Samuel Manne

27. Januar 2016

Heute ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) und der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Heute vor 71 Jahren befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz.

In Freren laden die Geschichtswerkstatt „Samuel Manne“ und der Kulturkreis impulse  zur Eröffnung der Ausstellung „Das Geheimnis der Versöhnung ist Erinnerung“ um 19 Uhr in die Alte Molkerei in Freren ein.

27012016
Um den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und des Internationalen Gedenkens der Opfer des Holocausts zu würdigen, stellt Ihnen die Alte Molkerei in diesem Jahr eine Ausstellung zum nie an Aktualität verlierenden Thema Frieden und Versöhnung vor.

Der ergreifende Überblick zum Russlandfeldzug im Zweiten Weltkrieg wurde von der Friedensbibliothek des Antikriegsmuseums in Berlin-Brandenburg konzipiert. Mit zahlreichen Bild- und Schriftdokumenten soll ein möglichst unverfälschter Eindruck des Kriegsgeschehens vermittelt werden. Jenseits von verklärten Heldenepen und unterkühlter historischer Sachlichkeit wird hier die Geschichte von menschlichen Schicksalen erzählt. Mehr als reine Fakten es könnten, berühren sie und erinnern an die Notwendigkeit, sich um Frieden und Versöhnung zu bemühen.

Jochen Schmidt von der Friedensbibliothek wird anlässlich der Eröffnung anwesend sein und hält einen einführenden Vortrag. Für eine musikalische Umrahmung sorgt Nelly Heilmann mit dem Internationalen Freundschaftschor.

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In Lingen (Ems) findet um 18 Uhr in der St. Bonifatiuskirche eine Gedenkfeier zum Holocaustgedenktag 2016 statt, die das Forum Juden-Christen im Altkreis Lingen eV zusammen mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Lingen und dem Ludwig-Windthorst-Haus veranstaltet.

Diese Gedenkfeier wird nicht wie ein Gottesdienst begangen, sondern findet we- gen ihres instrumental-musikalischen Teils (Orgel: KMD Joachim Diedrichs) mit Werken aus dem Synagogenkultus und weiteren Werken von Felix Mendelssohn- Bartholdy wieder einmal in einer Kirche statt. Die Texte überwiegend jüdischer Au- toren sind ebenso wie die Musik auf das Motto „Löscht den Geist nicht aus!“ bezo- gen, das selbst wiederum Bezug nimmt auf die mit der Auslöschung der Juden im Holocaust verbundene Katastrophe der europäischen Zivilisation und Kultur.

Eine Antwort to “Samuel Manne”

  1. ulrike said

    Heute im Tagesspiegel :

    Die Bundesregierung muß die Juden in Deutschland schützen.

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