Gesicht

25. Juli 2015

Spiegel-EritreaDas Thema Flüchtlinge ist derzeit aktuell wie nie. Es gibt viele Helfer, die die Menschen in Deutschland unterstützen, aber auch viele Gegner. Um der Gesichtslosigkeit der Flüchtlinge in der Öffentlichkeit wenigstens etwas entgegenzusetzen, erscheint der „Spiegel“ in dieser Woche mit sechs verschiedenen Titelbildern – jedes davon holt einen Flüchtling aus der Anonymität.

Laut „Spiegel“ scheiden sich am Thema Flüchtlinge in Deutschland die Geister: Einerseits hätten sich noch nie zuvor so viele Menschen in Hilfsgruppen engagiert. Auf der anderen Seite habe es in diesem Jahr dreimal so viele Straftaten gegen Asylunterkünfte gegeben als noch im Vorjahreszeitraum. 

Stellvertretend für die nach „Spiegel“-Angaben rund 400.000 Flüchtlinge, die in diesem Jahr in Deutschland erwartet werden, sind Shersha S. (23), Seher P. (13), Mohammad I. (27), Nawar Al E. (21), Mohammed J. (27), und Oltiana D. (26) auf den Covern zu sehen.

Das Thema wird im Heft… [weiter bei Horizont.net]

Eine Antwort to “Gesicht”

  1. kib said

    Unterstützer? Gegner? …. mir wird diese Debatte langsam zu sehr polarisiert und verkrampft. Fakt ist: Menschen kommen zunächst zu uns, weil sie (fliehen) mussten. Gebot der Nächstenliebe ist, dass man hilft. Auch, wenn nicht jeder Flüchtling bleiben kann (und Frau Merkel für diese Tatsache verhöhnt wird), täten wir insgesamt gut daran, uns daran zu gewöhnen, dass unsere Gesellschaft bunter wird. Nicht nur einmalig in Lingen auf der hoch gelobten Anti-Pegida-Demo sondern allemal tagtäglich und bundesweit.

    Mit polarisierendem Journalismus kann ich nichts anfangen. Weder mit der Bild, die betont, dass ein syrischer Flüchtling 500 Euro fand und sie bei der Polizei abgegeben hat, noch mit dem Spiegel, der unter seinem Deckmäntelchen der Liberalität das „normale“ versucht zu verkaufen. *

    Ist es so schwer dazu zu lernen? Vor 70 Jahren waren „Schlesier etc…“ etwas besonderes. Dann kamen „Weis-Russen“ (was ist das eigentlich? War auch erst fremd, oder? ) In den 90`gern (wir waren Weltmeister!) Flüchtlinge aus ex-Jugoslawien. 2014 wieder Weltmeister, aber die Welt, selbst Europa wird uns zu eng?

    *Lieber Spiegel: Hast Du noch eine Zielgruppe? Oder sprichst Du – der Auflagenzahl gehorchend- die „breite Mitte“ (Limbo!) an?

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