Peta vers. Rothkötter

8. Oktober 2014

People for the Ethical Treatment of Animals, abgekürzt PETA (dt. „Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren“), ist mit nach eigenen Angaben mehr als drei Millionen Unterstützern weltweit die größte Tierrechtsorganisation.
„Seit vielen Jahren nimmt PETA Deutschland e.V. in umfangreichen Undercover-Recherchen die agrarindustrielle Tierproduktion unter die Lupe. Die Ermittler besuchten unter anderem Betriebe der größten deutschen Geflügelwirtschafts-Konzerne.
Nach Wiesenhof, Heidemark und Grotelüschen überprüfte das Team nun auch Mastanlagen, die zum Zeitpunkt der Recherche zur Rothkötter-Unternehmensgruppe gehörten.

Rothkötter ist mit einem geschätzten Jahresumsatz von über 800 Millionen Euro einer der umsatzstärksten Geflügelproduzenten Deutschlands. Die Aufnahmen der Tierrechtler dokumentieren überwiegend die letzte Hälfte der Mastperiode: Sie zeigen neben toten, teilweise schon verwesten Hühnern, kranke und schwerverletzte Tiere. Einige der geschwächten Vögel werden von ihren Artgenossen angepickt.

Die Hühner…“
[weiter bei PETA]

12 Antworten zu “Peta vers. Rothkötter”

  1. bernhardbarkmann said

    Die sog. brechen in Betriebe ein und kassieren mit Hilfe von gestellten und manipulierten Bildern eine Menge Geld.
    Als Anwalt sollte man keine Beiträge dieser kriminellen Vereinigungen bewerben. Schade…

  2. CTS said

    Ja dass ist jetzt nicht ihr Ernst oder??????

    Die „sog. „brechen in Betriebe ein……..“

    Ja, in Betriebe, wo einzig und allein die Profitgier maßgeblich ist….es ist widerlich…….aber es ist ja mittlerweile normal in dieser tollen neuen Welt, dass alles OK ist, solange der Profit stimmt…..und ich denke, wer hier kriminell ist und wer nicht….das sollten Gerichte entscheiden. Gut, dass es solche Leute gibt….!!!

  3. Bernhard Schulte said

    Das Thema wird, wie seit Jahren, weiterhin ein Dauerbrenner bleiben. Auch in diesem Blog lief im Oktober 2012 eine Diskussion unter der Überschrift: „Wir haben es satt.“
    Aber trotz aller Proteste kann sich nichts ändern, da die Politik Landes-, Bundes- und sogar weltweit von der Landwirtschafts- und Lebensmittellobby gesteuert wird.
    Das vom Parlament, also unseren Volksvertretern, verabschiedete hehre Tierschutzgesetz besagt in § 1, der Mensch trage Verantwortung für das Mitgeschöpf Tier und habe dessen Wohlbefinden zu schützen. Und in § 2 heißt es u.A.: „Wer ein Tier hält oder zu betreuen hat, …. darf die Möglichkeit des Tieres zu angemessener Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder Schäden zugefügt werden. In nahezu allen Mastanlagen geschieht aber genau dies täglich millionenfach. Und das ganz legal.
    Es ist den Interessengruppen gelungen, außerhalb des Parlamentes eine Zusatzverordnung, die „TierSchNutzV“
    (Tierschutz- Nutztierhaltungsverordnung) zu erwirken, wonach kein Mäster durch die tierquälerische Haltung strafbar wird.
    Begründet wird das mit der perfiden Behauptung, der Verbraucher sei nicht bereit, seine Nahrungsmittel angemessen zu bezahlen.
    Damit wird der Schwarze Peter von Erzeugung und Vertrieb auf den Verbraucher abgeschoben.
    Wenn alle Tiere entsprechend dem eigentlichen Tierschutzgesetz gehalten werden müssten, würden die aus ihnen gewonnenen Produkte sicherlich erheblich teurer.
    Wenn aber alle Verbraucher ihre gegenwärtigen Ausgaben für diese Produkte beibehielten, bekämen sie zwar weniger Ware, würden sich aber gleichzeitig gesünder ernähren, die Fettleibigkeit ginge zurück und Umweltprobleme durch Gülle und Antibiotika hielten sich in Grenzen. Und vor allem: Auch Nutztiere könnten entsprechend dem Tierschutzgesetz entsprechend Mitgeschöpfe des Menschen sein.

    • Bernhard Schulte said

      … Und wenn dann noch das Freihandelsabkommen mit Nordamerika besiegelt wird, verschlechtern sich die Haltungsbedingungen für die Tiere vermutlich noch mehr. Auf jeden Fall werden die gegenwärtigen unanfechtbar „betoniert“.

      • bernhardbarkmann said

        Freier Handel ist nartürlich ganz schrecklich! Im Ernst: 25 Jahre nach dem Mauerfall sollten wir keine neuen Mauern errichten.

        • Bernhard Schulte said

          Die von Ihnen zitierte Mauer war ein undurchlässiges, unüberwindliches Hindernis.
          Zwischen der EU und Amerika (USA u.Kanada) hat so etwas nie bestanden. Bildlich gsprochen, ist das lediglich ein ganz grobmaschiger, sehr durchlässiger Zaun. Der soll vor allem die schlimmsten Auswüchse der Gewinnmaximierung verhindern,
          Träte das Freihandelsabkommen in Kraft, müssten wir ohne Einspruchsrecht jeden unerwünschten „Dreck“ in´s Land lassen. Wenn ich so an Großkonzerne wie Monsanto u.ä. denke, überkommen mich Angst und Bangen.
          Ich frage mich, was Sie als Landwirt sich davon versprechen.

          • bernhardbarkmann said

            Freier Handel führt zu mehr Wohlstand. Ich bin grundsätzlich dafür und nicht dagegen wie die grünen bzw. linken Dauernörgler. Wenn ihnen Angst und Bange wird, dann waren die Grünen mit ihren NGOs ja voll und ganz erfolgreich.
            In einem Abkommen müssen Regelungen und Einschränkungen verankert werden- und dafür gibt es die Verhandlungen.

  4. Um es abkürzend zu sagen,Protitgier rechtfertigt einfach alles…..einfach nur noch pervers und verabscheuungswürdig…pfui!!!!

  5. Bernhard Schulte said

    @ Bernhard Barkmann zum Kommentar von 15:32 Uhr
    „Freier Handel führt zu mehr Wohlstand …“ Da fragt man sich natürlich: „Wohlstand für wen?“
    Als freier Bürger eines freien Landes bin ich durchaus in der Lage, frei und unbeeinflusst durch Parteiideologien über Politik nachzudenken. Grundsätzlich bin auch ich für freien Handel – jedoch nicht um jeden Preis. Und wenn ich dann so an die Fähigkeiten unserer Politiker bei den Verhandlungen, die auch noch weitgehend hinter verschlossenen Türen stattfinden, denke, bleiben meine Ängste bestehen. Z.B. bei den Rüstungsverhandlungen oder der Straßenmaut hat sich in jüngerer Zeit unsere Regierung nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

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