Müllverbrennungsanlage

16. Dezember 2013

Ein weiterer, vergleichender Fehlgriff der Brögberner Kritiker in der Diskussion um das Krematorium in Brögbern:

Bildschirmfoto 2013-12-16 um 08.01.42

Ansonsten: Das Notwendige habe ich hier gesagt. Die SPD Brögbern hier, der Ortsbürgermeister hier.

7 Antworten to “Müllverbrennungsanlage”

  1. Ines Heimberg said

    Es gibt ein Institut für moderne Christenverfolgung. Ich weiß nicht mehr, wer das sein soll. Aber eines weiß ich, Robert Koop: Deine Kommentierung bezüglich der Ansiedlung eines Krematoriums in Lingen weckt in mir genau diese Assoziation. Jeden Tag lese ich irgendwo – sogar in der hiesigen Zeitung -, der Tod gehöre zum Leben dazu. In jedem emsländischen Dorf wird uns das mittels zweier konfessioneller Friedhöfe vor Augen geführt. Hier werden die Gräber noch gepflegt, der nahe Angehörige nicht auf einem achtel Kubikmeter kostengünstig entsorgt. Nun aber werden die basisdemokratischen Bemühungen in Darme, in Holthausen, in Brögbern mit Füßen getreten, die Menschen verunglimpft, deren Ängste lächerlich gemacht. In einem Land, in dem die Verbrennung von Leichen durch staatliche Verordnung perfektioniert wurde, sollte man/frau von einer politischen Gruppierung oder einer politischen Partei im Rat einer Stadt verlangen, dass sie dieser Vergangenheit, die sich im kollektiven Gedächtnis eingegraben hat, Rechnung trägt.

    • Georg said

      Aha, hier wird jetzt schon der Holocaust unter dem dritten Reich mit einer Kremierung in einem Krematorium verglichen.
      Da fehlen mir einfach die Worte.

    • Chris said

      Ach wie schön, das dritte Reich muss auch nach über 70 Jahren noch herhalten um irgendeinen Unsinn zu rechtfertigen….

  2. Ines Heimberg said

    2013 minus 1945 macht immer noch 68 und nicht „über 70“! Kopfrechnen ist die Fertigkeit eines dressierten Schimpansen, und wer das nicht kann, …. bräuchte vielleicht einen Taschenrechner.
    Das kollektive Gedächtnis des deutschen Volkes beinhaltet nun mal den Holocaust, ob seine jüngeren männlichen Mitglieder dies nun wahrhaben wollen oder nicht. Die daraus resultierenden Entscheidungen kann frau/man sich bewusst machen oder es sein lassen und die Augen davor verschließen. Noch in hundert Jahren und darüber hinaus wird die Verantwortung Deutschlands an der Ermordung von jüdischen MitbürgerInnen, von Roma und Sinti in unserer Mitte, von Homosexuellen, FreidenkerInnen, SozialistInnen, KommunistInnen, ZeugInnen Jehovas, zahllosen ZwangsarbeiterInnen in kapitalistischen deutschen Betrieben und – auch einfachen – unliebsamen WiderständlerInnen in das Denken und den Alltag unserer Kinder und Kindeskinder hinein wirken. Nicht umsonst breitet sich in Deutschland eine neue Ausbeuter- mentalität im Kapital aus. Es ist das Handeln derer, die das Tun ihrer VorfahrInnen negieren wollen.
    Das „Dritte Reich“ hält nicht her; es ist mitten unter uns.

    • Chris said

      Nach meiner letzten Info ging das dritte Reich BIS 1945. Aber auch die Zeit von 1933 bis 1945 wird gemeinhin als drittes Reich bezeichnet. Somit ist 70 Jahre schon richtig…

    • Chris said

      Ich hoffe dass meine Nachfolgenerationen in hundert Jahren bessere und wichtige Herausforderungen hat als ein Krematorium in einer deutschen Kleinstadt mit dem dritten Reich in Verbindung zu bringen.

      • Bernd Schulte said

        Die Diskussion wird unerträglich unsachlich.
        Was hat der Bau eines Krematoriums mit den Massenverbrennungsanlagen der Nazis zu tun?
        Was hat ein Krematorium mit der Tierkörperbeseitigung zu tun? Wie gelangen die befürchteten großen Quecksilbermengen in das Krematorium?
        Etwa durch die Amalgam – Zahnplomben der Toten?
        Warum mietet die Stadt Lingen nicht einen Buss und karrt alle Brögberner Bedenkenträger zu einem Besuch des Krematoriums in Osnabrück? Vermutlich haben die meisten noch nie eine solche Einrichtung gesehen –
        geschweige denn besichtigt.

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