Danke sagen!

31. Januar 2016

Berlinsagtadnke

Heute sagte Berlin Danke!  Die Hauptstadt bedankte sich an diesem Sonntag bei den ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern – mit kostenfreiem Eintritt in Museen, Theatern und Zoos. Am 10. Dezember hatte das Abgeordnetenhaus den „Berlin sagt Danke“-Aktionstag beschlossen. Denn „Ohne die bedingungslose Hilfe Tausender Berlinerinnen und Berliner in den Flüchtlingsunterkünften, könnte Berlin diese besondere Situation nicht bewältigen“, heißt es dazu im Parlamentsbeschluss.

Theater, Opern, Museen, Gedenkstätten und Schwimmbäder waren mit Angeboten dabei. Mehr als 100 Kultur- und Freizeiteinrichtungen beteiligten sich, und Tausende Menschen nutzten das Angebot, melden die Medien. 1500 Freikarten im Berliner Zoo waren schon nach einer Stunde aufgebraucht.

Dieses Danke ist mehr als eine wichtige Geste, und es wäre richtig, auf dieselbe Weise auch den zahlreichen Lingenerinnen und Lingenern Danke zu sagen, die seit dem letzten Jahr ehrenamtlich bei der Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge geholfen haben.

Unsere Fraktion „Die BürgerNahen“ wird dazu einen Antrag in den Stadtrat einbringen. Wer macht mit? 

Friedensgebet

31. Januar 2016

Interreligiöses Friedensgebet
Lingen (Ems) – Kulturforum St. Michael, Langschmidtsweg 66a
Di 02.02.16 – 19:30 Uhr

Möglicherweise kann der eine oder die andere auch in diesen Zeiten mit Beten nicht viel anfangen, dann aber sicherlich mit dem gegenseitigen Kennenlernen im Anschluss an das interreligiöse Friedensgebet, das das Forum Juden-Christen Altkreis Lingen initiiert hat.

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Joe Bonamassa

30. Januar 2016

Joe Bonamassa
The Guitar Event Of The Year
Lingen (Ems) – EmslandArena

Sa 27.02.16 – 20 Uhr
Karten ab 84,90 Euro

HGich.T

30. Januar 2016

HGich.T
Live 2016
Lingen (Ems) – Alter Schlachthof, Konrad-Adenauer-Ring 40
Fr 05.02.2016 – 21 Uhr

Karten 13 € zzgl. VVK

„Wieder ist ein Jahr vergangen und die alte Arty-Farty-Kunst-Goa-Neon-Stute trabt heiter ihre Volten. Und mehr. Mit Megabobo(Mega-Bohémien) schüttelt das Hamburger Künstler-Kollektiv HGich.T erneut ein Kracher-Konglomerat der Extraklasse aus dem Ärmel. Da treffen freche Soundkollagen auf Textpassagen, wie sie dem Osterhasen wahrscheinlich nicht mal im Traum einfallen. Und Ulrike muss ganz tapfer sein.
Die elektronische Tanzmaus HGich.T überrascht erneut durch vertrackte Kehrtwendungen im Gesamtkonzept und scheut nicht, ungemischte Karten auf den Tisch zu legen. DJ Hundefriedhof dazu: „Ich schlage vor, ihr hört euch das mal an.““ (Quelle)

Wahlplakate

29. Januar 2016

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Aluhut

29. Januar 2016

Ein CDU-interner Twitterdialog. Doch „vielleicht hätte Peter Tauber, der Generalsekretär der CDU, das auch zum Anlass nehmen können, über ein parteiinternes Medienkompetenztraining nachzudenken. Obwohl ich nicht glaube, dass Frau Steinbach dazu wirklich hätte motiviert werden können. Dann fallen ja im Zweifel derartige Links weg“, so Ronny Kraak hier.

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Dialog

28. Januar 2016

KurdistanWährend manche, bisweilen auch ausgemachte Dummbratzen mit Rechtschreibschwäche sich an der Flüchtlingsfrage bei Facebook & Co abarbeiten, geht die Kurdistan Kultur Gemeinde in Lingen einen anderen Weg:

Am Sonntag, 31.01.2016 veranstaltet die Kurdistan Kultur Gemeinde ab 13.30 Uhr ein offenes Gespräch unter dem Thema „Wir rufen zum Dialog auf“.

Die Veranstalter schreiben: Nach den Ereignissen in der Silvesternacht hat unsere Willkommenskultur einen Schlag ins Gesicht bekommen. Dieser Schlag hat zu Angst in der Willkommenskultur  geführt.

„Wir wollen als Kurdistan Kultur Gemeinde e. V als Teil der Gesellschaft dazu beitragen, dass für uns der soziale, gesellschaftliche und politische Frieden und die Freiheit in unserer Heimat Deutschland und vor allem auch in unserem warmen Nest Lingen erhalten bleiben.“

„Wir rufen alle gesellschaftlichen, politischen und sozialen Gruppen und Einzelpersonen auf, gemeinsam an den Problemen zu arbeiten. Es darf keine Tabus, keine Vertuschung und keine Beschönigung für Schandtaten geben.

  • Wir benennen alle Probleme mit Namen,
  • wir werden keine Hetze, keine Fremdenfeindlichkeit, keine Deutschfeindlichkeit dulden,
  • wir werden gar keine Feindlichkeiten dulden,
  • wir wollen im Dialog alles ohne Ausnahme besprechen. Nur so nehmen wir den radikalen Gruppen .-egal welcher Richtung-  Angriffsflächen und wir überlassen nicht den Radikalen die Bühne.

Wir laden alle herzlich ein zur unsere Veranstaltung bei Tee, Kaffee und Kekse offene Gespräch am 31.01.2016, 13.30 Uhr in den Räumen des Freiwilligen Zentrum Lindenstr. 13c, 49808 Lingen (Ems) (SKM-Gebäude)

 

Samuel Manne

27. Januar 2016

Heute ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) und der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Heute vor 71 Jahren befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz.

In Freren laden die Geschichtswerkstatt „Samuel Manne“ und der Kulturkreis impulse  zur Eröffnung der Ausstellung „Das Geheimnis der Versöhnung ist Erinnerung“ um 19 Uhr in die Alte Molkerei in Freren ein.

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Um den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und des Internationalen Gedenkens der Opfer des Holocausts zu würdigen, stellt Ihnen die Alte Molkerei in diesem Jahr eine Ausstellung zum nie an Aktualität verlierenden Thema Frieden und Versöhnung vor.

Der ergreifende Überblick zum Russlandfeldzug im Zweiten Weltkrieg wurde von der Friedensbibliothek des Antikriegsmuseums in Berlin-Brandenburg konzipiert. Mit zahlreichen Bild- und Schriftdokumenten soll ein möglichst unverfälschter Eindruck des Kriegsgeschehens vermittelt werden. Jenseits von verklärten Heldenepen und unterkühlter historischer Sachlichkeit wird hier die Geschichte von menschlichen Schicksalen erzählt. Mehr als reine Fakten es könnten, berühren sie und erinnern an die Notwendigkeit, sich um Frieden und Versöhnung zu bemühen.

Jochen Schmidt von der Friedensbibliothek wird anlässlich der Eröffnung anwesend sein und hält einen einführenden Vortrag. Für eine musikalische Umrahmung sorgt Nelly Heilmann mit dem Internationalen Freundschaftschor.

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In Lingen (Ems) findet um 18 Uhr in der St. Bonifatiuskirche eine Gedenkfeier zum Holocaustgedenktag 2016 statt, die das Forum Juden-Christen im Altkreis Lingen eV zusammen mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Lingen und dem Ludwig-Windthorst-Haus veranstaltet.

Diese Gedenkfeier wird nicht wie ein Gottesdienst begangen, sondern findet we- gen ihres instrumental-musikalischen Teils (Orgel: KMD Joachim Diedrichs) mit Werken aus dem Synagogenkultus und weiteren Werken von Felix Mendelssohn- Bartholdy wieder einmal in einer Kirche statt. Die Texte überwiegend jüdischer Au- toren sind ebenso wie die Musik auf das Motto „Löscht den Geist nicht aus!“ bezo- gen, das selbst wiederum Bezug nimmt auf die mit der Auslöschung der Juden im Holocaust verbundene Katastrophe der europäischen Zivilisation und Kultur.

Hotfilter

26. Januar 2016

hotfilterHotfilter hat Insolvenz angemeldet. Das Nordhorner Traditionsunternehmen ist wohl eine von nur zwei Kaffeeröstereien der Region; denn die aktuelle Neugründungswelle von kleinen Röstereien ist bisher an Ems und Vechte vorbeigegangen. Davon hat das Unternehmen aber nicht profitieren können. Betroffen sind von der Insolvenz 19 Festangestellte, zahlreiche Aushilfen und viele überzeugte Kunden – ein „Supergau“ (Blogleserin und Hotfilterkundin Ulkrike).

1929 hatte Wilhelm Hotfilter die Kaffeerösterei im Keller seines Privathauses am Friemansweg in Nordhorn gegründet. Schon vier Jahr später zog der Firmengründer -trotz Weltwirtschaftskrise-  mit seinem Betrieb in einen neuen Stammsitz an der Hamburger Straße um. Von hier aus wurde -nur unterbrochen vom 2. Weltkrieg- der frisch geröstete Kaffee täglich an die Kunden verschickt. Bei etwa zwei Dutzend täglichen Röstungen in der Kaffeerösterei, die inzwischen an der Marienburger Straße in Nordhorn ist, wurde ausschließlich der jeweilige Tagesbedarf des Unternehmens geröstet. Denn nur wirklich röstfrischer Kaffee hat das volle Aroma.

Dafür wurden die Chargen zwischen 12 und 15 Minuten in den jahrzehntealten Maschinen geröstet. Ergebnis der Langzeit-Röstung sei ein deutlich säureärmerer und bekömmlicherer Kaffee, erklärte Chefin Kathrin Hotfilter im vergangenen Jahr gegenüber der NOZ. Vermutlich sei es das, was die Stammkunden besonders schätzten. Ein wenig Robuster muss allerdings auch bei Hotfilter sein: In der Sorte „Espresso originale“, deren Mischung ihr 2014 im Alter von nur 57 Jahren verstorbener Vater Gerd kreiert hat, sorgt der gegenüber Krankheiten und Klimaeinflüssen unempfindlichere Flachland-Kaffee für die von Kennern geschätzte Crema .

Hotfilter bezog seinen Rohkaffees („nur Arabica-Sorten“) aus den meisten Anbaugebieten der Welt, darunter Spitzenkaffees aus dem Hochland von Costa Rica, Guatemala und Kenia sowie der Liquidambar Maragogype aus Mexiko.

Neben der Kaffeerösterei bauten Firmengründer Wilhelm Hotfilter und sein Sohn Walter seit 1955 systematisch eine Süßwarenabteilung auf, mit einer großen Auswahl an Pralinen, Trüffeln, Schokolade und Gebäck. Längst ist auch Tee ins Angebot aufgenommen. Allerdings machten die Filialen in Nordhorn, Lingen, Emsdetten, Ibbenbüren, Osnabrück, Rheine und Leer einen zunehmend eher abgenutzten wie unübersichtlichen Eindruck und haben offenbar mit den tchibogestylten Anforderungen der Kundschaft nicht Schritt halten können. Der enorme Preiskampf der Großröstereien dürfte das Seine zur jetzigen Situation beigetragen haben.

Noch im vergangenen Jahr hatte die jetzige Firmeninhaberin Kathrin Hotfilter angekündigt, mehr jüngere Käufer erreichen zu wollen, ohne die eher gesetzte Stammkundschaft zu vergraulen. Die 32jährige hatte das Unternehmen nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters übernommen.

Rund 16 t röstete Hotfilter im vergangenen Jahr (bundesweit: ca. 292.000 t) und erzielte damit etwa 350.000 Euro seines Gesamtumsatzes von 1,6 Mio Euro. Wie es weitergeht, ist noch offen. Der Hotfilter-online-Shop ist zurzeit nicht erreichbar.

(Quelle: WN und NOZ)

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Eine schlechte Nachricht für alle Lingener im Stadtzentrum: Im Sommer schließt der REWE-Supermarkt im Lookentor-Untergeschoss. Dort soll dann eine Rossmann-Drogeriefiliale entstehen. Das Stadtzentrum verliert damit seinen letzten traditionellen Nahversorger. Zwar hatte der REWE-Markt eine ordentliche Kundenfrequenz, doch der Umsatz des einzelnen Kunden war im Gegensatz zu anderen Verbrauchermärkten deutlich unterdurchschnittlich. Deshalb kränkelte er betriebswirtschaftlich und die Konsequenz ist jetzt die schon seit längerem vermutete Schließung des REWE. Für das Untergeschoss im Lookentor, inbesondere für den kleinen Foodcourt dort, wird es damals nicht einfacher – aber vor allem für die (älteren) Bewohner des Stadtzentrums ebenfalls nicht.

Etwa gleichzeitig gibt es aber auch eine ausgesprochen gute Nachricht; denn der „feine Bioladen“ Kornblume zieht  zum 1. August um – von der Schlachterstraße 28 in das nur 50m entfernte, ehem. KornblumechefsTextilkaufhaus Huesmann in der Kivelingstraße. Der anerkannte, folglich aber auch nicht billige Ökoladen ist seit mehr als 25 Jahren das einzige Naturkostfachgeschäft „für konsequente Bio-Produkte in der Lingener Innenstadt“ und darüber hinaus. Jetzt erweitert der Markt seine Verkaufsfläche um ein Vielfaches auf künftig 580 qm : Die Kornblume-Macher Ralf und Nanni Brinker (Foto lks; © Facebook) kündigen auf ihrer  Facebookseite an: „Helle, freundliche Verkaufsräume werden Euch und uns richtig viele Möglichkeiten bieten, Bio zu erleben! Wir bleiben die Alten und geben Euch weiterhin unsere Begeisterung für gesunde, schmackhafte Bio-Lebensmittel weiter.“

So weit, so spannend. Dann hoffen wir bei der Gelegenheit aber auch, dass die Schließung der Kivelingstraße für den Kfz-Verkehr damit endlich ein Ende hat. Denn ein wesentlicher Umstand für die Kornblume-Kunden war immer, dass das Ladengeschäft mit dem  Kfz zu erreichen ist, und ein städtischer Schritt in die falsche Richtung war es, den Autoverkehr aus Mühlentor-, Kirch- und Kivelingstraße herauszuhalten. Es fehlt nämlich deshalb an Kunden. Das aber hat die Lingener CDU-Ratsmehrheit nicht so erkannt, doch vielleicht ja jetzt, wenn das Ehepaar Brinker es fordert.