Geht doch!

30. Mai 2014

Geht doch! Auch wenn die sauertöpfischen #AirBerlin-Strategen dem kundenfreundlichen Bernd Löwisch gerade zusetzen.  Mit dem deutschesten aller Argumente: Wir müssen an die Sicherheit denken. Als ob Herr Löwisch anderes im Sinn und seiner Ansage hätte.

Kivelinge 2.0

30. Mai 2014

Bildschirmfoto 2014-05-30 um 00.39.38Umstritten ist innerhalb meiner Familie, wie das Geschenk der Kivelinge an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt einzuordnen ist. Einig sind wir uns zunächst, das es allemal besser ist als „das Kunstwerk“, das zum letzten Kivelingsfest 2011 überreicht wurde und zu Recht als eher misslungen gelten darf.

Diesmal also Infotafeln, die zum virtuellen Stadtrundgang einladen. Mit QR-Code, also Kivelinge 2.0 sozusagen. Ich find’s nützlich und in Ordnung, auch wenn die EDV-Experten innerhalb der Familie von einer Halbwertszeit von zwei Jahren reden und auch die Aussage von Oberbürgermeister Krone falsch ist, das Geschenk verursache keine Folgekosten. Denn es muss Folgekosten verursachen, wenn die Stadt die QR-Codes einerseits auf dem Laufenden halten und andererseits ergänzen will. Und wenn man sich mit ihnen auseinandersetzt. Denn natürlich ist es noch notwendig auch die Daten und Orte unserer Stadt einzubeziehen, die im 19-teiligen Geschenk nicht vorkommen – nämlich solche, die nicht nur schön, großartig, historisch, lingensisch und was weiß ich sind, sondern authentisch. Nicht alles ist im Rückblick einzig- oder großartig.

Sie wissen, dass ich den Gedenkort jüdische Schule meine oder die Stolpersteine, die Hinrichtungsstätte der „Schwarze Hand“ in Schepsdorf und ähnliches, was unsere Geschichte belastet. Aber das virtuelle Geschenk ist dafür ein guter Beginn. Man kann (und muss!) es nutzen. Nicht als „quick response“, also als schnelle Antwort, was QR abkürzt, sondern als dauernder Auftrag. Deshalb finde ich das Kivelingsgeschenk 2014 grundsätzlich gut.