überall

28. Juli 2015

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Jobbörse

28. Juli 2015

workeer2Philipp Kühn und David Jacob hatten eine Abschlussarbeit zu schreiben. Jetzt haben sie deshalb mit workeer eine Jobbörse für Flüchtlinge ins Netz gebracht, die dort die Wege für Arbeitgebende und Arbeitsuchende zu verkürzen versucht.

Wer also einen Job oder Ausbildungsplatz über hat, gerne dort registrieren. Bisher sieht das Angebot eher „überschaubar“ aus.

workeer ist die erste Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands, die sich speziell an Flüchtlinge richtet. Mit der Plattform soll ein geeignetes Umfeld geschaffen werden, in dem diese besondere Gruppe von Arbeitssuchenden auf ihnen gegenüber positiv eingestellte Arbeitgeber trifft.

Die Jobbörse ist als Abschlussprojekt im Rahmen unseres BA Kommunikationsdesignstudiums an der HTW Berlin im Sommer 2015 entstanden. Wir planen, die Weiterführung und -entwicklung über unseren Abschluss hinaus fortzuführen. Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen oder andere Fragen haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

workeer nennt fünf „gute Gründe, Flüchtlingen Jobs zu geben“:

  • Flüchtlinge sind motivierte und egagierte Arbeitskräfte.
  • Eine gelungene Integration in den Arbeitsmarkt fördert auch die weitere erfolgreiche Integration workeervon Menschen in Deutschland.
  • Geflüchtete haben oft eine besondere Lebensgeschichte und bereichern dadurch Unternehmen mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihren unterschiedlichen kulturellen Prägungen.
  • Flüchtlingen wird es durch einen Arbeitsplatz ermöglicht ein eigenständiges Leben zu führen ohne von Sozialleistungen abhängig zu sein. Das hat für sie positive psychische Effekte und entlastet außerdem das deutsche Sozialsystem.
  • Viele von Ihnen verfügen über Ausbildungen oder Studienabschlüsse in Branchen, in denen es in Deutschland an Fachkräften mangelt.

[Mein Hinweis: Wer mehr über Arbeitsmöglichkeiten von Flüchtlingen wissen will, kann hier –speziell hier– nachschauen und hier.]

Doppelmoral

28. Juli 2015

Vom Kraftfuttermischwerk etwas über diese schreckliche Doppelmoral mancher US-Konzerne:

Wir wissen alle, dass Facebook sich mit nackter Haut schwer tut und schnell mal den digitalen Radiergummi ansetzt. Mitunter auch dann, wenn tatsächlich nichts wirklich Anstössiges zu sehen ist.

Ganz anders agiert Facebook bei menschenverachtenden, rassistischen oder gar zur Gewalt aufrufenden Inhalten oder Kommentaren. Oder besser: manchmal agiert Facebook halt gar nicht. Nazi-Seiten können sich dort meistens recht lange halten und ihre Propaganda fahren – einige Kommentare, die nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten, werden trotz des Meldens nicht gelöscht. Nichts Neues, aber anhand dieses Beispiels sehr gut dokumentiert.

Martin Schmitt hat vor ein paar Tagen diesen Kommentar gemeldet:

Facebook sah sich nicht gezwungen, dort irgendwie zu interagieren, der Kommentar blieb stehen.

Einen Tag später meldete Schmitt dann ein Foto zweier leicht gekleideter Menschen. Dieses wurde prompt entfernt. Mehr Doppelmoral geht kaum.

CKsjoWdW8AAExqZ

Offenbar findet Facebook es problematisch, sich liebende Menschen zu zeigen. Menschenverachtende Hasskommentare hingegen lässt man dort ohne weiteres stehen.

(Quelle; mit Dank an Ronny)