Ehrengrab

23. Juni 2015

Hinrich-Wilhelm-Kopf

Ausgerechnet „Busemann will Sozi-Ehre retten“, titelt die taz und setzt hinzu: Die Stadt Hannover halte den frühereren niedersächsischen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf (SPD) wegen seiner NS-Vergangenheit eines Ehrengrabs für unwürdig. Dagegen protestiere Landtagspräsident Busemann (CDU). Über eine sehr deutsche Provinzposse.

Der große Findling mit der Namensgravur darf zwar liegenbleiben – ein Ehrengrab soll die letzte Ruhestätte von Hinrich Wilhelm Kopf auf dem Stadtfriedhof Hannover-Stöcken aber nicht länger sein. Wegen der Rolle des ersten niedersächsischen Nachkriegs-Ministerpräsidenten im Nationalsozialismus hat der Kulturausschuss der Stadt entschieden, dass Kopf einer solchen Ehrung „unwürdig“ sei. Der niedersächsische Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) hat dagegen in einem Brief an Bürgermeister Stefan Schostok (SPD) nun protestiert.

Darin betont Busemann Kopfs „integrative Leistung in der Nachkriegszeit“ und befürchtet, dass die Entehrung des Grabes „als posthume Herabwürdigung aufgefasst werden“ könne. „Ein solcher…“

[weiter bei der taz]

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