MISEREOR

5. Mai 2014

OK, alles in Englisch, aber eine großartige Idee, die die Werbeagentur Kolle Rebbe  für MISEREOR entwickelte: Das erste interaktive Spendenplakat mit integriertem Kreditkarten-Leseschlitz. Sie nennt es „PlaCard“:

Wer seine Kreditkarte durch den im Digital Display integrierten Leseschlitz zieht, spendet mit einer Handbewegung zwei Euro an das Hilfswerk MISEREOR. Prima.

re:publica

5. Mai 2014

rp14Ab morgen und bis zum 8. Mai findet in Berlin die achte, von Netzpolitik.org mitveranstaltete re:publica unter dem Motto “Into the wild” statt. Auf bis zu 18 Bühnen parallel gibt es rund 350 verschiedene Sessions zu allen möglichen kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten einer digitalen Gesellschaft. 3-Tages Tickets gab es Ende letzter Woche noch im Vorverkauf, ermäßigt kosten diese 90 Euro, normaler Preis ist 180 Euro. Hier ist eine Übersicht aller Sessionshier die Liste aller Sprecherinnen und Sprecher und hier der Zeitplan.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Vielzahl an netzpolitischen Themen. Unten findet sich eine Übersicht durch das Programm. Es könnte sein, dass es zusätzliche Überraschungen geben wird. Leider laufen oftmals interessante Sachen parallel, aber aufgrund der großen Anzahl der Einzelveranstaltungen war das leider nicht anders möglich.

Dienstag, 6. Mai 2014

11.00 – 12:00 Uhr auf Stage 1:

The Yes MEN – Opening Keynote for re:publica & MEDIA CONVENTION

Andy Bichlbaum, Mike Bonanno

11:15 – 12:00 auf Stage 2:
Geheimdienste vs Demokratie?
Markus Löning, Katja Gloger, Christian Flisek

12:30 bis 13:30 auf Stage 2
Defending Human Rights worldwide – learning from the best – what’s working & why
Sanjay Goel, Rafael Vilela, Bianca Jagger

12:30 bis 13:00 auf Stage 3
Heroes, es geht um Whistleblower.
Elmar Geese

13:00 bis 13:30 auf Stage 3
Black to Grey to Black: Lessons From Two Decades of Online Activism 
Parker Higgins von der EFF blickt auf erfolgreiche Online-Kampagnen (vor allem in den USA) zurück.

12:30 bis 13:30 auf Stage 4
Überwachung macht impotent!“ – Neue Narrative gegen Überwachung
Friedemann Karig
(mehr …)

(Quelle)

Wärme

5. Mai 2014

Wappen_der_Stadt_Willich.svgDie rheinische Stadt Willich nutzt das Erdwärme-Potenzial konsequent für die kommunale Energiewende. Dank der Ablagerungen des Rheins liegen enorme Erdwärme-Potenziale unter den Füßen der Willicher. Schon mehr als 500 geothermische Wärmeprojekte sind umgesetzt. Diese reichen von Erdwärmepumpen für Einfamilienhäuser, vom Neubau bis zum Altbau, über größere Wärmelösungen für gewerbliche und kommunale Gebäude bis hin zu Wärmenetzen für ganze Quartiere. Für ihr Engagement ist die Stadt Willich gestern von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet worden.

Willich am Niederrhein ist eine Stadt mit mehr als 50.000 Einwohnern und ein Beispiel für einen erfolgreichen Strukturwandel in einer ehemaligen Kohle- und Stahlregion in Nordrhein-Westfalen: Sinnbild für diese Entwicklung ist der Gewerbepark auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks Becker. „Ein zentrales Element des Gewerbeparks ist das Gründerzentrum an der Wasserachse, in dem auch das Geothermiezentrum Willich beheimatet ist“, stellt Willichs Bürgermeister Josef Heyes fest. „Hier stehen die Türen für eine umfassende Beratung der Bürgerinnen und Bürger jederzeit offen, und eine Reihe von Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz haben sich angesiedelt.“

„Information ist eines der wichtigsten Instrumente, über die eine Kommune verfügt, um Menschen und Unternehmen vor Ort zu einem Umdenken zu bewegen“, betont Bürgermeister Heyes. Willich untersucht daher die eigenen Potenziale nicht nur, sondern kommuniziert sie auch auf Augenhöhe.

Und Potenziale gibt es aus der geologischen Situation am Niederrhein genug: Innerhalb der letzten knapp zwei Millionen Jahre lagerten sich entlang des mäandrierenden Rheins mächtige Flusssedimente ab. Sande und Kiese des Rheins bilden am Standort Willich die oberen ca. 30 bis 50 Meter der geologischen Ablagerungen. Dank dieser Ablagerungen entstand ein ergiebiger Grundwasserleiter. Das Grundwasser dient aber nicht nur als ein großes Trinkwasserreservoir, sondern auch als mächtiger Energiespeicher. In Willich sind die geothermischen Potenziale daher erheblich. Rechenbeispiele des Geothermiezentrums zeigen, dass ein örtliches Gewerbeunternehmen mit einer Nutzfläche von ungefähr 1.000 Quadratmetern dank einer Erdwärmepumpe die jährlichen Energiekosten um fast 6.000 Euro senken kann – eine Doppelhaushälfte mit 150 Quadratmetern immerhin um 800 Euro im Jahr.

„Am Niederrhein liegt nicht nur die klimaschädliche Braunkohle, sondern auch eine saubere Alternative“, so Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der AEE. „Willich nutzt das saubere Potenzial der Erdwärme und liefert damit ein erfolgreiches Beispiel für einen klimafreundlichen Strukturwandel.“

Einen ausführlichen Bericht zu Willich finden Sie auf dem AEE-Infoportal: www.kommunal-erneuerbar.de.