ein paar Tipps

29. Januar 2015

Yvonne Zagermann, freiberufliche Journalistin, Reiseschriftstellerin und -Bloggerin betreibt ein flottes Reise-Blog und hat darin gerade über Osnabrück geschrieben. Guckst Du:

„Es ist mir schon oft auf Reisen passiert, dass mich ein Land oder eine Stadt extrem überrascht hat – so ging es mir auch mit Osnabrück.

ferdinands-kafferoesterei-640x427„Auf den ersten Blick ist Osnabrück erstmal langweilig. Und die Reaktionen, die man bekommt, wenn man Osnabrück erwähnt, ähneln sich: “Wo isn das überhaupt?” “Ist das nicht furchtbar hässlich?” “Da isses doch langweilig, oder?”. Googelt man Osnabrück kommt bei den News gerade relativ weit oben eine Meldung zu einem Dönerladen, der schließt (Es kommt aber wohl bald ein neuer). Aber auch, dass Touristen 460 Millionen Euro pro Jahr nach Osnabrück bringen. Und wenn man dann Freunde fragt: Warst du denn schon mal in Osnabrück? Was findest du denn so langweilig an Osnabrück? Dann kommt meistens ein Achselzucken und ein “joa, keine Ahnung, ist das nicht so?”. Und ja, Osnabrück mag vielleicht nicht der Nabel der Welt sein (aber was ist das schon), aber hässlich ist es definitiv nicht. In der Altstadt kann man sich remarque-zentrum-osnabrueck-640x426ganz wunderbar in engen verschlungenen Gassen mit hübschen, alten Häusern verlaufen.

Und langweilig? Nun ja, das kommt auf die Perspektive an. Ich für meinen Teil mag ja an City Trips, wenn ich mich in gemütliche Cafés setzen, in coolen Läden shoppen kann und leckere Restaurants entdecken. Wenn ich dann noch Bock auf’n bisl Kultur hab und es da auch was gibt, dann bin ich happy. Und ja, das hab ich alles in Osnabrück gefunden. Und falls es euch jetzt mal nach Osnabrück zieht, dann hab ich hier ein paar Tipps für euch, was ihr in Osnabrück machen könnt….“

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Hinweis: Yvonne Zagermans Reise nach Osnabrück ist Teil der #MeinNiedersachsen Kooperation des Reiseblogger Kollektivs und dem Reiseland Niedersachsen.

[Foto: oben Ferdinands Kaffeerösterei; unten Erich Maria Remarque-Friedenszentrum  ©Yvonne Zagermann, just travelous, bei dem ich für die Erlaubnis danke, den Artikel verlinken zu dürfen]

Erna de Vries

29. Januar 2015

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Nur wenige können noch berichten, was wirklich im Konzentrationslager Auschwitz geschah. In dieser SPIEGEL-Serie erzählen Überlebende von ihrem Leidensweg durch den Holocaust.
Lathen im Emsland, 4. Januar. Erna de Vries, 91, lebt in einem hellen Backsteinhaus, auf einem Schrank stehen Familienfotos von drei Kindern, sechs Enkeln. 1943 hatte die damals 19-jährige Erna Korn Gestapo-Leute überredet, sie nach Auschwitz zu deportieren. Warum wollten Sie ins KZ?

Ich wollte meine Mutter nicht alleinlassen. Das war alles. Mein Vater ist schon 1930 gestorben, ich war das einzige Kind. Meine Mutter meinte, wir stünden unter einem gewissen Schutz durch meinen Vater, weil der ja kein Jude war. Um nahe bei ihr zu sein, hab ich meine…

[SPON-Fortsetzung hier]