weißes Heroin

1. Dezember 2014

Am Hauptbahnhof, am Rembrandt- und am Leidseplein stehen große Warntafeln und nicht nur da. Die Hinweisschilder ließ das Gesundheitsamt in Amsterdam aus gutem Grund anbringen; denn derzeit wird eine „extrem gefährliche Droge“ in der niederländischen Stadt verkauft. Opfer der Straßenhändler sind offenbar vor allem unwissende Touristen. Drei Briten sind schon nach dem Konsum des „falschen Kokains“ in der vergangenen Woche gestorben. Der Grund: Sie kauften und konsumierten „weißes Heroin“, wohl in der Annahme es sei Kokain; denn die Droge sieht genauso aus.

„Das sind die ersten Fälle, in denen weißes Heroin wie Kokain in den Niederlanden konsumiert wurde. Wir haben das Zeug untersucht und es sah aus wie Kokain, aber mit einem Test fanden wir heraus, dass es weißes Heroin war. Die Konsistenz war die gleiche und es gab weitere Fälle, bei denen Leute krank wurden“, sagte Polizeisprecher Rob van der Veen (Amsterdam). Insgesamt mussten mehr als zwei Dutzend weitere Touristen medizinisch versorgt werden. Als weißes Heroin wird die Droge in ihrer reinen Puderform bezeichnet. In Amsterdam wird es derzeit zum gleichen Kurs auf den Straßen angeboten wie Kokain. Der bloße Konsum der Betäubungsmittel ist -übrigens wie hierzulande- straffrei.

Die niederländische Polizei hat die Händler noch nicht dingfest gemacht, obwohl sie Dutzende von Hinweisen aus Bevölkerung erreichten, nachdem eine Belohnung von 15.000 Euro ausgelobt war. Auch der Amsterdamer Stadtrat diskutiert auf Antrag der VVD-Fraktion in dieser Woche die Gefahr. Gleichzeitig warnen die städtischen Behörden seit mehreren Tagen mit ihren großen Hinweisplakaten. Auch Besucher aus Deutschland sollten sie in ihrem eigenen Interesse beachten.

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1. Dezember 2014

Darüber wird noch zu reden sein, dass Sohn Max den „Social Media“-Bereich der Emslandarena aufbaut, vorbildlich betreibt und dann gegen das Votum der Hallenmacher wie der Bewerbungskommission faktisch rausfliegt, nur weil der Blogbetreiber sein Papa ist.

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