Lingener Bierkultur

31. August 2015

Bierkultur

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ps Nur, dass die Leserschaft bescheid weiß, wegen der Ursache. ADH und so.

Bildschirmfoto 2015-08-30 um 03.00.03Mittwochs im Museum:
200 Jahre Emsland –  Hannover

Lingen (Ems)  –  Emslandmuseum, Burgstraße 28 b
Mi 2. Sept. ’15  –  16.00 / 19.30 Uhr
Eintritt: 5,- € (erm. 3,- €)
Mit einem besonderen Jubiläum beginnt  die Herbstsaison der beliebten Vortragsreihe „Mittwochs im Museum“.  Diese Reihe bietet jeweils einmal im Monat Informationen zu laufenden Ausstellungen und historischen Themen sowie Einblicke in die Forschungstätigkeit des Emslandmuseums Lingen (Ems).
Vor genau 200 Jahren wurden Lingen und das Emsland Teil des neu gegründeten Königreichs Hannover, den Vorläufer des heutigen Bundeslandes Niedersachsen. Eigentlich war die Niedergrafschaft Lingen wieder an Preußen gefallen, aber durch den Verzicht Preußens auf die „Niedere Grafschaft Lingen“ wurde 1815 Lingen Teil des auf dem Wiener Kongress neugegründeten Königreiches Hannovers. Viele Spuren in Stadt und Umland erinnern bis heute an die Könige und Königinnen aus dem Welfischen Königshaus, an die Hannoversche Justiz und Verwaltung sowie an den Ausbau der Verkehrswege wie Chausseen, Kanäle und Eisenbahnen in dieser Zeit.

Andrea De Vitis

30. August 2015

Junge Virtuosen
Andrea De Vitis
Gitarre
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstraße 10a

Sonntag 6.September, 18 Uhr
Karten 17 €; Kunstverein-Mitglieder und ermäßigt 15,- €

Programm
Mario Castelnuovo-Tedesco (1895–1968): Sonate „Omaggio a Boccherini“ op. 77 – „No hubo remedio“  (aus „Caprichos de Goya“)
Francisco Tárrega (1852–1909): Fantasie über „La Traviata“
Joaquin Rodrigo (1901–1999): „En los trigales“
Agustin Barrios (1885–1944): „Una limosnita por amor de Dios“ – Vals en re menor – Estudio de concierto
Alexandre Tansman (1897–1986): Variationen über ein Thema von Scriabin
Johann Kaspar Mertz (1806–1856): An Malvina – Scherzo – Fantaisie Hongroise

Andrea De Vitis gilt als einer der begabtesten jungen Gitarristen Italiens. Als Preisträger von mehr als 25 Wettbewerben weltweit ist der Gitarrist tatsächlich einer der aufsteigenden Sterne am internationalen Gitarrenhimmel. Dabei studiert der junge Römer noch an der internationalen Segovia Gitarrenakademie in Pordenone, natürlich bei zwei Großen, dem Akademiegründer Paolo Pegoraro und einem seiner Meisterabsolventen, Adriano Del Sal.

Gekonnt mixt Andrea De Vitis sein Programm aus Romantik und Moderne, in dem Feuer und Sentiment des Südens natürlich nicht fehlen – noch ein Tremolo, dem sich keine Gänsehaut entziehen kann. Keine Almosen, „limosnita“ um Gotteslohn, verteilt der junge Mann auf der Bühne, sondern aus vollem Herzen schenkt er sich selbst und seine Kunst in Meisterwerken der Gitarrenliteratur.

In der Reihe Junge Virtuosen des Kunstvereins Lingen reagiert klassische Musik auf die ausgestellten Kunstwerke. Unterstützt wird diese Partnerschaft durch die MV Unternehmensgruppe und die Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit (GWK) in Münster. „Beiden gilt der Dank der Kunsthalle Lingen.“

Die konzertierenden Musikerinnen und Musiker sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und Förderpreisträger der GWK, Münster. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Lingen hat die GWK auch in diesem Jahr die Konzertreihe konzipiert und finanziell mit ermöglicht. Als Hauptsponsor unterstützt die MV Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG die „jungen Virtuosen“. Weiterhin werden die Konzerte der Kunsthalle Lingen von der Designagentur Schön! gestalten und werben GmbH unterstützt.

Die Veranstalter versprechen erstklassigen Musikgenuss und wünschen, dass die Musik den Besuchern auch die ausgestellten Kunstwerke in neuer Weise erschließen.

Erfahrungen

28. August 2015

lawblogEinmal mehr Lehr- und Hilfreiches aus dem LawBlog von Udo Vetter:

„Mich rief ein Mandant an, nachdem er Besuch von der Polizei hatte. Ein Beamter hatte bei ihm am späten Nachmittag geklingelt. Er wolle gern mal reinkommen und „reden“, erklärte der Polizist. Aber mein Mandant könne beruhigt sein. „Sie sind nur Zeuge.“

Allerdings war mein Mandant davon wenig erbaut. Er wusste auch überhaupt nicht, um was es eigentlich gehen soll. Er weigerte sich also höflich aber bestimmt, irgendwas als „Zeuge“ zu sagen. Obwohl ihm der Beamte natürlich das erzählte, was Polizisten widerspenstigen Zeugen gerne sagen. Dass Zeugen im Gegensatz zu Beschuldigten keine Schweigerechte haben und deshalb Auskunft geben müssen.

Was ja im Grundsatz sogar richtig ist. Nur leider vergessen Polizisten in diesem Zusammenhang gerne zu erwähnen, dass die Aussagepflicht zwar besteht, aber nicht ihnen gegenüber. Nur vor dem Staatsanwalt müssen Zeugen aussagen, und natürlich vor einem Richter. 

Nun ja, so viel Beharrlichkeit war der Polizist wohl nicht gewöhnt. Er erklärte meinem Mandanten dann, dass er auch anders könne. „Wenn Sie nicht mit mir sprechen wollen, stufe ich Sie halt zum Beschuldigten hoch.“ Das war wohl in dem Sinne gemeint, dass mein Mandant jetzt selbst schuld an seiner Lage ist, wenn er sich so halsstarrig zeigt.

Aber auch damit stieß der Beamte auf Granit. Vielmehr musste er ohne „Gespräch“ von dannen ziehen und am nächsten Tag mit mir als Anwalt des Betroffenen telefonieren. Bei der Gelegenheit habe ich ihn dann auch mal ganz offen gefragt, ob es wirklich stimmt, dass er erst mal mit meinem Mandanten als „Zeugen“ plaudern wollte. Und das, obwohl er natürlich zu dem Zeitpunkt lässt einen konkreten Tatverdacht hatte. Was nach der Sachlage, die ich nun einige Zeit später nach Akteneinsicht kenne, auch gar nicht zu leugnen war.

„Wissen Sie“, sagte der Beamte, „mit der Methode mache ich eigentlich immer gute Erfahrungen. Es will ja auch nicht jeder zum Anwalt, so wie Ihr Mandant.“ Na ja, ich habe diesen kreativen Umgang mit der Strafprozessordnung nicht vertieft. Wäre ja doch nichts dabei rausgekommen. Meinem Mandanten musste ich dann allerdings eine Dienstaufsichtsbeschwerde ausreden. Die Ermittlungsakte ist ja „sauber“ – und uns beiden hätte am Ende ja doch keiner geglaubt.“

(Quelle)

VIP-Parkplätze

28. August 2015

Also ich gehe natürlich davon aus, dass im Gegensatz zu mir- die besonders empfindsam-engagierten Leser dieses kleinen Blogs alles völlig in Ordnung finden, was da so heute in meinem E-Mailpostfach eintrudelte. Liest Du diese E-Mail:

Sehr geehrte Ratsmitglieder,

auch in diesem Jahr hat die Stadt Lingen (Ems) für die Heimspiele der HSG Nordhorn-Lingen VIP-Karten erhalten. Für die Spiele in der EmslandArena und im Euregium liegen jeweils drei bzw. vier Karten vor. Sie als Ratsmitglieder haben die Möglichkeit, diese Karten in Anspruch zu nehmen. Für folgende Begegnungen sind Karten vorhanden:

  Datum Uhrzeit Spielort Gegner
Sa 29.08.2015 19:30 EmslandArena DJK Rimpar Wölfe
So 13.09.2015 17:00 Euregium TSV Bayer Dormhagen
Fr 25.09.2015 19:30 EmslandArena VfL Eintracht Hagen
So 04.10.2015 17:00 Euregium TV 1893 Neuhausen
So 18.10.2015 17:00 EmslandArena GWD Minden
So 25.10.2015 17:00 Euregium Vfl Bad Schwartau
So 15.11.2015 17:00 EmslandArena TSG Lu-Friesenheim
So 22.11.2015 17:00 EmslandArena HC Erlangen
Fr 04.12.2015 19:30 Euregium SG BBM Bietigheim
So 13.12.2015 17:00 Euregium Wilhelmshavener HV
Sa 26.12.2015 19:30 EmslandArena TV Emsdetten
So 13.02.2016 19:30 EmslandArena HF Springe
So 21.02.2016 17:00 Euregium TUSEM Essen
So 06.03.2016 17:00 EmslandArena HC Empor Rostock
Fr 18.03.2016 19:30 Euregium SV Henstedt-Ulzburg
Sa 26.03.2016 19:30 EmslandArena EHV Aue
So 24.04.2016 17:00 Euregium ASV Hamm-Westfalen
So 08.05.2016 17:00 Euregium HSC 2000 Coburg
Sa 21.05.2016 19:30 EmslandArena TuS Ferndorf
Sa 04.06.2016 19:00 Euregium HG Saarlouis

Zu allen Spielen stehen auch VIP-Parkplätze zur Verfügung.

Bitte teilen Sie mir mit, wenn Sie Karten in Anspruch nehmen möchten. Sofern es mehr Interessenten als Karten gibt, wird nach Eingang der Email entschieden.

Freundliche Grüße

Stadt Lingen (Ems)
Büro des Oberbürgermeisters
Elisabethstr. 14-16
49808 Lingen (Ems)

Joko und Klaas

27. August 2015

Gesundheit

26. August 2015

ProduktfinderGestern haben die Medien angekündigt, dass im kommenden Jahr die Beiträge für die Mitgliedschaft in den gesetzlichen Krankenkassen -ausschließlich zulasten der Versicherten- durchschnittlich um 9 Euro/Monat steigen werden. Es ist also Zeit, über die Mitgliedschaft in Krankenkassen zu sprechen. Da passt es sehr gut, dass just in diesen Tagen die Stiftung Warentest eine Vergleichsuntersuchung der Krankenkassen veröffentlicht hat. Ihn nachzulesen und für Geldbeutel und Gesundheit zu nutzen, kostet allerdings 3 Euro.

Das aber lohnt. Denn seit diesem Jahr unterscheiden sich die Krankenkassen nicht nur durch ihre Leistungen und ihren Service, sondern auch durch den Preis. Ein Kassen­wechsel kann mehrere hundert Euro Ersparnis pro Jahr bringen. Der Pro­dukt­finder der Stiftung Warentest zeigt Beitrags­sätze, Leistungen und Service von 78 Kassen und damit für 96 Prozent der gesetzlich Versicherten. Dazu lässt sich mit dem Kassen-Rechner genau ermitteln, wie viel Euro ein Wechsel bringt.

Kassen­wechsel spart hunderte Euro

Die wichtigste Nach­richt für Versicherte: Ein Kassen­wechsel ist seit diesem Jahr noch interes­santer: Bis fast 450 Euro pro Jahr Ersparnis sind drin. Die erzielt, wer 4 125 Euro oder mehr brutto im Monat verdient und von einer Kasse mit 15,5 Prozent Beitrags­satz zu einer mit 14,6 Prozent wechselt. Bei einem Verdienst von 2 000 Euro bringt ein Wechsel immerhin noch ein Plus von mehr als 200 Euro. Der Produktfinder enthält alle aktuellen Beitrags­sätze.

Unterschiede auch bei Leistungen und Service

Außerdem können Sie im Produktfinder schnell recherchieren, welche Kasse welche Extraleis­tun­gen bietet: Um besonders viel Geld geht es etwa bei einer Kinder­wunschbe­hand­lung (künst­liche Befruchtung) oder Osteo­pathie. Dabei schrauben die Kassen kontinuierlich an ihrem Leistungs­angebot. Das zeigt unten stehende Tabelle. Der Produktfinder ist in dieser Hinsicht immer aktuell. Das gilt natürlich auch für den Service der Krankenkassen, etwa die Anzahl der Geschäfts­stellen, die persönliche Beratung durch Kassen­mit­arbeiter zuhause und die Vermitt­lung von Terminen beim Fach­arzt.

Filtern Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank die Krankenkassen zunächst nach Ihren Wünschen. Das können besondere Leistungen rund um die Impfung, Schwangerschaft, besondere Heil­methoden oder Zahn­vorsorge sein. Meist reichen drei Filterklicks in der Daten­bank, um die für Sie am besten geeigneten Kasse zu finden. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Testsieger können Sie sich bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch Zugriff auf die Test-Artikel der Zeit­schrift Finanztest zum Thema „Krankenkassen“. Steht die neue Wunsch­kasse fest, können Sie mit dem Kassen­rechner schnell rausfinden, wie viel Geld Sie bei einem Wechsel sparen würden. Der anschließende Wechsel ist kinder­leicht. So klappt der Wechsel.

In Deutsch­land gibt es übrigens 123 gesetzliche Krankenkassen. 32 von ihnen sind nur für Angehörige bestimmter Betriebe wähl­bar. In der Daten­bank finden Sie 78 der 91 Krankenkassen, die für die Allgemeinheit „geöffnet“ sind. Diese 78 Kassen decken 96 Prozent aller Beitrags­zahler ab.

Wer das Recht zum Kassen­wechsel hat

StiftungWarentestNimmt eine Kasse erst­mals einen Zusatz­beitrag oder erhöht diesen, dürfen Versicherte umge­hend kündigen. Die Kündigungs­frist beträgt zwei Monate zum Monats­ende. Beispiel: Wenn Sie bis Ende Januar eines Jahres bei Ihrer alten Kasse schriftlich kündigen, beginnt die Mitgliedschaft in Ihrer neuen Kasse zum 1. April. Kündigen Sie wegen einer Beitrags­erhöhung, müssen Sie in dem Zeitraum zwischen Kündigung und Beginn der Mitgliedschaft in der neuen Kasse aber noch den erhöhten Beitrag zahlen. Mit der gleichen Frist können Sie kündigen, wenn Sie mindestens 18 Monate lang Mitglied einer Kasse waren. Dann spielt es keine Rolle, ob ihre Kasse Zusatz­beiträge erhebt oder nicht.

Ein Wechsel bringt keine Nachteile

Keine Angst: Keine Kasse darf gesetzlich Versicherte ablehnen, wenn sie hinein wollen. Auch eine laufende Behand­lung ist kein Wechselhindernis. Sie müssen auch nicht befürchten, in einer güns­tigen Kasse schlechter versorgt zu sein. Etwa 95 Prozent der Leistungen sind bei allen Krankenkassen gleich.

(Quelle: PM Stiftung Warentest)

beim Bäcker

25. August 2015

Blut-Laborfahrer-Bluttransport-Organtransport-Berlin

Quelle Notes of Berlin)

Vonne Endlichkait

25. August 2015

Bildschirmfoto 2015-08-25 um 06.38.16Verleger Gerhard Steidl stellt heute Günter Grass‘ letztes Werk vor: „Vonne Endlichkait“, auf Hochdeutsch „Von der Endlichkeit“.  Steidl will laut Einladung bei der Buchpremiere in Göttingen „über das Büchermachen mit Günter Grass“ berichten,  sowie „über den Entstehungsprozess und die Herstellung des letzten Buchs“. Der Litaraturnobelpreisträger war am 13. April dieses Jahres in Lübeck verstorben. Steidl schreibt:

„Allen Zumutungen des Alterns und der »Endlichkait« zum Trotz, plötzlich erscheint erneut fast alles möglich: Liebesbriefe, Selbstgespräche, Eifersuchtsdramen, Schwanengesänge, Gesellschaftssatiren und Augenblicke des Glücks drängen aufs Papier. Plötzlich findet rhythmisierte Kurzprosa ein vielstimmiges Echo in episch wuchernden oder pointiert zugespitzten Gedichten. Plötzlich entstehen sinnenfrohe Doppelstücke, die vom Zeichner ins Bild gesetzt, weitererzählt oder auf den Doppelpunkt gebracht werden.

So traurig und gewitzt, so lebensklug und doch kämpferisch kann nur ein in die Jahre gekommener Künstler ans Werk gehen, der dem Tod wiederholt von der Schippe gesprungen ist. Zahlreiche berührende Geschichten bringt er hervor, verdichtet sie zu kunstvollen Miniaturen, die hier und jetzt spielen. In »Vonne Endlichkait« schafft der Literaturnobelpreisträger in einem beeindruckenden Wechselspiel aus Lyrik, Prosa und Illustration sein letztes Gesamtkunstwerk.“

Erstverkaufstag –auch hier– ist der 28. August.

Günter Grasss, Vonne Endlichkait, 176. Seiten, ISBN 978-3-95829-042-6, Preis € 28,00.

Das glaub‘ ich jetzt nicht: Die tumben, menschenverachtenden Naziumtriebe im sächsischen Heidenau bewegen viele Deutsche und das Symbolfoto von Arno Burg (DPA), mit dem beispielsweise der Stern seine Facebookseite platzierte, bewegt ganz aufgeklebt zugleich zahlreiche Lingener. Guckst Du:

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Und dann noch das Imagefilmchen aus Heidenau, zu dem Meedia, die Medienwebseite der Handelsblatt-Gruppe, das Heidenau-Ortsschild mitsamt DwdkaLw-Aufkleberlein montiert hat . Was schreibt Meedia?

„Vor allem beim Refrain dürfte vielen Zuschauern gerade das Lachen im Halse stecken bleiben. Da heißt es:

Na Komm tritt ein, du bist willkomm`, setz dich zu uns, krieg das zu Haus Gefühl
Dort wo der Mensch im Zentrum steht`, man ehrlich wissen will, wie`s Dir geht.
Ooooooo…

Meine Güte!