Weinlaube

31. Juli 2013

Zum 14. Mal findet an diesem Wochenende die Lingener Weinlaube statt, um sich „sowohl an kulinarischen als auch kulturellen Genüssen zu laben“ (Quelle).
Am Freitag, den 2. August spielen Gerrit Rüsken & Band und „Holmes & Watson“. Vier Musiker der bekannten Rockcoverband „Sixpack“ bilden das Quartett „Holmes & Watson“. Achim Opitz, Franjo Holterhus, Robert Schröder und Georg Rosen bieten auch in dieser Formation ein hochwertiges, abendfüllendes Liveprogramm!
Am Samstag, den 3. August spielen die Lingener Stadtmusikanten und Buddy and Soul – Accoustic Duo  Buddy & Soul spielen sich durch sämtliche Musikrichtungen. Immer live und authentisch. Immer anspruchsvoll, aber niemals ohne Witz. Die beiden ziehen sich am liebsten selber durch den Kakao, was dem Betrachter weit mehr als nur ein Schmunzeln entringt.
Lingen (Ems) – Universitätsplatz
Freitag 2. August, Samstag 3. August
jeweils ab 18 Uhr
Eintritt frei

Überwachungsstaat

30. Juli 2013

Europol?

29. Juli 2013

Europol_Headquarters,_The_Hague,_Netherlands_-_20100609Ist auch Europol in die Massenbespitzelung verstrickt? Profitiert sie davon? Europol oder Europäisches Polizeiamt ist eine europäische Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag (Foto lks.). Eine parlamentarische oder gar juristische Kontrolle für diese Behörde existiert nicht.

Europol soll -heißt es bei wikipedia– die Arbeit der nationalen Polizeibehörden Europas im Bereich der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität (OK) koordinieren und den Informationsaustausch zwischen den nationalen Polizeibehörden fördern. Der Grundgedanke von Europol ist die Zusammenführung von bi- und multilateralen Übereinkommen wie TREVI (französisch Terrorisme, Radicalisme, Extremisme et Violence Internationale), Schengener Abkommen und der EDU (European Drug Unit).

unwatched.org berichtet jetzt über eine „dringliche Anfrage“ des österreichischen EU-Abgeordneten Martin Ehrenhauser an die EU-Kommission. Der fraktionslose Parlamentarier wollte wissen, „ob Europol von den PRISM-Daten profitierte. Die Frage war deutlich: Sind „in der Vergangenheit Daten, die im Rahmen von PRISM gesammelt wurden, an Europol übermittelt“ worden? Die Antwort der Kommission ist jedoch vage, ein klares „Nein“ blieb aus.

So erklärt die Kommission reichlich geschwurbelt: „Entsprechend seinem rechtlichen Rahmen verarbeitet Europol auf der Grundlage eines Kooperationsabkommens von Mitgliedstaaten oder Drittstaaten übermittelte Daten, die von deren zuständigen Behörden rechtmäßig erfasst wurden.“

„Vieles deutet darauf hin, dass Europol von PRISM-Daten profitiert hat. Denn anstatt dass die EU-Kommission die eindeutige Frage klar verneint, weicht sie aus“, stellt Ehrenhauser fest. Eine solche Antwort kann nur zwei Gründe haben, folgert der Europaabgeordnete: „Entweder die EU-Kommission weiß es nicht, oder sie will es nicht zugeben. Beide Varianten sind skandalös.“

  • Seit 2002 werden durch ein Abkommen personenbezogene Daten zwischen Europol und der USA ausgetauscht. „Es ist daher davon auszugehen, dass Daten, die durch das NSA-Überwachungsprogramm PRISM gesammelt wurden, an Europol übermittelt wurden und so die europäische Behörde von Informationen profitierte. Mag sein, dass die Daten durch den Foreign Intelligence Surveillance Act in den USA rechtmäßig gesammelt wurden, in Europa würde diese Datensammelwut aber klar gegen die Charta Grundrechte [der EU], im speziellen Artikel 7 und 8, verstoßen,“ erklärt Ehrenhauser.

Der Parlamentarier fordert weiterhin die lückenlose Aufklärung: „Die Antworten, die die Kommission liefert, sind inakzeptabel und als Ablenkungsmanöver zu werten. Das EU-Parlament ist nun aufgefordert im Rahmen der Untersuchung des Skandals der Kooperation zwischen Europol und der NSA weiter auf den Grund zu gehen. PRISM und ähnliche Überwachungsprogramme gehören unverzüglich eingestellt.“

Träfe die Befürchtung zu, gäbe es direkte Geheimdienstinformationen für die Polizei. Das wäre dann eine geheime Staatspolizei.

(Quelle: unwatched.org; Foto Europol-Zentrale CC Pikachu)

Fotografieren

28. Juli 2013

„Weimar ist schön, interessant, universitär, eine Stadt mit kultureller Vielfalt. Die interessierten Besucher flanieren über Plätze, durch Parks und sind begeistert.

Aber sobald Sie ein Museum der Klassikstiftung Weimar betreten, gilt Folgendes:

“Die Klassik Stiftung Weimar erlaubt das Fotografieren (…) nur in den frei zugänglichen Bereichen. In Sonderausstellungen ist das Fotografieren nicht erlaubt. (…)”

Leider ist fast gar nichts ‘frei zugänglich’, in vielen Museen werden Eintrittsgelder fällig und schon greift das Fotografierverbot.

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[Plakat vor dem Bauhausmuseum in Weimar. Im Museum ist das Fotografieren nicht erlaubt (fotos: CC Chris)]

Verbote gibt es in England auch, aber die Insulaner lieben Piktogramme. Dabei wird ihre Sprache von viel mehr Menschen verstanden, als die umständlichen Formulierungen in Weimar. Der Brite regelt das Problem folgendermaßen:

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Eingang eines englischen Museums

Völlig anders sieht es im neu eröffneten Rijksmuseum in Amsterdam aus. Es gibt kein generelles Fotografierverbot.  Wer eine Eintrittskarte hat, kann Fotos machen. Einzige Bedingung: ohne Blitz. Somit gibt es kein rechtliches Problem, die Nachtwache abzulichten:

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Nachtwache im Rijksmuseum Amsterdam.

Ich persönlich finde die Niederländer klasse, unkompliziert gehen sie mit neuen Entwicklungen um und die Menschen strömen dennoch – oder vielleicht auch gerade wegen der kostenlosen, massenhaften Werbung in ihr so wunderbar restauriertes und nun wieder neu eröffnetes Museum.

Ich hätte gern mehr ‘Werbung’ für die tollen Museen in Weimar gemacht, das Bauhausmuseum, das Liszt-Haus, die vielfältige Ausstellung über den belgischen Architekten Van De Velde – aber ich durfte nicht fotografieren… Daher: kein Bild, keinen Ton bzw. keine Zeile…“

(Crosspost von Zoom. Das Sauerland und mehr, Chris Klein
Fotografieren im Museum: Weimar vs. Amsterdam CC)

Kumpanei

27. Juli 2013

Da stellt sich die Frage: „Wie weit ging die Kumpanei von Ordnungsamt und Polizei mit den ausbeuterischen Lebensbedingungen?“ Offenbar sehr weit. Der NDR zeigt heute ein Interview mit der Nachbarin des Leiharbeiter-Hauses in Papenburg, die nach eigenen Worten „seit zehn Jahren“ die Zustände und die Überbelegung immer wieder angeprangert hat. „Es war unheimlich eng!“ 58 Betten auf 200 qm…

Kollege Holger Nitz, Vorsitzender der Vereinigung  Niedersächsischer und Bremer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger (VNBS),  forderte gegenüber NDR 1 Niedersachsen eine strafrechtliche Überprüfung des Falls. Immerhin, so Nitz, könne es sich hierbei sogar um fahrlässige Tötung handeln, wenn die Stadt auf die vielen eindeutigen Hinweise nicht reagiert hat. Er vergaß, auch die Polizei zu erwähnen.
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5 Monate

27. Juli 2013

aus SPON:

„In einem Interview mit der „Welt“ sagte JJ Cale 2009: „Ich nehme mal an, bei dem ungesunden Lebensstil, den ich in der Vergangenheit geführt habe, werde ich die 75 nicht erreichen.“

Er sollte recht behalten: J.J. Cale starb im Alter von 74 Jahren, fünf Monate vor seinem 75. Geburtstag.“

Santiano

27. Juli 2013

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SANTIANO

„MIT DEN GEZEITEN“-Tour
Lingen (Ems) – Emslandarena

Samstag 22.02.2014 – 20 Uhr
Tickets ab 44,50 € zzgl. VVK

Santiano ist eine deutsche Band aus dem Raum Flensburg, die Musikgenres wie traditionelle Volkslieder, Schlager, Irish Folk und Seemannslieder mischt. Der Bandname leitet sich vom Shanty Santiano ab, auch bekannt als O Santianna (All on the Plains of Mexico), den der französische Sänger Hugues Aufray 1961 zu einem Hit gemacht hat. Die Idee zu Santiano stammt von Hartmut Krech, einem in Flensburg ansässigen Musikproduzenten und Inhaber des Labels Elephant Music.
Am 3. Februar 2012 erschien bei We Love Music, einem Kooperationslabel von Universal Music und ProSiebenSat.1 Media, das erste Album der Band mit dem Titel Bis ans Ende der Welt. Es erreichte Platz 1 der deutschen Albumcharts. Im gleichen Jahr absolvierte die Gruppe eine Tournee durch mehrere Städte im deutschsprachigen Raum, bei der sie auch auf dem Wacken Open Air auftraten. Im November 2012 erschien eine Dokumentation ihrer Tournee als Live-CD und Live-DVD. Santiano bekam 2013 den Echo in der Kategorie „Volkstümliche Musik“.

Redefluss

27. Juli 2013

Redefluss
Poetry Slam in Meppen
Meppen  –  Püntkers Patt
Samstag, 27. Juli 2013 – ab 18.30 Uhr

Der Titel des von der Meppener Jugendbeteiligungsgruppe „Initiative 2.0“ organisierten Poetry Slams trifft den Nagel auf den Kopf; der „Redefluss“-Austragungsort am Püntkers Patt befindet sich genau am Schnittpunkt zwischen Ems und Hase, also gleich an zwei Flüssen.

Mit Hängematten, Feuertonnen, Strand-Accessoires, Fackeln, Lichterketten, Cocktailtheke, einer Grill-Station und der Bühne gleich am „Kap“ gibt es in Meppen wohl keinen schöneren Austragungsort für das Event, das im letzten Jahr Premiere feierte und trotz durchwachsenen Wetters für ordentliches Sommer-Flair sorgte: Knapp 300 Besucher waren da, von denen zwei später sogar noch baden gingen.

Nicht nur die Location, auch die Veranstaltung selbst ist etwas Besonderes. Denn während bei anderen Poetry Slams gelesen wird, was das Zeug hält, wird der „Redefluss“ von Live-Musik flankiert: In den Pausen spielen Big Balls Cowgirl und Against Randy Akustik-Sets.

Der Redewettstreit selbst bietet zehn Jungautoren aus ganz Deutschland eine Bühne, über ihr Weiterkommen in die nächste Runde entscheidet in guter, alter Poetry-Slam-Tradition das Publikum. Und ambitionierten Slammern, die außer Konkurrenz auftreten möchten, steht am Ende das „Offene Mikrofon“ zur Verfügung.
(gefunden bei Emskopp.de, sisch)

EINFACHER

26. Juli 2013

70!

26. Juli 2013

Man glaubt es nicht. Sir Michael Philip JaggerKt (* 26. Juli 1943 in DartfordKentEngland), wird heute 70. Im Jahr 1965 veröffentlichte Mick Jagger sein erstes Solo-Album „She’s the Boss“, darauf auch der Song „Lonely At The Top“. Mick singt ihn hier beim legendären  Live Aid-Konzert am 13. July 1985 im Londoner Wembley Stadion.