Internet

7. März 2016

JVALingenDie rot-schwarze Koalition in der Bundeshauptstadt plant testweise ein Pilotprojekt, das Strafgefangenen den Zugang zu ausgewählten Internetseiten gewähren soll.

Das sieht ein Antrag der rot-schwarzen Senatskoalition (PDF) vor, der an diesem Mittwoch in den Rechtsausschuss eingebracht werden soll, wie eine Sprecherin der Justizverwaltung sagte. Sie bestätigte damit einen Bericht der Berliner Morgenpost am gestrigen Sonntag. Das Pilotprojekt sei noch in einer sehr frühen Phase, sagte die Sprecherin.

Einige Strafgefangene sollen „unter Beachtung der besonderen Sicherheitserfordernisse des Justizvollzuges“ zuvor ausgewählte Seiten nutzen dürfen, die besonders der Resozialisierung dienen. Dazu gehören dem Bericht zufolge Angebote von Fortbildungseinrichtungen, Seiten der Arbeitsagentur, Wohnungsportale, Nachrichtenseiten oder das Internetlexikon Wikipedia.

Das „Projekt Resozialisierung durch Digitalisierung“ soll zusammen mit Änderungen des Strafvollzugsgesetzes auf den Weg gebracht werden. Wenn das Abgeordnetenhaus dem Projekt zustimmt, wäre Berlin das erste Bundesland, das Gefangenen eine eingeschränkte Nutzung des Internets ermögliche. Geprüft werden solle auch, ob Inhaftierte Internettelefonie nutzen und an zuvor geprüfte Empfänger E-Mails verschicken dürfen.

Die Initiative für die kontrollierte Internetnutzung gehe auf die SPD zurück, hieß es. In der CDU hätten einige noch Bedenken. Laut Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) stecke das Projekt noch in den Anfängen. Es soll in einer Teilanstalt der JVA Heidering getestet werden.

(Quelle: heise.de)

Gemüsebeet

7. März 2016

Gemüsebeet40 verschiedene Gemüse und Salate können Sie hierzulande frisch aus dem eigenen Garten genießen – erntefrisch, garantiert ökologisch und auf kürzestem Wege. Doch es gibt auch Hunderte von potentiellen Schädlingen. Dadurch sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Der Stiftung-Warentest-Ratgeber „Pflanzenschutz im Gemüsebeet“ hilft jetzt – oft auch ohne bedenklichen Gifteinsatz.

So kommen die Früchte der Gartenarbeit vital und aromatisch auf den Teller. „Pflanzenschutz im Gemüsebeet“ vermittelt das komplette Wissen, das zum Anbau von natürlich gesundem Gemüse gebraucht wird. Auf einem Rundgang durch die Beete eines typischen Gemüsegartens werden bei den beliebtesten Gemüsepflanzen und Kräutern die wichtigsten Ursachen für Wachstumsschäden beschrieben. Ausgezeichnete Beschreibungen der Schadbilder und fotorealistische Abbildungen helfen, Obstgartenmöglichen Problemen auf die Spur zu kommen und geeignete Maßnahmen zur Beseitigung zu ergreifen. Gutes Vorbeugen ist die halbe Miete. Gelernt wird, wie man mit der Natur statt gegen sie gärtnert und wie Pflanzen rechtzeitig und durch gezieltes Eingreifen geschützt und und gestärkt werden. Oft lässt sich die Ernte so ohne bedenklichen Gifteinsatz retten. So kommen die Früchte der gärtnerischen Arbeit bei der Ernte vital, aromatisch und unbelastet von Schadstoffen in die Küche und auf den Teller.

Gleichzeitig ist bei Stiftung Warentest ein weiterer Ratgeber für den eigenen Garten erschienen. Pilzkrankheiten, Viren, Bakterien, winzige und größere Tiere: Sie alle können den Obstpflanzen und -früchten schaden. Doch häufig leiden die Pflanzen und die Ernte auch unter Standortproblemen, Wetterstress oder unpassender Pflege. Da lässt sich vielem vorbeugen, damit die Pflanzen stark und gesund bleiben. Der Ratgeber zeigt, wie man kerngesundes Obst erntet. Hier finden Gärterinnen und Gärtner alles zur Soforthilfe – Diagnosetabellen, Schnellerkennungstableaus – und detaillierte Informationen über Schadbilder und die Arten der Bekämpfung. Natürlicher Pflanzenschutz ist das wichtigste Thema im Garten überhaupt.

 

Pflanzenschutz im Gemüsebeet
Was wirklich hilft
Stiftung Warentest

224 Seiten, Buch, 16.90 €
Format: 16,6 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-86851-420-9

 

Pflanzenschutz im Obstgarten
Pilzkrankheiten, Viren, Bakterien
Stiftung Warentest

208 Seiten, Buch, 16,90 €
Format: 16,6 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-86851-421-6