Gronau

21. Dezember 2015

Mehr als 100 Jahre stand er aufrecht. Er war nicht nur irgendein Schornstein sondern auch ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Baumwollspinnerei Gronau (BSG). Knapp 68 Meter hoch mauerten ihn Handwerker im Jahre 1911, gaben ihm Wände mit einer Stärke von 1,25 Metern. Er erlebte dann das Aufblühen Gronaus als Textilstadt – und den Niedergang der Textilindustrie.

Am Samstag wurde auch sein Ende besiegelt: 14 Kilo Sprengstoff machten in Sekunden aus dem Wahrzeichen 660 Kubikmeter Bauschutt. Die Sprengung des Kamins bedeutet für Günter Vaartjes das Ende langer Arbeit: 13 Jahre hatte der  Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Gronau, für den Erhalt des Schornsteins gekämpft. „Vorbei“, sagte er nach der Sprengung. Gronaus letzter Kamin der Textilindustrie ist Geschichte.

Hier das youtube-Video. Für mich ist es allerdings ein bisschen reichlich kitschig geraten. Bei der Gelegenheit eine Frage zur Lokalgeschichte in die Runde: Was macht eigentlich unser Lingener Spitzbunker?

(Quelle: GN)

Eine Antwort to “Gronau”

  1. anonymous said

    Was ein Scheiß!

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