den ganzen Tag

8. Mai 2014

logo_spd_lingen_banner_l__nglich_190x100Gefunden bei der grummelnden SPD Lingen. Eine E-Mail an die Lokalpresse. Vielleicht aber lag’s ja auch an der Rede:

„Betreff: Artikel zum Haushalt der Stadt Lingen vom 30. April

Sehr geehrter Herr Pertz,

ich habe heute mit Schrecken zur Kenntnis nehmen müssen, dass in Ihrer Berichterstattung zur Gesamtbewertung (letzter Abschnitt) des Haushalts der Stadt Lingen die SPD nicht genannt wird. Ich habe für die SPD darauf hingewiesen, dass die Doppik auch über die Jahre einen Ausgleich zulässt. Damit haben wir ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass wir die finanzielle Situation der Stadt positiv bewerten. Immerhin ist die SPD-Fraktion die zweitstärkste Stadtratsfraktion. Die Summe der Ratsmitglieder der Fraktionen der Grünen, der BürgerNahen und der Liberalen ist gleich groß wie der SPD-Fraktion. Alle drei Fraktionen wurden ausdrücklich in diesem Abschnitt genannt. Diese einseitige Mißachtung der Aussage der zweitgrößten Ratsfraktion zum Haushalt rüge ich hiermit. Übrigens wurde ich wegen der fehlenden Berichterstattung den ganzen Tag telefonisch von vielen Bürgerinnen und Bürgern kontaktiert.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bernhard Bendick
Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion
In der Stadt Lingen (Ems)“

Red City Radio

8. Mai 2014

Red City Radio
& Perdition, Alitave
Meppen – jam, Königstr. 8

Freitag 09.05., 19.30 UHR
Eintritt 8 Euro

außer

8. Mai 2014

außer

via Notes of Berlin

Ahaus

8. Mai 2014

Was reimt sich auf CDU?! Ich mag es – schon wegen meiner allgemein bekannten Zurückhaltung – gar nicht sagen, aber sehen Sie doch selbst dieses CDU-Kuhprojekt aus dem westfälischen Ahaus. Ein besonderer medialer Beitrag zu den Kommunalwahlen 2014, die zeitgleich mit den Europawahlen in gut zwei Wochen in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Freunde, man fasst es nicht.

 

update: Mehr in der Lokalpresse

festhalten

8. Mai 2014

Bundesverkehrswegeplan 2 14 (7)Niedersachsen will die Bevölkerung früh an der Planung neuer Autobahnen und Schnellstraßen im Land beteiligen. Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) wurde bei Vorstellung des neuen Transparenzverfahrens deutlich. „Die bisherige Erfahrung zeigt, dass sich bei Großprojekten die Gegner besonders lautstark zu Wort melden, während die Befürworter mitunter zur schweigenden Mehrheit zählen.“ Er wolle, so Lies, die Befürworter ermuntern, sich zu beteiligen.

Das kommentieren vier Bürgerinitiativen und Vereine kritisch, die sich im Februar 2014 zusammengeschlossen haben, um gemeinsam gegen den Ausbau oder Neubau der vier größten Straßenbauprojekte in Niedersachsen zu kämpfen (Foto); sie halten nämlich die von Lies angekündigte „Öffentlichkeitsbeteiligung“ im Vorfeld der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans für ein selbstverständliches Recht von Bürgerinnen und Bürgern. Allerdings handele es sich bei dem momentan vorgesehenen Verfahren wohl nicht um echte Bürgerbeteiligung. Laut Pressemitteilung des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums sollen die Bürger/innen lediglich über die geplanten Projekte „informiert“ werden. Es bestehe zwar die Möglichkeit, sich zu den Projekten zu äußern. Die Kriterien, die das Land erarbeitet und die zu einer Priorisierung der Straßenprojekte führen sollen, würden aber ohne Beteiligung der Bürger/innen festgelegt. Auch sollen nicht einmal Umweltverbände beteiligt werden. Erst nach der endgültigen Festlegung der Kriterien und der Aufstellung einer landeseigenen Prioritätenliste mit ihrer Hilfe soll die Öffentlichkeit im Frühjahr 2015 die Möglichkeit erhalten, zu dieser Prioritätenliste Stellung zu nehmen.

Die Erstellung der Kriterien und die daraus abgeleitete Rangfolgen erfolgt unter Federführung des Lies’schen Wirtschaftsministeriums. Dabei stehen das Verfahren wie und die Kriterien selbst nicht zur Debatte. Es bleibt auch vollkommen unklar, wie mit den Anregungen der Öffentlichkeit verfahren wird und wie die Abwägung möglicher Einwände gegen die Landesliste erfolgen soll. Bei der Pressekonferenz des niedersächsischen Verkehrsministers gab es auf die entsprechende Frage keine Antwort. „Uns ärgert sehr, dass Minister Olaf Lies von Bürgerbeteiligung spricht, aber an den größten Projekten pauschal festhalten will“, moniert der VCD-Landesvorsitzende Hans-Christian Friedrichs. Dazu zählen die A 20, die A 33-Nord, die A 39 und der vierstreifige Ausbau der E233.

„Es drängt sich der Verdacht auf, dass es sich um eine reine Alibi-Bürgerbeteiligung handelt, wenn die Ergebnisse bereits vorher feststehen bzw. die Kriterien alleine vom Wirtschaftsministerium festgelegt werden, die damit ihre eigenen Planungen bewerten sollen“, so Uwe Schmidt, Sprecher der A 20-Gegner. Mindestens die Kriterien samt ihrer Gewichtung und die abschließende Bewertung der Projekte müssten durch externe Gutachter erfolgen, um Neutralität zu wahren. Und sie müssten der Bürger- und Verbändebeteiligung zugänglich gemacht werden. „Wir erwarten, wie von Rot-Grün versprochen, Öffentlichkeitsbeteiligung auf Augenhöhe und möglichst ergebnisoffene Beratungen“, fordert Ulf Dunkel vom Verein »Verkehrswende Cloppenburg-Emsland« e.V., der gegen den autobahnähnlichen Ausbau der B 213 argumentiert.

Wenn Bürgerbeteiligung funktionieren solle, müsse es, so die kritischen Initiativen, die Möglichkeit geben, auf die Kriterien der Projektfestlegung Einfluss zu nehmen. Auch müssten endlich Alternativen zu den geplanten Projekten ernsthaft werden. Dann können auch volkswirtschaftlich nützliche Lösungen gefunden werden, die bezahlbar sind und nachfolgenden Generationen kein finanzielles Chaos hinterlassen.