mehr als Ikonoklasmus

11. März 2015

Crosspost von Archaeologik:
„Der Zerstörungswahn von IS nimmt ungeahnte Ausmaße an. Nach dem Museum von Mossul und Niniveh gibt es nun Berichte der Zerstörung aus Nimrud, Chrosabad und Hatra. Dahinter steckt mehr als Ikonoklasmus: Eine gezielte Provokation des Westens, aber wohl auch der Versuch, aus einzelnen Objekten Geld zu machen, denn immer wieder findet sich in den Berichten auch der Hinweis, dass womöglich mit LKW Objekte abtransportiert wurden.
Die meisten Berichte sind bisher allerdings nicht wirklich bestätigt und stammen anders als im Falle des Museums von Mossul aus irakischen Quellen, die möglicherweise ein Interesse daran haben, eine militärische Frühjahrsoffensive als dringlich erscheinen zu lassen und sich dafür breite internationale Unterstützung zu sichern. Einige frühere Berichte zu Zerstörungen in Niniveh hatten sich erst mal als falsch erwiesen (vergl. Archaeologik [1.2.2015]). Insofern besteht noch Hoffnung, dass am Ende die Schäden geringer sein werden, als derzeit zu befürchten steht.

Ein wesentliches Problem für die Einschätzung der Zerstörungen an den Fundstellen im Einzugsbereich des IS ist es, dass es – anders als dies in Syrien oder in Ägypten der Fall war – kaum Berichte über Social Media gibt, die ergänzende Informationen oder aktuelle Bilder liefern….

Am 5.3. ging die Meldung durch die Medien, IS hätte die assyrische Ruinenstadt von Nimrud einplaniert…“

Nimrud

Nimrud, Norwest-Palast
(Foto: Staff Sgt. JoAnn Makinano [PD] via Wikimedia Commons)

Nichtstun

11. März 2015

Aus dem Lawblog:

Einem Kanadier droht Haft, weil er den Grenzbeamten bei der Rückreise in sein Heimatland das Passwort für seinen Blackberry nicht sagen wollte. Einzelheiten in diesem Bericht auf Mobile Geeks.

Solche Geschichten sind für mich immer gerne Anlass, daran zu erinnern: Derartige Diskussionen braucht man bei uns weder mit Grenzbeamten noch mit Polizisten zu führen. Es gibt derzeit keine Rechtsgrundlage, die jemanden dazu zwingt, auf Verlangen der Behörden aktiv Passwörter preiszugeben.

Nichtstun ist also immer noch eine völlig legale Option. Das gilt zum Beispiel auch für die Verweigerung eines Atemalkohol- oder Drogentests.

Nur gegen eine Beschlagnahme der Hardware kann man sich im Zweifel vor Ort nicht wehren. Aber auch hierfür bedarf es natürlich einer gesetzlichen Grundlage. Ob diese eingreift, lässt sich später (meist) gerichtlich überprüfen.

Domian

11. März 2015

Domian hört auf. Hier einer seiner spannendsten Anrufe. Aus dem Knast.

Hero

11. März 2015

Noch mal IKEA. Da trommelt der Konzern mit “Everyday Heroes” für jene unscheinbaren und dennoch alltäglichen Gegenstände und kleine Helferlein zuhause. An diese, an die man sich so schön schnell gewöhnt und an den Platz an dem sie liegen. Die alltäglichen Helden des eigenen Haushalts. Diese erzählen jetzt auf Twitter täglich ihre ganz eigenen Geschichten…

[Quelle]

CRO

11. März 2015

CRO
Mello Tour 2015
Lingen (Ems) – Emslandarena
So 15. März – 18.30 Uhr
Eintritt: € 41,60 (via eventim) [nur noch Stehplätze]