Versprochen

22. November 2013

Fleischerei Schomaker, Lingen, BurgstraßeAlso  hab ich es dem jungen Gastronom am Mittwoch versprochen, hier in diesem kleinen Blog „noch nichts“ über das neue feine  Stadthotel zu schreiben, das in Lingen entstehen soll. „Warte noch ’ne Woche“, bat er, und ich hab‘ genickt, obwohl ich die Investition aus dem Haselünner Hause Berentzen in der Lingener Burgstraße schon vor zwei Wochen von meiner Holden erfahren hatte. Lingen bekommt ein neues Café! Und ein Hotel!

Es soll da entstehen, wo früher die Fleischerei Schomaker beste Wurst und (wirklich) Gutes aus der Region verkaufte. Sie erinnern sich an das Motto: „Hier läuft die Ware nicht vom Band, hier schafft man’s noch mit Herz und Hand“.

Fleischerei Schomaker, Lingen, BurgstraßeDie Burgstraße belebt sich also wieder und das ganz ohne subventionierte Grundstückspreise, mit der die Kommune an anderer Stelle neue Hotelbetten „ansiedeln“ will. Es reicht eine gute Idee

Ich vergesse übrigens deshalb meine Zusage an meinen Gesprächspartner, weil morgen die „Lingener Tagespost“ über das für die schönste Lingener Straße so wichtige Projekt ihren Aufmacher präsentiert. Und da will ich ja nun nicht mehr mit der Nachricht warten, dass die seriöse Friedrich Berentzen Grundstücksverwaltungs GbR in der Burgstraße/Ecke Baccumer Straße ein Stadthotel mit knapp zwei Dutzend Zimmern errichten will. Ein gutes Projekt, wie ich finde. Es tut der Lingener Innenstadt richtig wohl.

(Fotos Fleischerei Schomaker, Lingen, Burgstraße. © milanpaul via flickr)

13 Antworten to “Versprochen”

  1. Paul said

    Guter Beitrag, tolle Fotos! Leider folgen gleich mindestens 15 (saudämliche) Kommentare von Frau @kib, die uns alle für minderbemittelt erklärt und sich in ihren Beiträgen so sehr sonnt, dass sie die direkt dreimal selber kommentiert. Lassen Sie es, kib.

  2. kib said

    Dann den Herren einen schönen Samstag: Und meine Admin-Rechte an diesen Blog gebe ich (ungenutzt) zurück 🙂
    Also, sportlich bleiben!

  3. Eine gute Idee, ein Investor aus der Region, die Lage super. Ich stelle es mir vor; ein Hotel im alten Stil mit einem Flair aus der Wiener Innenstadt. Das hat was! Es wird Zeit, dass in der Burgstr. etwas passiert, dass die Menschen anzieht. Stil und Kaffeehaus-Atmosphäre. Fesch!

    • Tiger, T. said

      @ Küster und Co:
      – In Haselünne steht der Name des „Investors aus der Region“ für ein den Niedergang einer Traditionsmarke und für den Verlust von vielen, als sicher eingeschätzten Arbeitsplätzen und für das finanzielle Desaster von gutgläubigen Aktionären: Spielen Sie da jetzt den Jubelperser?

      – Für die Burgstraße ist alles gut, was Leerstände belebt!

      – Ein guter Metzger mit regionalen Produkten wäre besser als ein weiteres Cafe mit geschmacksneutralen, da irgendwo in der Welt vorproduzierten und in hiesigen Mikrowellen und Wärmeschränken kurzfristig aufgehübschten sog. Backwaren!

      – In Südddeutschland war/ist das „Gasthaus mit Metzgerei“ eine Institution: Garant für Frische und regionale Qualität!
      Also:
      – Innovativ und wirklich burgstraßenbelebend wäre ein „Hotel mit Schlachterei“: Gibt’s noch nirgends!

      • ulrike said

        Ich habe zufällig vor drei Tagen mit Metzgermeister Schomaker gesprochen. Sein Fazit :
        ein „guter Fleischer mit regionalen Produkten “ kann in der Innenstadt nicht existieren.
        Besonders Aufschnitt und Schinken aus eigener Herstellung sind so kostenintensiv , daß die Kundschaft die nötigen Preise nicht akzeptieren wird.
        Dazu dann noch ein Hotelbetrieb bei diesem Überhang an schon bestehenden und noch zu bauenden Hotels ,—wer soll sich d a s Defizit ans Bein binden ?
        Es wird beim Cafe bleiben.

        • kib said

          Unter uns liebe Ulike, ich fand die Idee auch charmant- aber nicht realisierbar…. (29 Betten- keine Parkplätze?)Allerdings, eine gute Gastronomie steht der Burgstr. : Da gehört sie hin- war schon ärgerlich genug, dass das alte Salut abgerissen wurde.
          Ich lad sie gerne auf einen Café ein!

  4. […] bekommt ein neues Café! Und ein Hotel!”, so steht es auf Roberts Blog! Das Stadthotel mit kanpp zwei Dutzend Zimmern soll an der Stelle entstehen, an der sich früher […]

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