WDR2 Lachen Live

29. Februar 2016

WDR 2 Lachen Live
„Die ganze Wahrheit“

Rheine – Stadthalle
Fr 04.03.16  –  20 Uhr
Karten: 23,60 €

Höchste Zeit, dass die WDR 2 –„Lachen Live“ Entertainer wieder unter Menschen gehen! Die ganze Wahrheit“ heißt das neue Programm der Radiocomedians, und die können auch Bühne! Erleben Sie WDR 2, wie Sie es noch nicht kannten. Zum Beispiel mit der entscheidenden Frage: ob die ‚Echtzeitmessung‘ nur auf der Autobahn funktioniert oder auch im Stau am Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt? Dabei sind schräge Gäste wie die neue WDR 2 Comedy Kultfigur: Zugbegleiter ‘Lurch-Peter Hansen’ der auf seinen Vorgesetzten Pofalla trifft. Und ein Wiedersehen mit guten Freunden: ‚Sarko de Funes‘instrumentalisiert die Show für sein Comeback, die Chaos Kommissare Til, Herbert und Udo präsentieren sich als Vorbilder der klaren Aussprache, und Papa von der Leyen gibt sich mal ganz privat und hält ein Schwätzchen mit Briefträger Zimmerbeutel aus “Mutti und der Jung“. Eine rasante Comedy Show mit und über WDR 2. Ihre Gastgeber: René Steinberg, Henning Bornemann, Uli Winters und Tobias Brodowy.

29. Februar

29. Februar 2016

29. Februar! Für Ekkehard Peik ist der 29. Februar kein Problem. Der 52jährige Physiker arbeitet seit 2001 an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Seit 2007 leitet er den Fachbereich „Zeit und Frequenz“ und hat die jüngst vorgestellte und weltweit erste optische Uhr im Wesentlichen mitentwickelt. Die taz hat mit ihm gesprochen:

taz: Herr Peik, was tut Ihre hypergenaue Atom-Uhr am 29.Februar? Fügen Sie von Hand einen Tag ein oder ist das Schaltjahr programmiert?

Ekkehard Peik: Ein Schaltjahr hat da keine so große Bewandtnis. Denn die Atomuhr zeigt zwar die Zeit an, ist aber kein Kalender. Sie läuft also am 29. ganz normal weiter und zählt die Tage.

Aber manchmal gibt es ja auch Schaltsekunden. Was machen Sie dann mit Ihrer Uhr?

Die müssen tatsächlich von Hand eingefügt werden. Denn eine Schaltsekunde entsteht durch Unregelmäßigkeiten der Erdrotation und wird – basierend auf astronomischen Messungen – etwa ein halbes Jahr im Voraus vereinbart. Das heißt, dass wir in die Zeitskala der Atomuhr dann am 30. Juni oder 31. Dezember eine zusätzliche Schaltsekunde einfügen.

Wohingegen ein Schalttag langfristig alle vier Jahre in den Kalender eingerechnet wird. Warum ist das nötig?

Weil …
[weiter bei der taz[

Heute ist also ein besonderer Montag – ein Tag, den es grundsätzlich nur alle vier Jahre gibt. Dazu gibt es einen Google-Doodle. Und Uli Hoeneß kommt auf Bewährung frei.  Für die Leserschaft dieses kleinen Blogs noch die Ouvertüre zur Oper La gazza ladra (Die diebische Elster) von Gioachino Rossini.

Warum? Nun, weil heute ouvertüremäßiger Montag  und der italienische Komponist am 29. Februar (1792) geboren ist. Wie Fußballweltmeister Benedikt Höwedes (1988) und Gerhard Rachut (1932?); aber darüber schreibe ich ein anderes Mal. Schöne Woche!

 

 

EuregioMusikfestIch glaube, das Euregio Musikfest macht erstmals in diesem Jahr auch in Lingen (Ems) Station und das gleich mit dem Eröffnungskonzert. Mit jungen Spitzenmusikern, interessanten Programmen und der besonderen Atmosphäre der jeweiligen Veranstaltungsorte setzt das Musikfestival seit nunmehr 20 Jahren frische Akzente. Dabei ist der Grundstein des Euregio Musikfestivals von jeher die Förderung hochtalentierter Musiker im Städteviereck Osnabrück – Münster – Enschede – Hengelo.

Grenzüberschreitungen sind dabei ein wichtiger Pfeiler im Selbstverständnis des Festivals: Die Zusammenarbeit von niederländischen und deutschen Partnern, eine Kombination aus etablierten Spitzenmusikern und hochtalentierten Nachwuchskünstlern, der Mix unterschiedlicher Stilrichtungen zwischen Klassik und Crossover, die Auswahl ungewöhnlicher Veranstaltungsorte von Barocksaal bis Fabrikhalle – all das macht das Euregio Musikfestival Jahr für Jahr zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Die Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen ermöglicht es dem Euregio Musikfestival attraktive Konzerte auf hohem Niveau zu präsentieren. Dass dieses Angebot die verdiente Aufmerksamkeit erfährt, garantiert zum einen das stringente Kommunikationskonzept des Festivals, zum anderen die Unterstützung durch Schirmherren und Kuratorium, die als namhafte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft dem Festival zur Seite stehen.

Das Euregio Musikfestival wurde vom gebürtigen Osnabrücker Timo Maschmann ins Leben gerufen. Als Freizeit-Hornist mit akademischen Abschlüssen in Medizin und Betriebswirtschaft verschrieb er sich neben seiner Tätigkeit als Veranstaltungsmanager der Förderung des musikalischen Nachwuchses und der Stärkung seiner Heimatregion.

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Max Raabe & Palast Orchester
Eine Nacht in Berlin
Eröffnungskonzert des 21. Euregio Musikfestes 2016

Lingen (Ems)  –  EmslandArena
Do 17. März 2016 – 20:00 Uhr

Karten: ab 30,90 €  zzgl. Gebühren

„Eine Nacht in Berlin“, das Programm von Max Raabe & Palast Orchester, ist gespickt mit Überraschungen aus der ganzen Welt. Beispielsweise wird die Geschichte eines Seitensprungs in der „Bar zum Krokodil am Nil“ ergänzt vom Vorsatz „Let’s Do It“, dessen Arrangement beim Stöbern in der Bibliothek von Chicago gefunden wurde…

Das Eröffnungskonzert des Musikfestivals mit einer Hommage an den Schlager der 1920er und 30er.

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(Max Raabe-Foto: PR/Marcus Höhn)

Dashcam

27. Februar 2016

Auch Dashcams in stehenden Autos können ein Ärgernis sein. Zum Beispiel wenn das Auto ständig gegenüber einem Wohngrundstück geparkt ist und die Bewohner dort das Gefühl haben, aus dem Auto heraus gefilmt zu werden. Mit diesem Fall musste sich das Landgericht Memmingen befassen.

Eine Erzieherin parkte ihren Wagen während ihrer Arbeitsstunden häufig gegenüber dem Haus der Klägerin. Damit hatte die Dashcam des Wagens das Grundstück stets im Blick. Die Kamera schaltete sich auch über einen Bewegungsmelder ein und zeichnete dann für mehrere Minuten auf, was auf dem Grundstück und hinter den Fenstern passierte.

In seinem Urteil verbietet das Landgericht Memmingen der Frau, ihren Wagen künftig mit betriebsbereiter Dashcam so zu parken, dass das Haus der Klägerin im Blickfeld ist. Die Richter sehen einen Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wiege schwerer als das mögliche Interesse der Beklagten, mit der Kamera einen Unfall oder eine Sachbeschädigung an ihrem Auto zu dokumentieren. Denn die Klägerin sehe sich einem permanenten Überwachungsdruck ausgesetzt, den sie nicht hinnehmen müsse.

Da praktisch überall geparkte Autos mit Dashcam stehen, kann das Urteil bei einem entsprechenden Klima in der Nachbarschaft große Bedeutung gewinnen.
(Landgericht Memmingen, Urt. v. 14.01.2016 –  Az 22 O 1983/13).

 

[gefunden auf / Quelle: Udo Vetters lawblog]

Mob

26. Februar 2016

Wolfram Fischer wird diesen Tag in Clausnitz nie vergessen! Er war als Dolmetscher bei den Flüchtlingen im Bus, als ein wütender Mob den Bus blockierte. Wie er die Situation erlebt hat und warum er noch immer erschüttert ist? stern TV hat er es erzählt.

Tür

26. Februar 2016

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Aufruf in Berlin, Christburger Straße (Prenzlauer Berg) – gefunden beim Kraftfuttermischwerk

Säcke

25. Februar 2016

War jemand gestern auf der Bürgerversammlung im Bürgerzentrum Gauerbach? Wie war’s? Bildeten wieder Spätaussiedler die Speerspitze der Flüchtlingsbesorgten? Aufgefallen ist inzwischen nicht nur mir, dass in unserem Städtchen die lauteste Kritik an der Flüchtlingszuwanderung von ein paar Nazifreunden und dann eben aus den Reihen der Spätaussiedler kommt. Man glaubt es nicht. Ausgerechnet Spätaussiedler, die doch selbst wissen müssten, wie das als Wirtschafts- und Kulturflüchtling so ist.

Aber immerhin: Braune Säcke gibt’s hier noch nicht, nur Gerüchte über einen Lingener AfD-Ableger und zurückgetretene Ortsratsmitglieder, die da eine gewisse Affinität zeigen sollen. Und damit das dann auch gut klappt, weigert sich der Landkreis Emsland, unserer Stadt Betreuungskräfte, Dolmetscher und Sicherheitspersonal zu bezahlen, die nun einmal für Flüchtlinge gebraucht werden. Und das Nein gibt es trotz dieser Satzung, in der sich die Meppener Truppe verpflichtet hat, die Kosten zu tragen. Mal sehen, ob es sich auch diesmal wieder unsere Kreistagsabgeordneten bieten lassen, von Landrat Winter am Nasenring durch die NOZ-gepolsterte Arena ziehen zu lassen oder ob sie selbst festlegen, wie wir Flüchtlinge hier versorgen wollen. Mit Sozialbetreuung, mit Dolmetschern, mit Sicherheitskräften eben so, wie es sich gehört.

Die braunen Säcke sind derweil fast alle im Osten. Guckst Du hier, die so herrlich-deftige Käpt’n Blaubär-Historie:

Bunte Mischung

24. Februar 2016

Bundespräsident Joachim Gauck / Offizielles Porträt 2012Eine „bunte Mischung“ (Zitat Bundespräsidialamt)  nimmt am kommenden Dienstag am Lingener Empfang von Bundespräsident Joachim Gauck teil. An der Einladungsliste hat vor allem Landrat Winter kräftig geschoben, versteckt sein heftiges CDU-Gemauschel aber hinter der Staatskanzlei in Hannover. Jetzt jedenfalls ist die Liste, wie LT-Mann Wilfried Roggendorf recherchiert hat, total bunt. Also wirklich, so bunt, bunter geht’s nicht. Liest Du diese Bunt-Bestätigung aus der morgigen LT:

„So hat beispielsweise Landrat Reinhard Winter [CDU] in einem Schreiben vom 19. Februar den Kreistagsvorsitzenden Hermann Schweers und dessen Stellvertreter Magdalena Wilmes (beide CDU) und Willi Jansen (SPD), die stellvertretenden Landräte Heinz Rolfes, Margret Berentzen und Wilfried Lübs (alle CDU) sowie den Vorsitzenden des Schulausschusses und dessen Stellvertreter (Heinrich Aepken und Adolf Böcker, beide CDU) und den Vorsitzenden des Ausschusses für Jugendhilfe und Sport (Ferdinand Redeker, CDU) eingeladen.

Mit Heiner Reinert von der Steuerungsgruppe Bildungsregion Emsland und Ursula Mersmann als Vorsitzende der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg stehen zwei weitere CDU-Kreistagsmitglieder auf der Gästeliste des Bundespräsidenten. Hinzu kommen die Fraktionsvorsitzenden der im Kreistag vertretenen Parteien. Dies sind Bernd-Carsten Hiebing (CDU), Karin Stief-Kreihe (SPD), Michael Fuest (Grüne), Günther Pletz (UWG) und Michael Goldmann (FDP)…“

Aus Lingen kommen neben OB Dieter Krone noch der ehrenamtliche Bürgermeister Heinz Tellmann (CDU) und Ratsvorsitzender Werner Hartke (CDU) hinzu. Dann dürfen wir mal raten, wieviele CDU-Leute sonst noch auf dem „Bunte-Mischung-Ticket“ als Vertreter diverser Verbände etc. dabei sind beim Buntespräsidenten.

Ach ja: Joachim Gauck trägt sich auch in’s Goldene Buch der Stadt ein, ohne weitere Ratsmitglieder und Öffentlichkeit. Das Buch soll auf einem Stehtisch auf ihn warten. Keine Presse, festgelegter Text.

Leute, ich mag den Gauck ja, doch was ist das alles -mit Verlaub, Herr Präsident- für’n Scheiß…

(Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel)

Peter Lustig gestorben

24. Februar 2016

Gestern ist Peter Lustig gestorben. Caschys Blog trauert:

Kinder haben Helden. Brauchen oder suchen Helden und Vorbilder. Einer meiner Helden ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Peter Lustig war Bestandteil meiner Kindheit, Löwenzahn gehörte einfach für mich dazu. Löwenzahn ist übrigens der Nachfolger der Serie Pusteblume, die Älteren werden sich sicherlich erinnern – wie auch an Peters erste Auftritte in Einspielern der Sendung mit der Maus.

Als Kind war Peter für mich besonders. Hey, kann es etwas cooleres geben, als in einem Bauwagen zu wohnen? Peter war für eine ganze Generation einfach anders. Unangepasst in einer angepassten Welt…. [weiter hier]

Hier die letzte Löwenzahn-Folge mit Peter Lustig vom 28. Oktober 2007

Darmkrebsvorsorge

24. Februar 2016

Nach vier Jahren bringt die Felix Burda Stiftung wieder eine neue Kampagne zur Darmkrebsvorsorge an den Start. Gemeinsam mit der Werbeagentur Heimat Berlin inszeniert die Stiftung das Thema dabei auf ungewöhnliche Art – mit einem Kinderchor, der den Tod besingt [mehr…].