Abseits der Berlinale

15. Februar 2015

MerleColletMerle Collet (Foto lks) ist in Lingen aufgewachsen und machte 2006 ihr Abitur am damaligen Johanneum. Inzwischen ist die 28jährige ausgebildete Schauspielerin, lebt in Berlin und schreibt nebenbei für den Tagesspiegel. Hier zum Beispiel über ihre ganz persönlichen Erlebnisse als Schauspielerin. Abseits der Berlinale:

„Wer träumt nicht von einem Leben als Schauspielerin? Am Berlinale-Palast sieht das alles so glänzend, so einfach aus. Doch der Weg dorthin ist voller Absagen und Enttäuschungen. Ein Erfahrungsbericht. 

Mensch, ärgere dich nicht! Ein Strategiespiel ist das nicht. Da braucht man vor allem jede Menge Glück. Voller Optimismus marschiert man mit seinen Figuren gen Ziel. Möchte sie alle schnell unterbringen und ist meist nur noch wenige Schritte davon entfernt. Doch dann taucht der rote Konkurrent auf, würfelt nur noch Sechsen und schlägt die eigenen blauen Spielfiguren. Eine nach der anderen.

Das Glück ist dahin. Zurück an den Start. Alles auf Anfang. Warten auf die nächste Sechs.

Es hat mich schon immer geärgert und ärgert mich auch heute noch. Das Spiel findet jedoch nicht mehr auf dem Brett statt, sondern in meinem Leben: Ich bin Schauspielerin.

 Und ich bin häufig die blaue Spielfigur.

Das rote Lämpchen an der Kamera leuchtet. „Hallo, mein Name ist Merle Collet, ich bin 28 Jahre alt, Schauspielerin und lebe in Berlin. Vielen Dank für die Einladung. Ich freu mich! Und ich habe kein Problem mit Nacktheit, solange die Rolle das rechtfertigt. Und ja, ich mag meinen Körper.“ Es folgen…“
[weiter beim Tagesspiegel]

Mehr über Merle Collet auf ihrer Webseite und im Blog

(Merle Collet – Foto: © Tim Dobrovolny; danke für das ok, das Foto verwenden zu dürfen)

Eine Antwort zu “Abseits der Berlinale”

  1. Eva said

    Sehr interessant. Wie viele wohl tatsächlich arbeitslos sind und das im Verhältnis zu denen die regelmäßig arbeiten dürfen. Schon traurig irgendwie aber es ist ja irgendwie eine Traumwelt. Ich kann mir vorstellen das es einige gibt die dem Druck nicht standhalten.

    Ich drücke ihr die Daumen. Wäre doch schön wenn eine Lingenerin erfolgreiche Schauspielerin wird.

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