30. Unabhängiges FilmFest Osnabrück

4. Oktober 2015

Vom 7. bis 11. Oktober 2015 präsentiert das FilmFest Osnabrück in seinem Jubiläumsjahr rund 75 aktuelle Filmproduktionen und öffnet damit zum 30. Mal seine Festivaltore für engagiertes Weltkino am Puls der Zeit. Die deutsche Mumblecore-Tragikomödie Alki Alki von Axel Ranisch als Eröffnungsfilm und der Cannes-Gewinner Dheepan“ von Jacques Audiard – über einen Immigranten aus Sri Lanka der in Frankreich in eine Gewaltspirale gerät – als Abschlussfilm, stehen stellvertretend für das abwechslungsreiche und hochaktuelle Filmprogramm des Jubiläumsjahrgangs. So freut sich Festivalleiter Florian Vollmers über „sehr starke Beiträge im Festivalprogramm, die sowohl cineastisch keine Wünsche offen lassen, als auch mit faszinierenden Bildsprachen arbeiten und zugleich zu tagesaktuellen brisanten Themen Stellung beziehen.“

Zahlreiche Gäste aus der Filmbranche werden an den fünf Festivaltagen in Osnabrück ihre neuesten Produktionen persönlich präsentieren, darunter Axel Ranisch, der Regisseur des Eröffnungsfilms Alki Alki, die Friedensfilmpreis-Gewinnerin des Jahres 2013 Kim Longinotto, die ihre Streetworker-Dokumentation Dreamcatcher als Deutschlandpremiere vorstellt, oder die georgische Regisseurin Alexi Salomé (Line of Credit). Filmemacherin Roswitha Ziegler, die bereits bei den ersten „Tagen des unabhängigen Films“ des Jahres 1986 mit ihrer Mockumentary „Zwischenzeit“ vertreten war, kehrt zum dreißigsten Jubiläum des Festivals mit ihrer sehr persönlichen Dokumentation Noch hier schon da nach Osnabrück zurück und ist zudem auch Mitglied der diesjährigen Friedensfilmpreis-Jury. Der Deutschlandpremiere von Lilet Never Happened werden sowohl der niederländische Regisseur Jacco Groen als auch die philippinische Hauptdarstellerin Sandy Talag beiwohnen und für die Sektion FilmFest Extrem, die bestes Genre-Kino verspricht, haben sich die Regisseure Cem Kaya (Remake, Remix, Rip-Off) und Nikias Chryssos („Der Bunker“) angekündigt, um ihre Filme dem Festivalpublikum persönlich vorzustellen. Und auch in den Kurzfilmprogrammen werden mit Regisseur Damian Schipporeit („Der alte Mann und die Katze“), Regisseur Tim Ellrich („Die Badewanne“), Regisseurin Ekaterina Gruzdeva („Jump“) und dem „Tarek Chalabi“- Regie-Trio Paulo Liux, Miklas Hoffmann und Finn Halvar Peters zahlreiche Filmschaffende erwartet.

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