Bremen und Henri IV.

5. Mai 2015

BöhrnsenSonntag wählt Bremem seine neue Bürgerschaft und die Finanzprobleme des kleinsten deutschen Landes sind mal eben gelöst. Der Bürgermeister des Stadtstaates, der nette Herr Böhrnsen, Jens Böhrnsen also, schreibt die taz, hat das ganz en passant erledigt, ohne jeden Sparterror und zwar so:

„Henri IV. hat in den Wirren um seine Thronübernahme 4.572 Écu d’or von der Stadtrepublik Bremen geliehen. Der Vertrag sieht einen Festzinssatz von 5 Prozent pro Jahr vor, 1591 war das, mon dieu! Das wären heute 4 Billionen Gulden, fast 95 Billionen Euro, das ganz große Los. „Das Geld“, hat Böhrnsen dem anwesenden Botschaftsrat, dem Fischereiminister und der Directrice des Institut français eröffnet, „ist bis heute noch nicht zurückgezahlt“. Dann lächelte er und sagte: „Unsere Freundschaft hält das aus.“

Mehr bei der taz.

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