Heinz-Georg Wintering †

3. September 2015

WinteringsenVöllig überraschend ist heute der Lingener Unternehmer Heinz-Georg Wintering auf dem Weg in den Urlaub gestorben. Der Biener Bäckermeister hatte – so darf man wirklich sagen- ein prall gefülltes und erfolgreiches Leben. 1972 übernahm er die 42 Jahre zuvor von seinem Vater Alfons gegründete Bäckerei im Stadtteil Holthausen-Biene und machte sie mit bisweilen kräftigen Ellenbogen und ausgesprochen zielgerichtet zu einer der größten Bäckereien im Westen von Niedersachsen. Er war eben „mit Laib und Seele“ Fußballer und musste auch manches Lehrgeld zahlen: Doch heute umfasst die Biener Landbäckerei 40 Filialen im Emsland, der Grafschaft Bentheim und im Münsterland mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und neben Frau Veronika Wintering sind längst die Söhne des Verstorbenen Daniel und Manuel in die Unternehmensleitung aufgestiegen.

Neben dem Beruf galt die große Liebe Winterings seinem Fußballverein SV Holthausen-Biene, in dessen A-Jugend und erster Mannschaft „Osch“, wie ihn seither seine Freunde riefen, vor langer Zeit selbst spielte, bei dem er Trainer und sportlicher Leiter war und den er schließlich als Ehren-Vorsitzender bis fast in die Regionalliga gesponsert hätte. Dass dies nicht nur positive Schlagzeilen mit sich brachte sondern viel und auch berechtigte Kritik sowie große wirtschaftliche Probleme für seinen Verein, hat ihn weitaus mehr geärgert als sportliche  Niederlagen gegen einen Nachbarverein aus dem Lingener Stadtteil Reuschberge. Nach außen anmerken ließ sich Heinz-Georg Wintering davon allerdings nicht viel. Seine Jovialität, seine Hemdsärmeligkeit, seine Entschlossenheit – das sind Dinge, an die man sich gern und mit Respekt erinnern wird.

(Foto: © NOZ}

Wie verkommen die rechtsgerichtete, nationalistische Orbán-Regierung in Ungarn ist, zeigt sie mit der Lok vor dem Zug, mit dem sie heute Flüchtlinge vorgeblich Richtung österreichische Grenze fahren ließ, in Wahrheit aber in de Irre führte: Sie sollten bloß in ein Camp. Täuschung und Zynismus – wie bei Nazis.

Ungarn

ps Die Aufschriften und Bilder auf der heute für den Flüchtlingszug eingesetzten Lokomotive erinnern an 25 Jahre „Paneuropäisches Picknick“. Das Paneuropäische Picknick war eine Friedensdemonstration an der österreichisch-ungarischen Grenze nahe der Stadt Sopron (Ödenburg) am 19. August 1989, bei der symbolisch die bis dahin hermetisch abgeriegelte Grenze geöffnet wurde. Dann erschienen zunächst Dutzende, später Hunderte und Tausende DDR-Flüchtlinge und nutzten den Weg über die Grenze zur Flucht.

Mehr…

Schule wieder an

3. September 2015

ps Zur Klarstellung: Morgen ist das neue Heute.

Schälen für Studis

3. September 2015

Wann fängt eigentlich das Hochschulsemester wieder an?