viel Selbstironie Klassiker von  Nellie the Elephant, Song 2, Funky Town, Beastie Boys.

AufTakt

29. April 2016

Auftakt16AufTakt
La Mer – schwere See und Leichtmatrosen
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstr. 79
Freitag 29. April 2016, 20 Uhr
Karten 10 € (ermäßigt 8 €)

Der Kulturkreis impulse e. V. präsentiert heute in der Alten Molkerei in Freren erneut das Handruper Gesangssextett „AufTakt“

Mit ihrem neuen Programm „La Mer – schwere See und Leichtmatrosen“ begibt sich das Gesangssextett auf das weite Meer hinaus. Ob es nun um die Liebe der Matrosen, um den Abschied oder um das Reisefieber geht, stets zeigt sich das Meer als der große Spiegel, als Seelen- und Sehnsuchtslandschaft, als Verlockung der Ferne, zum Ankerlichten und zum Segelsetzen, zur großen Fahrt in fremde Gefilde. So mischen sich Schweres und Leichtes in der musikalischen und literarischen Seefahrt, zu der die sechs Herren in Frack und Zylinder einladen.

Ticket

29. April 2016

Meine Frage zum Wochenende:
Hat’s da eine gebührenpflichtige Verwarnung (vulgo: Ticket) gegeben und wenn ja, warum, oder was steckt unter dem Scheibenwischerblatt?

Parkschein

Quelle: @das_kfmw

UBAUmweltschutz, Ökologie und Nachhaltigkeit – das ist bei CDU & Co traditionell etwas für unverbindliche aber gut durchformulierte Sonntagsreden, vor allem wenn es um Straßenbau geht. Sie finden dabei überraschenderweise immer Claqueure, die unkritisch und peinlich wie die Jubelperser  gar von historischen Daten schreiben, wenn das Gegenteil von all‘ dem Sonntäglichen beschlossen wird, selbst wenn erwiesenermaßen ein Projekt wie der rund 840 Mio Euro teure „4streifige Ausbau“ der B 213  unsinnig ist.

Jetzt also hat das Umweltbundesamt (UBA) den nicht nur vier- sondern vor allem  großspurigen Befürwortern im Emsland und im Landkreis Cloppenburg eine Beurteilung um die Ohren gehauen, die sich gewaschen hat. Mich freut, dass es so etwas im Lande überhaupt noch gibt: Eine sachlich begründete und belegte Kritik an einem der unsinnigsten Straßenbauprojekte, bei dem -interessanterweise wieder einmal- „5000 Lkw pro Tag“ (= 3,5 in jeder (!) Minute dieser 24 Stunden) behauptet werden, wobei allerdings Landrat Reinhard Winter (CDU) etwas verschämt von „bis zu 5000 Llkw pro Tag“ spricht.

Zu recht freuen sich jetzt diejenigen, die die Umwelt schützen; denn sie haben einen großen Verbündeten gefunden haben:  Der Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V. (VCE) und die »Bürgerinitiative Autobahn B213 Nein!« lobten gestern die Einschätzung des UBA zum Referentenentwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP). Der Plan hält laut UBA -man höre und staune- 11 von 12 (!) selbst gesetzten (!) Zielen nicht ein. Untersucht wurden die Auswirkungen auf CO2-Emissionen, Flächenverbrauch, Nachteile für den Naturschutz und weitere Belastungen der Allgemeinheit.

Das Resultat Überprüfung des Bundesverkehrswegeplan-Entwurfs durch das Umweltbundesamt zeigt ein „katastrophales Ergebnis“, kommentiert der VCE. Das UBA schlägt jedenfalls vor, von den 605 als vordringlich empfohlenen Projekten 41 komplett zu streichen, darunter eben auch den 4streifigen E233-Ausbau, der laut UBA bspw. 310 Hektar Landschaft verbrauchen. Übrigens hat allein der Landkreis Emsland längst mehrere Millionen Euro dafür ausgegeben, mehr als 113 Hektar Land zu erwerben – für ein -wie wir seit gestern wissen- ökologisch ausgesprochen schlechtes Straßenbauprojekt.

E233-Autobahn-Nein_smallAuch der VCE hatte schon früher darauf hingewiesen, dass die Umweltkosten von über 111 Mio Euro für den Ausbau der E233 viel zu hoch seien. Ulf Dunkel (VCE): Die Befürworter reden sich das E233-Projekt nach wie vor schön und behaupten, es sei vollständig für Engpassbeseitigung nötig und werde vollständig ÖPP-finanziert, was laut Bundesverkehrswegeplan nicht stimmt. Schon das massiv verschlechterte Nutzen-Kosten-Verhältnisses hat das Projekt als eines der acht unwichtigsten in ganz Niedersachsen disqualifiziert. Das jetzige Urteil des Umweltbundesamtes bedeutet zudem, dass der Bau der Hasetalautobahn zu den umweltschädlichsten Projekten gehören würde.

Das immer wieder verkündete Satz, die Straße müsse dringend ausgebaut werden, um der Wirtschaft wichtige Impulse zu geben, wird auch durch dauernde Wiederholung nicht wahrer. Der angeblich dringende Ausbau wird seit nunmehr 23 Jahren gefordert, kann also so dringend nicht sein. Die Wirtschaft ist kaum irgendwo so gut aufgestellt und erfolgreich wie in unserer Region, auch ohne ausgebaute E233. Das Emsland hat quasi Vollbeschäftigung und der Landkreis Cloppenburg liegt dicht dahinter, sagt Ulf Dunkel.

Auch die emsländischen Grünen begrüßen die UBA-Beurteilung. Sie haben längst darauf hingewiesen, dass die Umweltkosten von über 111 Mio Euro für eine vierspurige E 233 viel zu hoch seien. Norbert Knape (Geeste): „Wir waren bereits der Meinung, dass die schlechte Einschätzung des Nutzen-Kostenverhältnisses das Projekt disqualifiziert hat. Das Urteil des Umweltbundesamtes bedeutet darüber hinaus, dass es kaum umweltschädlichere Projekte als den Bau der Hasetalautobahn gibt.“ Die Grünen wollen, dass auch die Finanzierung des E233-Ausbaus unter die Lupe genommen wird.

Das hofft auch die VCE-Bürgerinitiative. Vorstandsmitglied Hermann Küpers: Weil der Staat kein Geld für dieses Projekt hat, möchte man einen Teilabschnitt privat finanzieren lassen. Das würde das Projekt jedoch über die jetzige Kostensteigerung hinaus weiter verteuern. Dass die sog ÖPP-Finanzierung das dümmste und unwirtschaftlichste ist, was sich die Regierung leistet, ist den Befürwortern offenbar egal.

Die LRG hat ihr Jahrzehnte altes „Bootshaus“ am Lingener Neuen Hafen umgebaut. Jetzt lädt der Ruder-Club alle Interessierten am kommenden Samstag zum Tag der offenen Tür herzlich ein: „Wir freuen uns auf ein volles Bootshaus.“ Am 30. April ab 13 Uhr. Mit Gesprächen, Besichtigung, Gegrilltem, Kaffee, Kuchen, Kinderbelustigung, Rudern und Drachenbootfahren…

LRG

Koningsdag16

27. April 2016

49 Jahre alt wird heute Willem Alexander, der König („Koning“) der Niederlande. Das feiern die niederländischen Nachbarn  mit dem Koningsdag.

Ursprünglich wurde in Holland am Geburtstag von Wilhelmina (31. August), damals noch Prinzessin, Prinsessedag gefeiert. Das Fest bestand aus Spielen für Kinder und verzierten Straßen. Als Wilhelmina zur Königin gekrönt wurde, entstand der Koninginnedag.

Juliana, die Tochter von Wilhelmina feierte ihren Geburtstag, und damit den Koninginnedag am 30. April mit einem Defilee auf Schloss Soestdijk. Auch Beatrix behielt den 30. April bei (ihr eigener Geburtstag ist im Januar), aber im Gegensatz zu ihrer Mutter besuchte sie mit der ganzen Familie jeweils zwei Gemeinden im Land. König Willem Alexander setzt diese Tradition fort, und da sein Geburtstag auf den 27. April fällt, ist dies seit zwei Jahren offizieller Koningsdag.

Und in den wird normalerweise heftig-kräftig hinein gefeiert. Dafür gibt’s vom 26. auf den 27. die Koningsnacht. Die Koningsnacht und der heutige Freitag sind aber in diesem Jahr…saukalt. Also, wer im benachbarten Enschede „de hele dag“ feiern will, sollte sich warm und wetterfest anziehen:

Koningsdag16

juristisches Nachspiel

27. April 2016

Das französische Modelabel Vetements hat einen dunkelblauen, überlangen Regenmantel entworfen, der auf der Vorder- wie der Rückseite den Schriftzug POLIZEI trägt. Das findet die deutsche Polizei nicht witzig. Da es in Deutschland laut §132a des Strafgesetzbuches verboten ist Uniformen Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen zu tragen, wurde vor kurzem nun laut Zeitungsberichten Mode-Fan Florian Winges mit dem Mantel in Stuttgart gestoppt und die Regenjacke konfisziert. Der Modemantel hat also ein juristisches Nachspiel

Winges hatte das Kleidungsstück der Pariser Trendmarke Vetements erstanden und das gute Stück dann mutig durch di Schwabenmetropole  getragen. Jetzt droht ihm ein Strafprozess wegen Amtsanmaßung.

polizei-regenmatel

Heute vor 30 Jahren explodierte Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Als erstes Ereignis wurde die Katastrophe auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisseals katastrophaler Unfall eingeordnet.

So weit die „exakte technische Information“. Mehr hier:

In Lingen findet von 18 – 18.30 Uhr ein Schweigekreis vor dem Alten Rathaus statt. Es folgt bis Mitternacht eine Mahnwache an derselben Stelle. 

„Wölli“ ist tot

25. April 2016

Der ehemalige Toten Hosen-Drummer Wolfgang „Wölli“ Rohde ist tot.

Musikalisch geben mir die Hosen heute nicht mehr viel, 2-3 Alben aus den 80ern aber halte ich bis heute für großartig. Für diese saß Wolfgang „Wölli“ Rohde hinter der Schießbude. Ich such mal „Damenwahl“ raus.

Mach’s gut, Wölli!

Die Toten Hosen – Bis zum Bitteren Ende (live at Rock am Ring 2004):

(Quelle Das Kraftfuttermischwerk)

Elefanten-Hinterfuß-Skelett gestohlen – Die Kripo Berlin ermittelt und was weiß der berühmte italienische Advokat Mario Glomse, der in der Hauptstadt weilt. Da wird nichts anbrennen.

Diebstahl-Einbruch-in-Universitaet-Berlin

via @sharethis und gefunden hier bei Notes of Berlin