Jagoda Bednarsky

21. Mai 2015

BednarskyEigentlich wollte ich einen Pfingstbeitrag schreiben, also darüber, was man an diesem langen Wochenende bei uns in der Region alles unternehmen kann. Aber mir fehlt leider die Zeit. Also hier zunächst der Hinweis auf das kulturelle Highlight des Lingener Wochenendes:

Jagoda Bednarsky (geb. 1988 in Goldberg in Polen) absolvierte ihr Studium der freien Kunst an der Kunsthochschule in Kassel und an der Hochschule für bildende Künste in Frankfurt am Main und schloss es dort im vergangenen Jahr  ab. Sie hat sich der Malerei verschrieben und präsentierte ihre Werke vom 23. Mai bis 12. Juli 2015 in der Kunsthalle Lingen in ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung.

Die Bilder von Jagoda Bednarsky sind sowohl formal als auch inhaltlich vielschichtig und zeugen von hoher malerischer Fertigkeit. Ihre visuellen Darstellungsmittel wechseln von fotografischer Abbildung über drucktechnische Verfahren bis hin zu abstrakt-gestischer Malerei. Im Mittelpunkt stehen dabei optische Darstellungstechniken wie perspektivische Spiegelung, serielle Wiederholung, netzartige Rasterung – alles wird aber immer wieder durch freie gestische Malerei, zufälligen Farbauftrag und individuelle Gestaltung gebrochen. 

Ich habe bei der Preview gestern Abend einen ersten Eindruck gewonnen: Eine Ausstellung die man gesehen haben muss.

Jagoda Bednarsky
Mono – Chromo – Horo -Skop
Lingen (Ems)  –  Kunst-/Halle IV, Kaiserstraße 10b

ERÖFFNUNG HEUTE 19.00 UHR (bei freiem Eintritt)
23. Mai – 12. Juli 2015
Mo-Fr 10 – 17 Uhr
Sa-So 11 – 17 Uhr

 

#einBuchfuerKai

21. Mai 2015

Der Blick auf die Bestseller-Liste des Online-Buchhändlers Amazon offenbart gerade  Erstaunliches, schreibt der NDR. Auf dem ersten Platz, direkt vor der Autobiografie von Thomas Gottschalk, steht seit Mittwochnachmittag das Buch „Willkommen im Meer“ des unbekannten Oldenburger Autors Kai-Eric Fitzner. Einen Tag zuvor lag der Titel noch bei Platz 60.000. Der rasante Sprung an die Spitze der Verkaufscharts hat allerdings einen traurigen Hintergrund

#einBuchfuerKai – titelt die Jazzlounge und dort schreibt Blogger Johannes Korten:
„Vor einigen Tagen und gestern wieder erreichten mich sehr traurige und bewegende Nachrichten. Kai-Eric Fitzner, den ich vor einigen Jahren auf einem gemeinsamen Podium in Dresden kennen- und im Nachgang mehr als schätzen lernte, ist schwer erkrankt. Es ist leider ungewiss ob und wie er wieder genesen wird.

#einbuchfürKaiKai und Familie
Hier der Link zum FB-Post von Raja, Kai’s Frau.
Liebe Freunde und Bekannte von Kai!Mein Mann Kai wurde, wie ihr wisst, am 8. Mai, einen Tag vor seinem 45. Geburtstag,…

Posted by Kai-Eric Fitzner on Dienstag, 19. Mai 2015

Die plötzliche Krankheit und sein Ausfall als Ernährer stellen seine Frau Raja und die drei Kinder neben menschlichen auch vor ökonomische Herausforderung. In dieser Situation möchte ich schnell und unbürokratisch helfen. Zum einen bitte ich euch, Kais wirklich lesenswerten und tollen Roman “Willkommen im Meer” zu kaufen, zu verschenken und weiter zu empfehlen. Damit kann zumindest ein kleiner Beitrag geleistet werden. Wenn ihr das Anliegen teilen möchtet, verwendet dazu doch bitte das Hashtag #einBuchfuerKai.

Ich möchte aber auch zu unbürokratischer, finanzieller Unterstützung* für die Familie aufrufen. Nach Rücksprache und in enger Abstimmung mit Kai’s Frau Raja habe ich ein Konto eingerichtet, auf das ihr Geld überweisen könnt. Ich werde über alle Eingänge hier Rechenschaft ablegen und einmal täglich alles eingegangene Geld an Raja weiterleiten. Wem das Vertrauen in dieses handgestrickte und Konstrukt fehlt, was ich gut verstehen kann, dem stelle ich gern auf Anfrage auch direkt Raja’s und Kai’s Bankverbindung zur Verfügung, damit direkt überwiesen werden kann. Eine Veröffentlichung ihrer Bankdaten möchte Raja nicht, und ich kann das sehr gut verstehen.

Die Bankverbindung für die Unterstützung* lautet:

Johannes Korten
IBAN DE 58 4306 0967 4019 2844 02
BIC GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Hilfe für Kai und Raja

Parallel werde ich mich mit Experten aus meinem beruflichen Umfeld kümmern, dass auch professionell geholfen und die Finanzsituation von Experten analysiert und begleitet wird. Damit sollte die Familie in dieser belastenden Situation nicht alleine bleiben. Wer vor Ort in Oldenburg und Umgebung zudem weitere Hilfe anbieten kann, der möge sich bitte bei mir melden. Ich koordiniere das gern und leite Angebote weiter.

Ich danke euch allen schon jetzt für jedes noch so kleine Zeichen der Unterstützung. Bereits gestern Abend sind tolle Sachen passiert, die mir gezeigt haben, dass das “Sozial” in “Soziale Netzwerke” immer noch seine Berechtigung hat.

* Ich verwende bewusst den Begriff “Unterstützung”, denn es handelt sich um eine Schenkung, die natürlich nicht den Charakter einer steuerlich absetzbaren Spende hat.

(Crosspost von Jazzlounge)