Judith Hopf / Yorgos Sapountzis

9. August 2013

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Judith Hopf
A Line May Lie

und (im Obergeschoss)
Yorgos Sapountzis
Schinken und Käse
Performance Samstag, 10. August 2013, 11 Uhr, nahe dem Lingener Marktplatz in der Marienstraße

11. August bis 20. Oktober 2013
Eröffnung Samstag, 10. August 2013, 19 Uhr, Kunsthalle Lingen
Lingen (Ems) – Kaiserstraße. 10a

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Die künstlerische Arbeit von Judith Hopf (geboren 1969 in Karlsruhe, lebt in Berlin) beschäftigt sich mit Geschichten und Ästhetiken, die der alltagskulturellen Sphäre zugewandt sind. Judith Hopf blickt dabein „entschieden schräg“ auf gesellschaftliche Prozesse; denn sie versteht Kunst als autonomem Raum, innerhalb dessen „die Verhältnisse zum Tanzen gebracht“ werden können
Die Einzelausstellung in der Kunsthalle Lingen zeigt unter anderem neue, auf die spezifischen Bedingungen des Ortes abgestimmte Arbeiten von Judith Hopf. Unter dem Titel „A Line May Lie“ (Eine Linie könnte lügen) präsentiert sie neben Arbeiten auf Papier und einer Wand-Textarbeit unter anderem Objekte, die in ihrer Abstraktion an den flachen Horizont denken lassen, der das westliche Niedersachsen charakterisiert. Zwei Videofilme ergänzen die Präsentation auf erzählerische Art und Weise.

Der griechische Künstler Yorgos Sapountzis (geb. 1976 in Athen, lebt in Berlin) rückt die Plätze des urbanen öffentlichen Lebens in ein neues Bewusstsein, das die Gegenwart ebenso einbezieht wie ihre historische Vergangenheit.
Seine Einzelausstellung im Obergeschoss der Kunsthalle mit dem Titel „Schinken und Käse“ beginnt Samstagfrüh um 11 Uhr mit einer Performancein der Marienstraße. Ergänzt wird sie im Obergeschoss der Kunsthalle durch eine Objekte und einen Videofilm, in denen er das Thema auf plakative und filmische Weise reflektiert und illustriert. Ergänzt wird der Film durch Plakate, die dessen Inhalte über Mittel der Werbung reflektieren.

(Quelle Kunstverein)

5 Antworten to “Judith Hopf / Yorgos Sapountzis”

  1. ulrike said

    Leute , wie immer ist der verschwurbelte Text des Kunstvereins , – in mehr Länge auf der offiziellen Seite der Stadt Lingen nachzulesen, – ein Quell des Vergnügens.
    Und die Spitze :
    ein nörgelnder Sound als Hintergrundbeschallung !!!!!!!
    Da braucht keiner mehr hin, die erfreulicherweise Englisch sprechende Künstlerin nimmt den Besuchern diese Arbeit schon mal ab.
    Meine Erwartung zielt nun ganz auf HAM AND CHEESE
    des Griechen .
    Klingt irgendwie lecker und vermutlich wird am Wochenmarkt was in der Richtung kostenlos verteilt.
    Mal sehen.

  2. Josef Pader said

    Wie ein Pawlowscher Reflex kommt der Ulrike-Text, wenn Robert Koop eine Veranstaltung des Lingener Kunstvereins ankündigt. Mich nervt das inzwischen, weil es immer wieder dasselbe ist.

    Ulrike, wenn Sie schon keine Ahnung von moderner Kunst haben (ist ja nicht schlimm), könnten Sie entweder den Mund halten oder sich einfach mal drauf einlassen, etwas zu sehen und zu erleben, dass für Sie ungewohnt und neu ist? Schaffen das vielleicht auch Sie Emsländerin?

    • ulrike said

      What a pity , daß S I E , sehr geehrter Herr Pader , meine variantenreichen kleinen statements zu dem , was uns heute als Kunst verkauft werden soll , nicht genießen können.
      Vorschlag : sobald Sie meinen Namen lesen , klappen Sie einfach angewidert den Laptop zu.
      Dann passiert Ihnen gar nichts .
      By the way , ich äußere mich grundsätzlich nur zu Themen , von denen ich Ahnung habe , als da sind Kochrezepte,
      Fahrpläne der Bundesbahn , Biogemüse , Fremdsprachen ,
      Verhaltensforschung , Theologie insbesondere des alten Testaments, Schulpolitik, Kunst und Strickmuster , um nur wenige zu nennen.
      Mit freundlichen Grüßen verbleibe ich und wünsche ein angenehmes Wochenende.

      • Josef Pader said

        Zu moderner Kunst äußern Sie sich aber, obwohl Sie davon keine Ahnung haben. So bestätigen Sie die These: Kein Grundsatz ohne Ausnahme!
        Ich glaube ja, dass Sie Angst davor haben, sich auf moderne Kunst einzulassen. Sie ist ja auch etwas anderes als Biogemüse.

        • Michael Sänger said

          Aber, verehrter Herr Pader, wer hat denn dann Ahnung von „Moderner Kunst“? Ich wiederhole mich hier zu diesem Thema, aber wenn Sie Ahnung haben, dann nennen Sie doch bitte hier ihre Kriterien was unter „Moderner Kunst“ zu verstehen ist. Das ist doch das Problem, dass es in diesem Bereich keine Maßstäbe mehr gibt, sondern die Entscheidung, was als Kunst zu gelten hat, nach dem Marktwert der Kunstwerke definiert wird. Eine gängige Definition lautet: „Kunst ist das, was ein Künstler macht“. Es ist doch alles beliebig und letztlich eine Geschmacksfrage und da ist ihrer so gut wie der von Ulrike, der Sie aber nicht die „Ahnung“ absprechen sollten. Kunst sollte doch die Menschen im goethischen Sinne zum „Guten, Wahren und Schönen“ führen. Also tauschen Sie ihre Meinungen darüber in diesem Blog aus, das ist ja belebend, aber verfallen Sie – als einer der von sich meint, von Kunst eine Ahnung zu haben – nicht in den Stil der Diffamierung!

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