beklemmend

14. Oktober 2015

Ein beklemmender Spot von Oxfam, einem Verbund verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, die sich für eine gerechtere Welt ohne Armut einsetzen. Die Organisation arbeitet weltweit dafür, dass sich Menschen in armen Ländern nachhaltige und sichere Existenzgrundlagen schaffen können, Zugang zu Bildung, gesundheitlicher Versorgung, Trinkwasser und Hygiene-Einrichtungen sowie Unterstützung bei Krisen und Katastrophen erhalten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist Geschlechtergerechtigkeit. Jetzt dieser Spot. Er richtet sich gegen die Supermarktkette, hierzulande also gegen  REWE, Aldi, Lidl, Famila, Netto, Penny & Co.

Sie kontrollieren den europäischen Lebensmittelmarkt und sind die Türsteher zwischen Millionen Verbraucher/innen und Zulieferern aus der ganzen Welt. Oxfam: „Durch ihre Markmacht können Supermärkte die Preise diktieren, Umwelt- und Sozialstandards unterlaufen. Darunter leiden Abertausende von Plantagenarbeiterinnen und Kleinbauern. Ihre Existenz ist bedroht. Diese Menschen müssen zu Hungerlöhnen schuften, haben kein sicheres Einkommen oder sind giftigen Chemikalien ausgesetzt. Darauf wollen wir aufmerksam machen. Diese Zustände sind kein Naturgesetz und können verändert werden! Du kannst dazu beitragen. Unterzeichne jetzt für einen fairen Handel mit tropischen Früchten hier.“

OxfamSchon 1942 gegründet, setzt sich Oxfam im Rahmen der internationalen Kampagne „Make Fruit Fair!“ für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards im Handel mit tropischen Früchten ein. Gemeinsam mit 18 Partnern aus Europa, Kolumbien, Ecuador, Kamerun und den Windward Islands „fordern wir existenzsichernde Löhne und faire Preise, die Einhaltung von Arbeitsrechten und den Schutz der Umwelt.“

Der neue Kino-Spot „Einer zahlt immer den Preis“ soll verdeutlichen, welche Macht die großen Supermarktketten auf die Kleinbäuerinnen und Plantagenarbeiter im globalen Süden haben. Der von M&C Saatchi Berlin und Mücke Media/Kreuzberger Kind produzierte Film läuft zum 8. Oktober europaweit in zahlreichen Kinos und auf mehreren Filmfestivals an. Er wurde mit Unterstützung von RED Camera gedreht.

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