Beispielsweise

4. August 2013

 

von wikipediaEs gibt da dieses Kaffee-Netz im Internet, das die zahlreichen Teutonen zusammenführt, die ein Faible für Kaffee haben. Doch die wahren Kaffeekenner leben südlich der Alpen. Regina bloggt beispielsweise:

„Wer schon mal in Italien war weiß, dass es dort den besten Kaffee gibt. Die Italiener sind einfach Experten im Kaffee trinken und Kaffee herstellen. Auch wenn es die Deutschen sind, die im Jahr am meisten Kaffee pro Kopf trinken, so sind es doch die Italiener, die den besten Kaffee produzieren und die wahren Kaffee Experten sind. Das merkt man schon an der Vielfalt der brauen warmen Köstlichkeiten, die in Italien in den Bars angeboten werden.

….Wenn ich morgens in Turin in meiner Lieblings-Bar „Le Petit Jardin“ an der Piazza Grand Madre stehe, dann bin ich immer wieder erstaunt, wie viele verschiedene Kaffee Spezialitäten in Italien über den Tresen gehen. Da wird ein Espresso im Glas oder in der Tasse, ein Macchiato (das ist dann ein Espresso macchiato, d.h. ein Espresso mit einem kleinen Schuss Milch), ein Caffe Americano (das ist ein weniger starker und langer Kaffee und entspricht am ehestens unserem Filterkaffee), ein Marrochino, ein Cappuccino tiepido, d.h. mit kalter Milch, ein Cappuccino scuro (das ist ein dunkler, stärkerer Cappuccino mit mehr Cafe oder weniger Milch), ein deca (das ist ein entkoffeinierter Kaffee) und vieles mehr bestellt….“ [weiter hier]

Tja, so isses. Italien, Du hast es besser. Bei uns zuhause sind die Kaffeedinge eher trist. Den besten Espresso in Lingen gibt’s bekanntlich im da Sandro gegenüber vom Bahnhof, wenn Sandro dell’Ascenza ihn selber produziert. Und sonst? Meistens ist der „Expresso“ in der Region bitter und sehr oft auch zu kalt, weil die Tassen zu dünn und schon gar nicht vorgewärmt sind. Es ist nicht weit her mit wirklich gutem Kaffeegenuss in der Region. Um die Krone für den schlechtesten Cappuccino Deutschlands streiten in meiner Erinnerung zwei nicht mehr existente Lingener Betriebe in der Lookenstraße und am Markt. Denk ich an das Gesöff, das mir da vorgesetzt wurde, schüttle ich mich noch jetzt. Letztens in Papenburg stand dann dieser Emsland-Cappuccino vor mir, von dem ich annahm, er sei längst vom Veterinäramt (!) unter Strafe gestellt. Sie wissen, dieser Labberkaffee mit Sprühsahne für 3 Euro plus. Überhaupt die Preise! Ein Espresso für 2,50 Euro ist eine Frechheit, Ihr lieben Emslandgastronomen. Teurer als 1,80 € darf er nicht sein und ein Glas Wasser gehört dazu. Und (bitte Sandro!) keine zellophanverpackten Weihnachtskekse.

Also Regina, wie hieß Dein Turintipp? Gleich mal ansteuern. Ischa Urlaub. Zuhause gibt’s dann wieder Tee. Wahrscheinlich im Beutel…

7 Antworten to “Beispielsweise”

  1. Frilling said

    Hallo Herr Koop!
    Probieren Sie mal „meinen“ Kaffee, aus der Pumpkanne, im Kiosk am Arbeitsamt. Ich habe bisher – fast ausschließlich- nur positives Feedback bekommen. Mit einem Euro ist man dabei! Gruß Julius

  2. RAT said

    Jaja, es geht schon damit los, daß kein Emsländer das Wort Cappuccino richtig schreiben kann. Drei Versionen davon in einem Artikel, alle denkbaren Versionen verwendet! Glückwunsch! Dabei ist es sooo einfach: Doppel-p und Doppel-c 🙂

  3. Bolle said

    Herzlichen Glückwünsche der werten Gattin 🙂 und darauf einen leckeren Cappuccino 😉

  4. Buggy said

    Ich finde den Kaffee aus Togo am Besten. Praktischerweise ist dieser auch immer zum Mitnehmen… 😉

    • ulrike said

      Leute, die Plörre aus Togo ist deutschlandweit nicht trinkbar und auch von Beuteltee ist dringend abzuraten.
      Nach dem Genuß eines gefilterten Kaffees , am besten zu Hause , – richtig gute Arabiabohnen , kalt gemahlen in einer Handmühle , – gefiltert im Schwall in einem großen Porzellanfilter – seid ihr fürs Kaffeetrinken in welchen Etablissements auch immer, nicht mehr zu erwärmen.
      Dazwischen liegen Welten !
      Um Kaputschieno oder Lattemackiattoh könnt ihr nur noch einen weiten Bogen schlagen .

  5. lingentheo said

    (N)Espresso für Arme und Selbstversuche

    Ich kann mir keine regelmäßigen Italo-Holidays leisten, nur weil der espresso dort so gut ist, aber wir leisten uns zu zweit seit Weihnachten 2008 die Nespresso/Kapselmaschiene DeLonghi EN 680M für den/die kleine(n) Mann/Frau und sind bestens zufrieden. Im Test der Stiftung Warentest(12/08) bereitete die Lattissima EN 680M den besten Espresso zu – obwohl die Konkurrenz teilweise aus Espresso/Vollautomaten bestand (JURA u.a.).

    Die Vielfalt (3 Tassengrößen z.B. Ristretto/Espresso/Lungo/Latte) und der Aromanoten (Intensität von 2: Lungo Decaffeinato – 10: Ristretto) sind einmalig. Nespresso überrascht Siezudem immer wieder mit neuen Variationen, gerade frisch: Caramelito, Cioccatino, Vanilio. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Milch- und Wasserbehälter dran machen, Kapsel rein, Knopf drücken, und aus dem Kaltstart in 150 Sek. ist der Cappuccino oder Latte oder Lungo fix u. fertig, garantiert mit einer dichten und konsistenten Crema.

    Merken::
    Elektronische Regelung der Wassertemperatur.
    Eindringen des Wassers mit einem Druck von 19 bar.
    Die Kapsel besteht aus Aluminium (keine Oxidation) und kann über den gelben Sack entsorgt werden, hygienischer mit Selbstreinigungssystem geht`s nicht.

    Die Kapseln kosten zwischen 35 und 42 c/St., zugegeben nicht gerade billig, aber sie sind es durchaus wert, ist doch LIDL vor 3 Monaten nach Ablauf des Nesspresso-Patents mit einem Nachbau aus Kunststoff und 10 cent günstiger voll vor die Wand gefah´n, von Geschmack keine Spur, jede 2. Kapsel passt nicht und klemmt. Ich meine zu wissen, dass sie das Produkt wieder aus dem Handel genommen haben.
    Nun lese ich, dass die gleichen Kapseln von „Gourmesso“ doch „einigermaßen kompatibel“ sein sollen, und die im Internet direkt von „Gourmesso“ für 24/25 cent/St. angeboten werden, wobei man nicht weiß, ob die Plastik-Dinger nicht doch schädliche „Weichmacher“ enthalten, ich trau dem Braten nicht. Also brühend heißes Wasser mit 17 ATÜ durch weichen Kunststoff gepresst, da sträuben sich bei mir nicht nur die Nackenhaare, da roll´n sich die Fußnägel auf.

    Zu teuer?, die Nespresso Kapseln? Nee, wenn man bedenkt, dass 25 Zigaretten 6,00 € kosten, da macht keiner ´nen Preisvergleich! Die ital. Gelatieris´nehmen in Germany für´n Espresso oder´n Cappu, sage´ mer mal vornehmshalber: „mildesten Aromas“ mindestens 1,90 €. Und oben drauf noch Schaumblasen. Herrlich!
    Da brüh´ich lieber weiter zu Haus mit Kindern und Freunden.

    Vorsicht! Schleichwerbung!

    http://www.amazon.de/DeLonghi-520-W-Nespresso-Lattissima-Milchschaum-System/dp/B005G9GHPM/ref=sr_1_fkmr0_3?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1375920560&sr=1-3-fkmr0&keywords=Lattissima+EN+580+M

    einfach verlockend!

    Aber ich hör´s schon:
    „Wenn doch bloß die teuren Kapseln nicht wär´n. Kaman die nich wieder mit Muckefuck voll machen, mit Sekundenkleber verschließen und noch mal in die Maschine reinstecken?“

    Versuch macht kluch! Einfach mal ausprobieren! Vorsichtshalber schusssichere Weste anlegen und großflächig Tapezierfolie auslegen, auch an Decken und Wänden….

    Last but not least möchte auch ich zur Goldmedaille gratulieren, sensationell, und trotz gehabter Verletzung die Zeit für die Ü50 noch überboten, nächstes mal sind dann die Ü45 dran, oder?

    Schönen Tach noch und ´nabend, sagt lingentheo

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