Regeln

18. Februar 2014

logo_presseratWüste, pöbelnde Kommentare sind  in Online-Foren von Zeitungen und Zeitschriften längst keine Seltenheit mehr. Häufig finden sich dort unangemessene oder schlicht strafbare Ausfälle von Lesern. Jetzt will der Deutsche Presserat dem entgegen wirken und legt nun erstmals Regeln für Leserbeiträge in derartigen Online-Foren fest. Der Ansatz: „Kommentare sollen grundsätzlich wie Leserbriefe behandelt werden“, erklärte Ursula Ernst, Sprecherin des Presserats gegenüber dpa. „Beleidigungen und Schmähungen sollten entweder vorab oder zumindest zeitnah nachträglich gelöscht werden.“ In einer Arbeitsgruppe entwickelt der Presserat die dafür erforderlichen Änderungen seines Regelwerks.

Der Presserat, die Selbstkontrolle der deutschen Zeitungen und Zeitschriften, wird morgen seine Jahresbilanz 2013 vorstellen. Dabei geht es um Beschwerden über journalistisch-redaktionelle Beiträge aus dem vergangenen Jahr. Mittlerweile beziehen sich nach Angaben von Ernst 60 Prozent der Eingaben auf Online-Texte.

Im vergangenen Jahr habe es vor allem Beanstandungen wegen der journalistischen Sorgfaltspflicht gegeben. Leser können beim Presserat per Post oder Mail einzelne Artikel beanstanden. Auf Grundlage des Pressekodex entscheidet das Gremium dann, ob die Beschwerde begründet ist. Treffen die Vorwürfe zu, kann der Rat Rügen und Missbilligungen gegen einzelne Medien aussprechen.

(Quelle: Heise.de)

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