Noch eins

12. August 2013

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Wahrplakate

12. August 2013

Gemeinsamspitzeln

Eine Aktion der Rob Vegas Show. Eigenes Plakat einfach senden an: showmaster@robvegas.de oder Link via Twitter etc an @robvegas

nach der Wahl

12. August 2013

EEGUmlageAus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen geht hervor, welche Anreize die schwarz-gelbe Koalition   dafür geschaffen hat, u.a. auf Schlachthöfen Leiharbeitskräfte einzusetzen. Konkret geht es um die Befreiungsregelungen für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Ein Unternehmen kann sich nach der besonderen Ausgleichsregelung von der EEG-Umlage dann befreien lassen, wenn der Anteil seiner Energiekosten den Grenzwert von 14% der Wertschöpfung übersteigt.

Daraus ergibt sich ein Anreiz, eigenes Personal durch Leiharbeiter zu ersetzen. Denn im Gegensatz zu Festangestellten produzieren diese Kosten, die die Wertschöpfung des Unternehmens mindern. Dies bedeutet: je mehr Leiharbeiter ein Unternehmen einsetzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es die EEG-Umlage nicht zahlen braucht, da die Energiekosten die 14-%-Schwelle übersteigen. Die NOZ erläutert dies sehr anschaulich:

„Was hinter dem Begriff Bruttowertschöpfung steckt, lässt sich am besten am Beispiel einer anderen Branche verdeutlichen. Ein Bäcker backt und verkauft Brötchen. Zieht man von seinem Umsatz die Kosten beispielsweise für Mehl, Wasser, Miete und so weiter ab, dann erhält man die Bruttowertschöpfung: den vom Bäcker geschaffenen Mehrwert. Nicht abgezogen werden können nach Definition die Personalkosten für seine Angestellten, die mitbacken oder die Ware verkauft haben.

Und damit zurück zur Fleischbranche: Anders als die Personalkosten für angestellte Schlachter lassen sich die Kosten, die durch die Vergabe eines Werkvertrages entstehen, sehr wohl von der Bruttowertschöpfung abziehen. Schließlich handelt es sich dabei um die Dienstleistung eines Drittanbieters. Je mehr Stammbelegschaft der Schlachthof durch Werkvertragsarbeiter ersetzt, desto stärker sinkt auch die Bruttowertschöpfung. Dementsprechend leichter überspringt das Verhältnis Stromkosten zu Bruttowertschöpfung die 14-Prozent-Hürde….“

Das Resultat: Allein 2011 sparten Betriebe aus der Branche durch die auf diese Weise zugelassene EEG-Befreiung 27 Millionen Euro, errechnet heute die Neue Osnabrücker Zeitung. Das bezahlen dann wir, die Verbraucher, über eine höhere EEG-Umlage (s. Grafik). Welche Unternehmen keine EEG-Umlage zahlen, kann übrigens auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nachgesehen werden. In Lingen sind es zwei Schlachthof-Betriebe, schauen Sie selbst nach.

Ob sich Handlungsbedarf ergebe, will die amtierende CDU/FDP-Regierung trotzdem erst mit der Erstellung des geplanten EEG-Erfahrungsberichts klären. Der kommt erst nach der Wahl. Dabei beschreibt die schwarz-gelbe Regierung in ihrer Antwort auf die Anfrage der Grünen die Folgen ihrer Politik exakt: Die Stammbelegschaften werden durch Leiharbeit und Werkverträge ersetzt und so drücken die Unternehmen ihre Personalkosten. „Sie werden von der Merkel-Regierung dafür noch belohnt“, sagt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Brigitte Pothmer. Lohndumping werde gefördert. Einen Mindestlohn gibt es mit dieser Regierung bekanntlich nicht.

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Galanacht der Opernchöre

12. August 2013

musiklandschaftwestfalenMusik:Landschaft Westfalen
Galanacht der Opernchöre

Höhepunkte aus Aida, Fidelio, Nabucco, Zauberflöte
Philharmonie Südwestfalen – MLW Festival Chor
Rheine – Kloster Bentlage
Samstag, 24. August  –  20 Uhr
Karten ab 39 Euro

Rossini – Barbier von Sevilla: Ouvertüre · Mozart – Entführung aus dem Serail: Singt dem großen Bassa, Bassa Selim lebe lange, Arie Osmin: Oh, wie will ich triumphieren · Mozart – Zauberflöte: Ouvertüre, O Isis und Osiris, Die Strahlen der Sonne, Arie: in diesen heil´gen Hallen · Beethoven – Coriolan: Ouvertüre · Beethoven – Fidelio: O welche Lust · Wagner – Der fliegende Holländer: Steuermann lass die Wacht, Ouvertüre · Nicolai – Die lustigen Weiber von Windsor: O süßer Mond · Wagner – Lohengrin: Brautchor · Verdi – Forza: Ouvertüre · Verdi – Sizilianische Vesper: Arie Procida: O tu Palermo · Verdi – Aida: Gloria all´ egitto Programmänderungen vorbehalten

Eine der Grundideen der »musik:landschaft westfalen« ist es, klassische Musik von Weltrang nach Westfalen zu bringen. Die großen Emotionen der Oper finden ihren Ausdruck in Opernchören. In den Opern der Klassik und Romantik war es meist die Rolle der Arien und der Chorszenen, die Handlung zu kommentieren und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Naturgemäß sind es die vielstimmigem Chöre, deren musikalische Szenen besonders eindrucksvoll wirken.

Sängerinnen und Sänger aus der westfälischen Musikszene fanden sich unter dem Arbeitstitel „MLW Festival Chor“ zu einem Projektchor zusammen. Musikalischer Leiter des Chores ist der Rekener Stephan Lemanski.

Carlos Dominguez-Nieto dirigiert die Philharmonie Südwestfalen. Der gebürtige Spanier studierte Klavier, Violoncello, Komposition und Dirigieren in Madrid, Wien und Salzburg. 1995 debütierte er bei den Buenos Aires Philharmonikern am Teatro Colón, in der Spielzeit 2008/09 debütierte er beim WDR Sinfonieorchester Köln und bei den Münchner Philharmonikern. In den vergangenen Jahren leitete er große Opernneuproduktionen in Europa und Amerika