anspruchsvoll

1. Dezember 2013

Macher Stefan Epping rollte den anspruchsvollen Teppich aus, über den erst der Braunschweiger Bosse und danach Katie Melua schritten. Die Kraniche von Bosse -in kleiner 3-Mann-Besetzung-  waren dann das erste offizielle Lied, das in der Emslandarena erklang. Damit begann ein rundum gelungener, liebevoller Konzertabend in Lingens neuer Veranstaltungshalle.

Und der vorher gehende offizielle Festakt hatte einen aufrechten Helden: Zwar war kein Rabbi da und auch kein Imam, als -ganz traditionell- das 20-Mio-Bauwerk eingesegnet wurde, aber die kurzen und vor allem mahnenden Worte von Lingens Pfarrer Franz-Bernhard Lanvermeyer waren der Höhepunkt aller Reden. Nur Dr. Andreas Mainka, Chef des Bauunternehmens August Mainka und verantwortlich für den pünktlichen Fertigstellungstermin, kam mit seinen Einblicken in das Seelenleben des geplagten Baumenschen nah heran. Aber die Sätze von Franz-Bernhard Lanvermeyer möchte ich wirklich gern noch einmal nachlesen. Geht das?

Anschließend folgte dieser fast zärtliche Auftakt. Ruhig, unspektakulär und von hohem künstlerischem Anspruch. Aufsteiger Bosse und dann die große Katie Melua. Es war zum Sorgen vergessen, eben richtig gut.

Hier ein Link zum etwas verwackelten, Lingener Originalmitschnitt… 😉

Willy wäre 100

1. Dezember 2013

WillyBrandtAm 18. Dezember jährt sich Willy Brandts Geburtstag zum 100. Mal. Das gesamte Jahr 2013 stand bereits im Zeichen dieses großen Jubiläums. Zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen, Buchpublikationen sowie Sonderveröffentlichungen diverser Zeitungen und Zeitschriften haben das Leben und Wirken Willy Brandts gewürdigt. Im Dezember finden nun die offiziellen Festveranstaltungen statt, die  die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung  mit verschiedenen Kooperationspartnern ausrichtet.

Ein weiterer Höhepunkt ist am 12. Dezember im Neuen Stadthaus in Berlin die Uraufführung des Theaterstücks „Willy 100 – Im Zweifel für die Freiheit“ in Berlin. Der Autor und Regisseur Jakob Wurster inszeniert einen Theaterabend, der sich auf den geheimen Aufenthalt Willy Brandts 1936 in Berlin konzentriert. Der 22-jährige Brandt reist mit gefälschten Papieren aus dem norwegischen Exil nach Berlin, um den Widerstand gegen das NS-Regime zu unterstützen. Dabei gerät er oftmals in brenzlige Situationen. Die Stiftung stand dem Autor beratend zur Seite und gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Jugend-Theater Strahl ein schulisches Begleitprogramm zu den Aufführungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

(Foto: Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung)