Gegendemo

3. November 2015

Bildschirmfoto 2015-11-02 um 23.53.53

5 Antworten to “Gegendemo”

  1. Henk Muhammad Wilders said

    Der couragierte Gegendemonstrant hätte ruhig mehr als die vier Pfeile auf sein Transparent malen können. Zeigen doch die ihn umgebenden Demonstranten überdeutlich die unverfälschte Fratze des ewiggestrigen Hassbürgers von rechtsaußen.

  2. R.A.H. said

    Diese unsere „lieben „Mitbuerger in die Nazi-Ecke zu stellen macht die Sache doch ein bisschen zu einfach, trifft nicht den Kern des „Problems“, und spielt den werten Damen und Herren der Alternative evtl. im schlimmsten Fall ja noch argumentativ in die Haende. Schlagwoerter: Nazikeule und Luegenpresse. Ich denke auch die wenigsten Demonstranten die auf diesen Demos anzutreffen sind wuerden sich als Nazis bezeichnen, nichtsdestotrotz sie bei haarscharfen Argumenten und Worthuelsen ihrer Sprecher, die teilweise nur knapp an Volksverhetzung dranlangschrammen, das Wort ergreifen und dies von sich weisen. Ich denke das Politikverdrossenheit mangelnde Aufklaerung (auch seitens der Politik) den Parteien am rechten Rand viele (Wut-)Bürger und solche die sich von der Politik nicht vertreten sehen, in die Netze spuelt. Man muss sich mit den Leuten unterhalten auch wenn es viele gibt die beratungsresistent und von ihrer Sicht ueberzeugt sind, geben wird.

    Zugegeben musste ich jedoch auch ein wenig schmunzeln als ich das Photo sah 😉

    Man erinnere sich an den Mann in der ersten Reihe bei einer Demonstration ( Sinn Und Zweck dieser ist mir gerade nicht gelaeufig) der ein Schild hochhielt mit der Aufschrift:

    GOTT HASST SCHILDER

    😀

    • jfkuester said

      Wissen Sie, ich empfinde Sie ein bisschen devot. Aber dann stellt sich mir gleichzeitig die Frage, wem Sie sich unterwerfen wollen. Wem sie eigentlich eine Chance geben wollen. Also sich einfach nicht festlegen. Ich glaube aber, dass ein „sich festlegen“ wohl das Wichtigste in dieser Zeit ist. Und wissen Sie was dieser Lutz Bachmann an jedem Montag wieder versucht: „Legt Euch fest“! Wir gegen Die! Aber genauso funktioniert eine Gesellschaft nicht. Und die Weimarer Republik ist in diesem Zusammenhang schon oft bemüht worden. Ist alles Quatsch! Vergesst das! Wir gegen „die Lügenpresse“ heißt, Deutschland gegen Europa.

      Ich bin da ganz ehrlich, mich ekeln diese Montagssprüche wirklich an. Sie erzeugen bei mir einen Brechreiz. Aber es geht auch nicht um meine Brechreize. Es geht mir darum, dass es mir völlig egal ist, aus welchem Land ein Mensch zu uns kommt, es ist mir auch völlig egal welchen Gott er anbetet. Es ist mir egal ob er Rindfleisch ist, oder Schweinefleisch als unrein betrachtet oder nur Gemüse ist. Das ist doch alles völlig egal. Er soll mich mit seinem Glauben und seinem Gemüse nicht belehren wollen. Das ist Zusammenleben. Und wenn diese Menschen „zur Zeit“ unsere reiche Hilfe benötigen? Was solls!

      Wir sollten neben all´ dem nicht vergessen, wer diesen Menschen hilft. Das sind in einem nicht unerheblichen Teil ehrenamtliche Helfer. Müssen die sich von Faschisten sagen lassen, sie würden Lumpenpack und Kriminelle versorgen.
      Jeden Montag wieder. Und Dienstags dann, gehen die Diskussionen um diesen Lutz Bachmann rum, wegen Goebbelsvergleiche und diesem komischen deutschtürkischen Schriftsteller, vom vorletzten Montag.

      15.000 ehrenamtliche Helfer/innen sind jeden Tag im Einsatz,
      um den Menschen zu helfen, die aus Krieg und Tod einen Weg gegangen sind, den wir uns gar nicht vorstellen können. Tausende Kilometer. Wo wir für wenige Meter ein Taxi bestellen, wenn uns der Weg von der Silvesterpartie bis nach Hause zu beschwerlich erscheint. Aber da ist man anders devot.

      • R.A.H. said

        Na dann sollte ich Ihrer Meinung wohl untertänigst um Verzeihung bitten wie? 😉

        Ich weiss ehrlich gesagt nicht wesewegen es devot sein soll nicht gleich alle Menschen über einen Kamm zu scheren. Ich bezog mich auf Max Mustermann und Konsorten. Mir ist selbstverstaendlich völlig klar das ein Herr Bachmann und der Rest seiner Fraktion stark rechtsextrem geprägt sind. Desweiteren hätte ich auch kein Problem das N-Wort zu nutzen. Ich glaube aber auch das nicht jeder Deutsche während des Zweiten Weltkriegs Nazi war, auch wenn er sich deren Kundgebungen angesehen hat. Aber anscheinend sehen Sie das ja anders. Die würde des Menschen ist unantastbar gelle? 😉 Sodele ich denke das war devot genug

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