Giftdusche

23. Juni 2014

Pestzide9Es tut mir leid, wenn Sie heute schon gefrühstückt haben. Denn „das Müsli zum Frühstück, das Brötchen als Snack zwischendurch – Getreideprodukte gehören zu unseren Grundnahrungsmitteln. Aber gesund ist es nicht wirklich. Eine nicht sichtbare Gefahr lauert auf unseren Tellern. Pestizide, wohin man auch schaut.

Auf den Äckern werden regelmäßig Unkrautvernichtungsmittel gespritzt. Als das gefährlichste gilt Glyphosat. Ein Totalherbizid, das schnell und wirksam Unkraut vernichtet. Das Problem: Um das unliebsame Grün abzutöten, wird das Gift direkt auf das Getreide gespritzt – und das sogar bis zu einer Woche vor der Ernte. Was dann noch an Spritzmittel auf dem Korn ist, bleibt dort und wird zu Nahrungsmitteln weiterverarbeitet. Studien haben längst ergeben, dass schon kleine Mengen ausreichen, um die menschliche Zellkultur zu schädigen.

Hunderte Tonnen des Pestizids landen kurz vor der Ernte als Gewinnoptimierer auf den Feldern. Und dies, obwohl bekannt ist, dass es Schädigungen verursacht.

Ca. 600 Tonnen…“[weiter bei netzfrauen.org]

26 Antworten zu “Giftdusche”

  1. Buggy said

    Dann bitte ich mal um diese „Studien“, die irgendetwas belegen sollen.
    Dieser Artikel ist an Propaganda und Angstmacherei nicht zu überbieten!
    Damit wird das Niveau in diesem Blog deutlich abgesenkt….

      • Buggy said

        das ist die Studie, die belegt, dass Glyphosat in Urin zu finden ist. Aber es gibt keine seriöse Studie oder gar wissenschaftliche Untersuchung, dass Glyphosat in kleinen Spuren in irgendeiner Weise giftig ist.
        Dass das Zeug in hohen Konzentrationen ungesund ist, das sollte jedem klar sein. Bei sachgemäßer Anwendung drohen keine hohen Verunreinigungen.
        Wir reden aber bei den Konzentrationen im Getreide und erst Recht im Urin von geringsten Mengen, die keinen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben.

        Oben angegebene Studie eignet sich hervorragend, die unwissende Bevölkerung zu verunsichern.

      • Buggy said

        Zitat des BfR zu den Funden im Urin:

        Die Studienergebnisse sind plausibel. Die Studie liefert einen Hinweis darauf, dass es eine allgemeine Hintergrundbelastung europäischer Bürger mit Glyphosat gibt, die jedoch weit unterhalb eines gesundheitlich bedenklichen Bereichs liegt.

        Es ist davon auszugehen, dass etwa 20 – 30 % des aufgenommenen Glyphosats aus dem Darm resorbiert und dann rasch und vorrangig mit dem Urin ausgeschieden werden. Nimmt man an, dass europäische Verbraucher ausschließlich Lebensmittel aufnehmen, die Glypho- sat-Konzentrationen im Bereich der jeweils geltenden Rückstandshöchstgehalte enthalten, ergibt sich eine Belastung in Höhe von ca. 0,132 mg/kg Körpergewicht/Tag (ca. 44 % des ADI-Wertes von 0,3 mg/kg KG/Tag). Geht man davon aus, dass das mittlere Körpergewicht 60 kg beträgt (ob dies auf die Probanden zutrifft, ist nicht bekannt), sind dies 7,92 mg/Tag pro Person. Geht man weiterhin davon aus, dass 20 – 30 % davon in den Urin gelangen und pro Tag 1,5 – 2 L Urin gebildet werden, errechnen sich Urinkonzentrationen im Bereich von 0,79 – 1,58 mg/L. Ein Vergleich mit den gemessenen Werten zeigt, dass die tatsächlich ge- fundenen Konzentrationen um ein vielfaches unter diesen Werten lagen und damit die Belas- tung der Lebensmittel (falls dies der relevante Eintragspfad für Glyphosat war) weit unterhalb der geltenden Rückstandshöchstgehalte gelegen hat.
        Zitat Ende.

        Das sind die Fakten, die leider nicht in das Weltbild vieler Grünen passt und deshalb ivnoriert wird. Angstmacherei ist eben ein einträgliches Geschäft…

      • wendelin heffner said

        An Buggy – man muss nur die verschiedenen Artikel im Internet googlen – da gibt es jede Menge Belege, die der Giftdusche leider Recht geben.

        Als naturwissenschaftlich interessierter Bürger und Leser verschiedener naturwissenschaftlicher Zeitschriften komme ich auch leider zum Schluss, dass die Gefahr, die aus den Glyphosatverbindungen, die ein wesentlicher Bestandteil in den Unkrautvernichtungsmittel, die über unsere Maisfelder gesprüht werden, wirklich besteht.
        .
        Ich habe aus den USA verschiedene Artikel, die beweisen, dass Glyphosat die Verbindungen zwischen den Synapsen (Nervenendungen) unterbrechen. Man nehme eine Telefonleitung und trenne diese in der Mitte durch. Das Gespräch wird unterbrochen. So muss man sich den Mechanismus zwischen den Nervenzellen vorstellen, die durch das Gift Glyphosat entsteht. (siehe den Artikel: http://www.GMO’s & Neurological Disease: ADHD, Autism, Alzheimer’s, Schizophre-nia, Bipolar – Health & Wellness – Sott.net) – Farm wars 08.10.2013) werden Statistiken gezeigt, die den Nachweis von der enormen Gefahr des Glyphosats in Mais und Sojapflanzen seit 1990 erbringt.Weiter wäre noch der Artikel Monsanto Roundup: The Impacts of Glyphosate Herbicide on Human Health, Pathways to Modern Disease. – google youtube -Stephanie Seneff bzw. einfach das Thema Glyphosat googlen und man erfährt auch in der deutschen Sprache die Wahrheit über das heimtückische Gift
        http://www.glyphosate.eu
        http://www.gmo-free-regions.org/conference2010/press.html

  2. Michael Sänger said

    Nein, Buggy, das ist keine „Angstmacherei“! Ich fahre zwei oder dreimal in der Woche mit dem Fahrrad durch Feld und Wald in der Umgebung von Lingen. Zu bestimmten Zeiten kann man das sehen, wie Traktoren mit 10 m breiten „Duschen“ Chemie auf die Äcker spritzen, danach riecht die ganze Landschaft nach Chemie und nicht mehr nach frischer Luft.
    Wenn die Ernährungsberater ständig predigen, man solle täglich frisches Obst und viel Gemüse essen, weil das der einzige Weg zu gesunder Ernährung ist, dann wird verschwiegen, wie viele Pestizide damit in den menschlichen Körper gelangen. Die Zunahme von Krebserkrankungen ist nicht zufällig!

    • Bernhard Schulte said

      ….. und bei nicht – Vegetariern kommen da dann noch die Medikamente und Antibiotika aus der Tierzucht hinzu.
      Mahlzeit !

    • Buggy said

      jetzt fehlt nur noch die Behauptung, dass wir uns vor 50 Jahren alle viel gesunder ernährt haben…

      • Michael Sänger said

        Ja, haben wir, ich behaupte das mal mit meinen fast 70 Jahren (Mich würde interessieren, wie alt Buggy ist).

        Heute bekommt man kaum noch „Esswaren“ (Das Wort „Lebensmittel“ will ich gar nicht verwenden) ohne irgendwelche Chemiezusätze, dazu Salz und Zucker im Übermaß! Vor 50 Jahren war einem der Schlachter und der Bäcker persönlich bekannt und der Schlachter kannte „seinen Bauern“. Auch damals gab es natürlich „Pantscher“, aber wenn ich Erbsen gekauft habe, dann waren die nicht gezuckert. Versuchen Sie heute mal eine Packung tiefgefrorene Erbsen zu bekommen, die nicht schon Zucker enthalten.

        Vor 50 Jahren gab es wenige übergewichtige Menschen, von Kindern ganz zu schweigen und hohe Cholesterinwerte waren nicht an der Tagesordnung.

        Nein, nein, heute ist nicht alles besser, die Nahrungsmittel sind nur besser und vielfarbiger verpackt und hinterlassen höchst überflüssigen Plastikmüll, früher gab es die Wurst im Pergamentpapier, das konnte man anschließend verbrennen. Heute kommt die Wurst (z.Bsp. bei REWE) zunächst auch in eine Art Pergamentpapier, danach wird das Ganze nochmal in eine Plastiktüte gesteckt. Früher waren die Möhren und die Tomaten zum Teil verschrumpelt, geschmeckt haben sie trotzdem.

        Heute steht nicht Qualität und Geschmack im Vordergrund, sondern das schöne Aussehen z. Bsp. eines Apfels. Dieses ganze System ist doch krank und steckt die Verbraucher damit an.

          • Michael Sänger said

            Zu Henk M. Wilders Beitrag vom 23.6. – 14.22:

            Ich habe das erst jetzt gesehen: Schwarz-weiß und musikalisch genial einfallslos, aber irgendwie lustig. Ich möchte nicht wissen, welche Fernsehprodukte unsere Enkel in 50 Jahren auf anderen Blogs zeigen, um zu demonstrieren wie blöd die Generation von 2014 gewesen ist; In welcher Hinsicht, das ist Thema dieses Beitrages „Giftdusche“.

        • CTS said

          Ich denke sie möchten gar nicht wissen was sie damals so alles zu sich genommen haben,nur damals hat es keinen interesssiert,damals wurden Lebensmittel auch nicht so streng überwacht wie heute,mehr Kontrollen =mehr aufgedeckte Fälle
          von überschrittenen Mengen an Zusätzen etc…..hätte es DAMALS diese massiven Kontrollen auch schon gegeben,..ich glaube sie hätten so manche Wurst im Pergament an den Hund verfüttert 🙂

          • Michael Sänger said

            Wenn Sie sagen, dass es „damals“ keine solchen massiven Kontrollen gegeben hat, dann frage ich mich, wie trotz der „massiven Kontrollen“ heutzutage es immer wieder Lebensmittelskandale gibt: Glycerin im Wein, billiges Olivenöl wird als Qualität verkauft, hormongesättigtes Fleisch, verdorbener Fisch, die Liste der in den letzten Jahrzehnten offenbar gewordenen Skandale ließe sie hier beliebig fortsetzen, trotz der sogenannten massiven Kontrollen!

            Sie haben aber trotzdem nicht ganz unrecht. Ich bin in der DDR in der Nachbarstadt des Uranbergwerkes Ronneburg aufgewachsen und man hat den Menschen nicht gesagt, welche Strahlungsmengen das Gemüse hatte. Und als Butter nach 1950 knapp wurde, hat man Margarine hergestellt, von der behauptet wurde, sie sei künstlich (aus Braunkohle)produziert worden.

            Als wir dann 1956 in den Westen kamen, sah das allerdings ganz anders aus. Hier hatten wir schon den Eindruck, dass der Bäcker, der Metzger und der Gemüsehändler noch so was wie eine „Kaufmanns-Ehre“ hatten. Wenn Ware schlecht oder verdorben war, dann konnte man sich an seinen Bäcker, Metzger, etc. wenden.
            Heute sagt man einem im Supermarkt: Tut uns leid, wenn sie verdorbene Ware in der Dose bekommen haben oder die Kühlkette unterbrochen war, aber wir verkaufen das nur. Eine solche Produktionsanonymität gab es vor 50 Jahren nicht, da konnte man zu seinem Schlachter gehen und sich beschweren, wenn das Hackfleisch zu viel Fett enthielt und dann war das dem peinlich, weil sich das herumsprach.

            Buggy und CTS mögen dieses Verhalten mal vergleichen!

  3. CTS said

    Ja gerade wegen der Kontrollen ,kommen solche sachen ans Tageslicht,wie hätte damals etwas endeckt werden können,wenn es kaum Kontrollen gab,dass heisst nicht dass ich diese Gier der Gewinnoptiemierung gutheisse,oder es gut finde dass es Gammelfleischskandale etc. gibt,nur es wären halt viel mehr ,ohne die Kontrollen…Fazit:Auch damals gab es dass alles ,in welchem Ausmas vermag ich nicht zu sagen,nur ist fast nicht an die Öffentlichkeit gedrungen,oder glauben Sie wirklich dass damals,keiner dass Geld gesehen hat…….?Der Mensch war schon immer gierig,und wird es auch immer bleiben,daran können wir nichts ändern damals wie heute ist dass der grund für so einen Mist…….aber wir können die Augen aufmachen…..mann kann die Zeiten damals und heute auch nicht miteinander vergleichen ,oder meinen Sie Im Nachkriegsdeutschland hätte sich einer für den Artikel interessiert?Die hätten dass Müsli auch gespritzt gegessen…..wir haben heute ein anderes verhältniss zu Lebensmitteln ob dass besser ist wage ich zu bezweifeln…..

  4. Michael Sänger said

    CTS, wenn es Ihnen nicht zu indiskret erscheint, sagen Sie mir doch bitte ihr Geburtsjahr, dann kann ich Sie vielleicht besser verstehen. In ihrem Beitrag beurteilen Sie die Nachkriegszeit aus ihrer heutigen Sicht und vor allem aus ihrem heutigen ethischen Verständnis.

    Es geht mir gar nicht darum, dass ich oder Sie hier recht haben (Die meistens Beiträge hier sind mir hier ohnehin zu sehr auf ent- oder weder strukturiert), sondern ich möchte Verständnis für meine Meinung erzeugen, wie ich umgekehrt auch versuche, eine andere Auffassung zu verstehen, aber dazu ist der Austausch von Argumenten und Gründen nötig und nicht so sehr der Austausch von Positionen oder Meinungen!

    Da fällt mir noch ein: Natürlich gab es auch in den 50er Jahren Kontrollen, Milchkontrolleure und Fleischbeschauer gab es schon vor dem zweiten Weltkrieg!

  5. Buggy said

    Ich habe mir mal die weitetführenden Artikel bei den Netzfrauen angesehen. Unglaulich- das ist für mich fortgeschrittene Realitätsverweigerung! Ab wann ist vorsätzliche Irreführung eigentlich strafbar?

  6. Buggy said

    Empfehlung an die Leser dieses Blogs:

    AgChatDE ‏@AgChatDE 3 Std.
    Heute um 16h gibt es zu Pflanzenschutz einen Hangout-on-air mit Vertretern der Agrarchemie http://ow.ly/yl6Bz . Fragen vorab an @AgChatDE

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