Führerlos

31. Januar 2015

dresden

Gastbeitrag auf @NotesofBerlin aus Dresden. Eingereicht von Tina Gahl. – See more.

Oerding

30. Januar 2015

Ab heute im Handel. Das neue Album von Johannes Oerding. Hier auf Wunsch meiner Leserinnen von diesem Album den Titelsong „Alles brennt“.

Psssst im Vertrauen: Stefan Epping verhandelt wegen eines Auftritts des Meisters in der EmslandArena in Lingen. Bei den ersten 43 Konzerten sind Osnabrück (2x), Münster und Emden dabei. Lingen kommt später. Bestimmt.

Sonderzüge in den Tod

30. Januar 2015

Bildschirmfoto 2015-01-27 um 22.52.54Sonderzüge in den Tod
Die Deportation mit der Deutschen Reichsbahn

Ausstellung
Lingen (Ems) – Hochschule Osnabrück – Campus Lingen-
Kaiserstraße 10 c
Eröffnung So, 01. Februar, 11.00 Uhr

So 01.02. – 24.03.2015

Zur Eröffnung der Ausstellung „Sonderzüge in den Tod“ auf dem Campus Lingen der Hochschule Osnabrück laden das Forum Juden Christen, die Stadt Lingen (Ems) und das Ludwig-Windthorst-Haus zum kommenden Sonntag um 11.00 Uhr ein.
Die Deutsche Reichsbahn war durch die Deportation zahlloser Menschen unmittelbar am Holocaust beteiligt. Ohne den Einsatz der Eisenbahn wäre der systematische Mord an den europäischen Juden, Sinti und Roma nicht möglich gewesen. Insgesamt wurden im Zweiten Weltkrieg etwa drei Millionen Menschen  aus fast ganz Europa mit Zügen zu den nationalsozialistischen Vernichtungsstätten transportiert.
Die Ausstellung „Sonderzüge in den Tod“ – Die Deportation mit der Deutschen Reichsbahn“ erinnert an das unermessliche Leid, das diesen Menschen zugefügt wurde. Sie zeigt Einzelschicksale von Kindern, Frauen und Männern, die von ihren Heimatorten in den Tod transportiert wurden. Überlebende schildern in Zeitzeugeninterviews die grauenvollen Zustände in den Zügen. Die fahrplanmäßige und betriebliche Durchführung dieser Transporte durch die Reichsbahn wird anhand von Dokumenten und Grafiken dargestellt. Die Ausstellung ist seit 2007 in über 40 Städten gezeigt worden, 2015 ist sie in Lingen im ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerk (jetzt Campus Lingen) und später Mühlheim (Ruhr) zu sehen.
Die Wanderausstellung der Deutschen Bahn haben inzwischen mehr als 350.000 Besucher gesehen.
Zur Ausstellung ist im Böhlau Verlag erschienen die gleichnamige Begleitpublikation „Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“ hrsg. von A. Engwert und S. Kill. (ISBN 978-3-412-20337-5, € 16,90, 162 Seiten)
In Lingen gab es im Vorfeld reichlich Verärgerung bei den Organisatoren. So verlangte die Geschäftsführung des IT-EL einen hohen finanziellen Obolus für eine Präsentation der Ausstellung in ihren öffentlichen Räume, die früher Teil des ehem. Ausbesserungswerks an der Kaiserstraße waren, bevor sie dann vor 15 Jahren aus Steuermitteln renoviert wurden; Gesellschafter des IT-EL- sind Stadt Lingen (Ems) und Landkreis emsland.
Die Veranstalter wichen deshalb auf den Campus aus, wo dann die anschließende Weigerung eines lokalen Verantwortlichen der Hochschule Osnabrück ebenfalls deutlich irritierte, einführende Worte zu sprechen.

belogen?

30. Januar 2015

Bildschirmfoto 2015-01-29 um 21.40.23

OK, Ratskollegin Birgit Kemmer verpasst dem LIN-Kennzeichen-Projekt ihr festhaftendes  Etikett „Männerkram“, was ihr seltsamerweise ausreicht, es deshalb abzulehnen. Für andere, auch für mich, ist das „neue, alte Kennzeichen“ sicherlich nicht das Elementarste. Aber LIN ist zumindest Ausdruck von Wahlfreiheit, Offenheit, BürgerNähe, Identifikation mit meiner Stadt und -wenn man will- auch Stadtmarketing. Die sich immer so fortschrittlich gebende, in Wahrheit aber meist nur bierernst-unbewegliche Emsland-CDU tut sich jedoch weiterhin unsäglich schwer [genauso wie die Emsland-SPD] und gibt den Fels in der provinziellen Brandung. Das wird allerdings zunehmend schwerer; denn nach rund 300 neuen Altkennzeichen in Deutschland hat gestern nun einer der letzten noch fehlenden Landkreise in Hessen auch bei der Kennzeichenliberalisiserung mit; trotz des Problemkennzeichens ZIG für Ziegenhain, was in Schwalmstadt aufgegangen ist. Das ist also ein Fall wie ASD; denn Aschendorf ist seit 30 Jahren ein Stadtteil von Papenburg.

Auch der Rat der Stadt Lingen (Ems) hat für LIN votiert – mit 22 Stimmen, also mit der absoluten Mehrheit. Dabei gab es im Lingener Rat auch 17 Nein und die 40. der abgegebenen Stimmen war offenbar eine Enthaltung. Seither rechne ich, weil sich jenseits des LIN-Projekts im Votum offenbar etwas ganz anderes zeigt, und das ist etwas durchaus Elementares:

Rechnen wir:
Für LIN waren die drei anwesenden Mitglieder der BürgerNahen (Atze war verhindert), zwei Ratsmitglieder von Bündnis’90/Grüne, die beiden Liberalen, der OB, 6 SPD-Vertreter (einer fehlte, eine war gegen die Wahlfreiheit) und die fraktionslose Margitta Hüsken. Zusammen sind das 15 Ratsmitglieder.

Die CDU-Ratsmitglieder haben öffentlich erklärt, die Mehrheit ihrer Fraktion sei für LIN, aber dann eine geheime Abstimmung beantragt. Dafür muss die CDU einen Grund gehabt haben und zwar nur die CDU. Kein anderer hat für eine geheime Wahl gestimmt.

Der CDU-Sprecher im Rat, dessen Namen ich zu seinem Besten hier verschweige, sagte gestern, die geheime Abstimmung sei Ausdruck der „Freiheit vor öffentlicher Kontrolle“; über diese undemokratische Aussage kann man getrost den Kopf schütteln. Der abstruse Grund ist  für die gestrige geheime Abstimmung nur vorgeschoben, schon weil LIN natürlich keine Gewissensfrage ist. Spekuliert habe ich daher zunächst, man wolle die geheime Abstimmung, um den Lingener Kreistagsmitgliedern der CDU ein öffentliches Hü und Hott zu ersparen: Hier in Lingen Ja sagen und im Kreistag dann Nein.

Doch nach den heutigen Zahlen zweifle ich an dieser, meiner eigenen These und in der Folge daran, dass die CDU in ihrer Presseerklärung die Wahrheit gesagt hat, die Mehrheit ihrer Ratsmitglieder habe sich „dafür ausgesprochen, die Möglichkeit zur Wahl eines LIN-Kennzeichens zu unterstützen“.

Es können nämlich angesichts von 15 namentlich bekannten, anwesenden LIN-Befürwortern in den Minderheitsfraktionen sowie des OB rechnerisch eigentlich nur 7 CDU-Ratsmitglieder sein, die für die LIN-Wahlfreiheit votiert haben. Die CDU-Fraktion aber hat 24 Mitglieder, von denen gestern 23 votierten. 7 sind bei weitem nicht die Mehrheit von 23. Und so tut sich die Frage auf, ob die CDU-Ratsmitglieder in ihrer Presseerklärung die Öffentlichkeit einfach ein bisschen doll belogen haben. War die Mehrheit der CDU gar nicht für LIN?

Sie werden das mit Empörung bestreiten, und ich werde auch das Gegenteil kaum beweisen können. Doch meine Zweifel an der Wahrheitsliebe der CDU wachsen minütlich und sie wiegen inzwischen ausgesprochen schwer, weil jede/r die Zahlen zusammenrechnen kann und die CDU einen wahren Grund haben muss, keine offene Abstimmung, sondern eine geheime zu inszenieren.

 

ps Immerhin hat niemand Monika Heinen auf den Stimmzettel geschrieben. Alle 40 waren diesmal gültig.

ein paar Tipps

29. Januar 2015

Yvonne Zagermann, freiberufliche Journalistin, Reiseschriftstellerin und -Bloggerin betreibt ein flottes Reise-Blog und hat darin gerade über Osnabrück geschrieben. Guckst Du:

„Es ist mir schon oft auf Reisen passiert, dass mich ein Land oder eine Stadt extrem überrascht hat – so ging es mir auch mit Osnabrück.

ferdinands-kafferoesterei-640x427„Auf den ersten Blick ist Osnabrück erstmal langweilig. Und die Reaktionen, die man bekommt, wenn man Osnabrück erwähnt, ähneln sich: “Wo isn das überhaupt?” “Ist das nicht furchtbar hässlich?” “Da isses doch langweilig, oder?”. Googelt man Osnabrück kommt bei den News gerade relativ weit oben eine Meldung zu einem Dönerladen, der schließt (Es kommt aber wohl bald ein neuer). Aber auch, dass Touristen 460 Millionen Euro pro Jahr nach Osnabrück bringen. Und wenn man dann Freunde fragt: Warst du denn schon mal in Osnabrück? Was findest du denn so langweilig an Osnabrück? Dann kommt meistens ein Achselzucken und ein “joa, keine Ahnung, ist das nicht so?”. Und ja, Osnabrück mag vielleicht nicht der Nabel der Welt sein (aber was ist das schon), aber hässlich ist es definitiv nicht. In der Altstadt kann man sich remarque-zentrum-osnabrueck-640x426ganz wunderbar in engen verschlungenen Gassen mit hübschen, alten Häusern verlaufen.

Und langweilig? Nun ja, das kommt auf die Perspektive an. Ich für meinen Teil mag ja an City Trips, wenn ich mich in gemütliche Cafés setzen, in coolen Läden shoppen kann und leckere Restaurants entdecken. Wenn ich dann noch Bock auf’n bisl Kultur hab und es da auch was gibt, dann bin ich happy. Und ja, das hab ich alles in Osnabrück gefunden. Und falls es euch jetzt mal nach Osnabrück zieht, dann hab ich hier ein paar Tipps für euch, was ihr in Osnabrück machen könnt….“

[weiter hier]

Hinweis: Yvonne Zagermans Reise nach Osnabrück ist Teil der #MeinNiedersachsen Kooperation des Reiseblogger Kollektivs und dem Reiseland Niedersachsen.

[Foto: oben Ferdinands Kaffeerösterei; unten Erich Maria Remarque-Friedenszentrum  ©Yvonne Zagermann, just travelous, bei dem ich für die Erlaubnis danke, den Artikel verlinken zu dürfen]

Erna de Vries

29. Januar 2015

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Nur wenige können noch berichten, was wirklich im Konzentrationslager Auschwitz geschah. In dieser SPIEGEL-Serie erzählen Überlebende von ihrem Leidensweg durch den Holocaust.
Lathen im Emsland, 4. Januar. Erna de Vries, 91, lebt in einem hellen Backsteinhaus, auf einem Schrank stehen Familienfotos von drei Kindern, sechs Enkeln. 1943 hatte die damals 19-jährige Erna Korn Gestapo-Leute überredet, sie nach Auschwitz zu deportieren. Warum wollten Sie ins KZ?

Ich wollte meine Mutter nicht alleinlassen. Das war alles. Mein Vater ist schon 1930 gestorben, ich war das einzige Kind. Meine Mutter meinte, wir stünden unter einem gewissen Schutz durch meinen Vater, weil der ja kein Jude war. Um nahe bei ihr zu sein, hab ich meine…

[SPON-Fortsetzung hier]

Michiel de Ruyter

28. Januar 2015

Ein kurzer Blick mit Niederlande.Net zu den Nachbarn im Westen, wo ein klein wenig gemeutert wird, lese ich:

„Die Uraufführung des neuen niederländischen Abenteuerfilms „Michiel de Ruyter“ hat am Montagabend zu Protesten geführt. Der Namensgeber des Werks war ein Seefahrer (1607-1676), der in den Niederlanden vielfach als Nationalheld angesehen wird. Die Demonstranten werfen den Machern des Films jedoch Geschichtsfälschung vor, weil de Ruyters Beitrag zum Kolonialismus und zum Sklavenhandel darin bewusst verschwiegen werde.

Vor dem Amsterdamer Schifffahrtsmuseum haben gestern rund vierzig Mitglieder der Facebook-Aktionsgruppe „Michiel de Rover“ (dt. Michiel der Räuber) demonstriert. Die Aktivisten stellen den Heldenstatus des berühmten niederländischen Seefahrers in Abrede. Aus ihrer Sicht war de Ruyter kein strahlender Held, sondern der „Schutzherr des niederländischen Sklavenhandels“ und daher ein „kolonialer Seeschurke“; so steht es auf der Facebook-Seite der Gruppe nachzulesen.

Bei der gestrigen Kundgebung machten die Teilnehmer mit Lärm auf ihre Kritik aufmerksam, während im Museum die Premiere stattfand. Ein Sprecher der Gruppe sagte: „Wir sind wegen dieses ‚Mistfilms‘ hier. Unsere Geschichte wird darin nicht erzählt, über Sklaverei wird nicht gesprochen.“ Gleichzeitig versammelte sich eine Gruppe von etwa zwanzig ehemaligen Marineangehörigen zu einer Gegendemonstration, die den Heldenstatus de Ruyters verteidigen wollten. Beide Kundgebungen verliefen nach Angaben der Polizei friedlich.

Der Seefahrer Michiel de Ruyter gründete vor 350 Jahren das niederländische Marinekorps. „Er hat zweifellos im Auftrag der damaligen Regierung Dinge getan, die im Zusammenhang mit Sklaverei stehen“, sagte einer der ehemaligen Marineangehörigen gestern. Er habe aber auch Sklaven befreit. Die Aktionsgruppe „Michiel de Rover“ wartet im Internet mit geschichtlichen Details auf: De Ruyter habe die westafrikanischen Forts Gorée und Elmina für den niederländischen Sklavenhandel erobert bzw. beschützt. Das sei nicht „ehrenwert“, sondern „verabscheuungswürdig“.

Der Regisseur des Films, Roel Reiné, hatte den Inhalt seines Films zuvor in einem Pressebericht als „essenziellen Bestandteil der niederländischen Geschichte“ bezeichnet; die von Frank Lammers gespielte Titelfigur nannte er uneingeschränkt „einen Helden“. Die feierliche Uraufführung des Films gestern wurde durch die kleine Schar der Gegendemonstranten übrigens nicht gestört. Der Vorführung im – speziell zu diesem Anlass eingerichteten, 1.200 Sitze umfassenden – Kinosaal des Schifffahrtsmuseums in Amsterdam wohnten viele niederländische Prominente bei.

Eine historische Übersicht über das Leben und Werk des Seefahrers Michiel de Ruyter findet sich in dieser Kurzbiografie.“

Trailer und Interviews zur Kritik am Film (auf Niederländisch):

Youtube-Text: Wanneer het diep verscheurde Nederland van alle kanten wordt aangevallen en op de rand van een burgeroorlog staat, probeert één man te vechten voor het landsbelang: Michiel de Ruyter. Maar zijn successen maken hem in ogen van de machthebbers te populair…

mit: Frank Lammers, Sanne Langelaar, Lukas Dijkema, Barry Atsma, Lieke van Lexmond, Roeland Fernhout, Hajo Bruins, Egbert-Jan Weeber, Tygo Gernandt, Derek de Lint, Jelle de Jong, Victor Löw, Jules Croiset, Pip Pellens, Bas van Prooijen, Rutger Hauer.

Regisseur: Roel Reiné

https://www.facebook.com/michielderuy…
https://twitter.com/MdeRuyterfilm

Lasst uns die Dummen rauswerfen – Eine Polemik zum Auschwitz-Gedenken

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Och nöööööö, eigentlich wollten wir hier heute einen von A bis Z lustigen Tag fahren. Aber es gibt halt Vollidioten. Die gab’s schon immer. Nur herrschte vor dem Internet in den relevanten Medien-Kanälen eine qualitative Selektion. Da durften nur Leute reden, schreiben und senden, die dazu auch qualifiziert waren. Das war bestimmt nicht immer fair und viele, die was zu sagen hatten, bekamen nie die Chance dazu. Aber immerhin wurde die reflektierte Mehrheit vor den Gedanken der Dummen und Verhärmten geschützt. Gleichzeitig wurden die Dummen und Verhärmten vor sich selbst geschützt.

Zum Auschwitz-Gedenken gibt es wieder viele TV- und Print-Specials zu einem Thema, das komplett und ohne Umwege die Gegenwart prägt. Aktualität bekommt das Ganze durch die Tatsache, dass viele Zeitzeugen langsam aussterben. Und es darf als gesicherte Annahme gelten, dass diese Menschen noch Geschichten in sich tragen, die sie nicht mit ins Grab nehmen möchten. Wenn da jetzt zu junge, zu alte, zu dumme, oder zu einsame Menschen fordern, man solle die alten Kamellen mal langsam zu den Akten legen, dann ist die Antwort: Fresse! Und zurück in Eure Löcher!

Der Holocaust darf in zehn Millionen Jahren nicht zu den Akten gelegt werden und jetzt…“

[weiter bei Schlecky Silberstein mit dem grandiosen Satz:
Mehr Härte gegen dumm.
Bitte weiterlesen
]

Am Dienstag, 27. Januar 19 Uhr präsentiert der Kulturkreis impulse e. V. zusammen mit der Geschichtswerkstatt „Samuel Manne“ in der Alten Molkerei Freren die Ausstellung
„Auf den Spuren jüdischen Lebens“
Am 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und des internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts werden die Broschüre und die neu konzipierte Wanderausstellung in der Alten Molkerei vorgestellt.
In vielen Orten des Emslandes stößt man auf Spuren vergangenen jüdischen Lebens wie Friedhöfe, Gedenktafeln, Mahnmale und Stolpersteine. Die Fotogruppe „Objektiv“ nahm im Frühjahr 2014 im Rahmen des Projektes zahlreiche Motive auf, die Spuren vergangen jüdischen Lebens zeigen und die Broschüre illustrieren. Die dadurch entstandene Sammlung beeindruckender Schwarz-Weiß- und Farbfotos war dann außerdem für einige Wochen im Stadthaus der Stadt Meppen zu sehen.

ausstellung2015

Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in die Geschichte und gibt einen Überblick über Orte, an denen man Spuren jüdischen Lebens finden kann. Darüber hinaus stellt sie Personen vor, die mit dem jüdischen Leben im Emsland verbunden sind. Sie möchte dazu beitragen, das reiche Erbe jüdischer Kultur und Religion ins Bewusstsein zu rücken und seine Bedeutung für die emsländische Geschichte hervorzuheben.

Musikalische Begleitung der Eröffnung: Internationaler Frerener Freundschaftschor

Die Ausstellung wird drei Wochen in der Alten Molkerei zu sehen sein.

Die Ausstellung ist Mo. – Fr. von 8-12 Uhr zu sehen oder nach Terminabsprache.
Terminwünsche: 05902 93920  Mo. – Fr. von 8-12

Eintritt: frei

Auschwitz und ich

26. Januar 2015

Die taz schreibt heute: „Ist der Holocaust im Fernsehen „auserzählt“? Es gibt TV-Redakteure, die argumentieren so, wenn Autoren mit Vorschlägen aus diesem Themenfeld aufwarten. Dass sie damit falsch liegen, zeigt der Programm-Schwerpunkt, den die ARD anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zusammengestellt hat. „Auschwitz ist ein Ort zum Lernen beziehungsweise ein Ort, an dem man etwas lernen muss“, sagt NDR-Redakteur Jürgen Meier-Beer. Das ist gewissermaßen das Leitmotto des Schwerpunkts. [mehr…]“

Auschwitz und ich – der ARD Schwerpunkt zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.