Lügen wollen.

5. Februar 2014

„Man muss kein Insider sein, um die Zeichen zu erkennen: Der Geruch von Rauch in der Luft, der Smog über Athen, der heute weniger vom Autoverkehr stammt als von den Kaminfeuern, in denen die Bewohner ihre Möbel verfeuern, um wenigstens ein bisschen Wärme in die Wohnungen zu bekommen. Heizöl ist längst viel zu teuer, der Strom bei vielen Familien längst von den Elektrizitätswerken abgeklemmt, weil die Rechnungen nicht bezahlt wurden. Nach dem Tod der 13-jährigen Sara in Thessaloniki durch eine Rauchvergiftung gibt es Pläne, Strom an bestimmten Tagen kostenlos an die ärmsten Haushalte abzugeben, um den Smog ein bisschen zu mildern. Das ist die Lage In Griechenland. Katastrophal.

Oder, wie die Bild schreibt:

Griechen reicher als wir!

Die dazugehörige Geschichte ist ein Fanal der Lüge. Ich habe sie nur online gelesen, aber zumindest da hat sich kein Autor getraut, sie mit seinem Namen zu kennzeichnen, und das ist verständlich. Für ihre Geschichte hat die Bild…“ [weiter hier]

Aus dem Blog von Michalis Pantelouris

Nijmegen

5. Februar 2014

Nijmegen_wappenDas niederländische Nijmegen (Wappen lks) hat eine neue, besonders bemerkenswerte Qualität in der Auseinandersetzung mit der eigenen Bürgerschaft erreicht. Wird man dort nämlich as Einwohner des Sozialleistungsbetrugs verdächtigt, installiert die Kommune eine eigene Überwachungskamera, die die Wohnungstür des Verdächtigen im Blick behält. Damit die städtischen Betrugserkennungspolizei die Verdächtigen besser im Auge behalten kann! Dies hat, wie diese  Dokumente belegen, der Stadtrat der 160.000-Einwohner-Stadt  in der Provinz Gelderland nahe des deutschen Niederrheins beschlossen und das auch noch mit dem Segen des Datenschutzbeauftragten.

Das ist wirklich neu: Wenn man meint, alle verfassungswidrigen Beklopptheiten der Verwaltungsbürokraten zu kennen, kommt der nächste Scheiß.
[Quelle]