Oldenburg  –  Katharinenstraße 23
Edith-Russ-Haus für Medienkunst

So 18. Mai 2014 – 31. August 2014
[Heute:
11:00 Uhr Eröffnung
15 bis 16 Uhr
Begehung der Ausstellung mit Şükran Moral, in Zusammenarbeit mit dem Helene-
Lange-Kolleg und dem Institut für visuelle Kunst und Kultur der Carl von Ossietzky
Universität, Oldenburg, mit anschließendem Gespräch. (Begrenzte Teilnehmerzahl)
17 bis 18 Uhr
Führung durch die Ausstellung]

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst zeigt bis zum 31. August 2014 diese erste Einzelausstellung der türkischen Künstlerin in Deutschland mit einer Auswahl ihrer Werke seit dem Jahr 1997 bis heute. Zudem stellt die Künstlerin zwei neue Installationen erstmalig im Edith-Russ-Haus vor.

Mehr zur Ausstellung erfahren sie hier und hier

[Foto Sükran Moral, From the Series Bordello [Aus der Serie Bordello], 1997 © S. Moral & Galeri Zilberman]

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Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg geht auf eine Stiftung der Oldenburger Studienrätin Edith Ruß (22.1.1919 – 18.7.1993) zurück, die der Stadt testamentarisch ihr Vermögen mit der Auflage vermachte, ein Haus »für die Künste« zu errichten. Sie wollte so einen Ort der »Kunst im Übergang ins neue Jahrtausend« schaffen. Aus dieser Initiative wuchs das Konzept eines Hauses für Medienkunst, das Ausstellungsfläche sowie Gästeappartements bietet.

Mit dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst besitzt die Stadt Oldenburg in der Landschaft der zeitgenössischen Kunst eine Rarität: Ein Haus, das allein der Kunst mit Neuen Medien gewidmet ist.

Maulbertsch_Apotheose_40e958319bDeutsche Malerei des 18. Jahrhunderts. 
Aus dem Bestand der Berliner Gemäldegalerie

Aschendorf – Gut Altenkamp
vom 18. Mai bis zum 12. Oktober 2014
Di – So von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintritt: 4,50 Euro 
Die Ausstellung auf Gut Altenkamp aus dem Bestand der Berliner Gemäldegalerie zeigt ein repräsentatives Spektrum der deutschen Malerei des 18. Jahrhunderts. Zu ihren Höhepunkten gehört das letzte authentische Bildnis Wolfgang Amadeus Mozarts (1756- 1791), das  Johann Georg Edlinger (1741 – 1819), um 1790 in München schuf.Die künstlerische Kultur Mitteldeutschlands wird von den Werken des aus Frankreich stammenden preußischen Hofmalers Antoine Pesne und dessen Schülern Christian Bernhardt Rode und Joachim Martin Falbe, aber auch von Malern des sächsischen Hofes, dem Porträtisten Anton Graff und dem vielseitigen Christian Wilhelm Ernst Dietrich, repräsentiert.Der hannoversche Hofmaler Johann Georg Ziesenis ist mit vier Porträts, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein („Goethe – Tischbein“) mit einem vertreten. Die Ausstellung zeigt Studiengemälde von Franz Anton Maulbertsch, Historienmaler und Freskant, Mitglied der Wiener Kunstakademie, der für den Kaiserhof und den süddeutschen und österreichischen Klerus Schlösser und Gotteshäuser großartig schmückte. Von den Grafikern Daniel Nikolaus Chodowiecki aus Berlin und Johann Elias Ridinger aus Augsburg werden Kostproben ihrer seltenen Gemälde vorgestellt.

Außerdem werden noch Arbeiten u.a. von Balthasar Denner, Anton von Maron, Anna Dorothea Therbusch und Januarius Zick gezeigt sowie schöne Porträtminiaturmalerei, die seinerzeit als persönliches Andenken an eine geschätzte Person genutzt wurde.

Abgerundet wird die Sonderausstellung durch passende kleinformatige Bildwerke aus der Skulpturensammlung im Berliner Bode-Museum, wo sich seit langem die künstlerischen Gattungen ergänzen.

Hinweis: Gut Altenkamp ist übrigens trotz der dazu schweigenden Internetseite vom Bahnhof Aschendorf in wenigen Schritten zu erreichen.

Ob eine offizielle Ausstellungseröffnung stattfindet, war im Internet nicht herauszufinden. Stattdessen titelt die Lokalzeitung „Kunst in Aschendorf hat sich akklimatisiert„. Tja, Provinz eben. Die Ausstellung besuchen sollte man trotzdem.

(Bild: Franz Anton Maulbertsch, Apotheose der Ungarischen Heiligen. 1772/1773 – Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie)