Dank

16. Juni 2013

Eine sonntägliche E-Mail:

„Ich möchte Dir kurz über einen Besuch eines Herren vom Katasteramt bei mir zu Hause berichten und bitten, diese Angelegenheit auf ihre „Bürgerfreundlichkeit“ zu überprüfen.

Am xx.xx.2013 klingelte ein Herr vom Katasteramt  an unserer Tür und teilte uns mit, dass das Katasteramt bauliche Veränderungen auf unserem Grundstück überprüfe. Sein mitgebrachtes Luftbild zeigt an, dass neben dem Wohngebäude eine Garage (massiv) gebaut worden ist. Zusätzlich ist im Laufe der Jahre zwischen den Wohnhaus und der Garage ein überdachter Durchgang sowie am östlichen Teil der Garage ein Fahrrad- und Geräteschuppen (Holz) errstellt worden.

Im hinteren Bereich des Gartens wurde 1951 ein Kohlenschuppen (massiv) gebaut, der etwa 1967 abgebrochen worden ist., Dieser Abbruch wurde vermutlich vom damaligen Eigentümer nicht gemeldet, was heute bemängelt wird.

Der Durchgang ist mit dem Haus und der Garage verbunden und durch ein Flachdach abgedichtet. Der Fahrrad- und Geräteschuppen ist aus Holz und ebenfalls mit einem Flachdach versehen. Der Windfang am Haus (erstellt vor ca. 22 Jahren) soll ebenfalls einmessen werden.

Der Durchgang wurde 1976 errichtet und der Fahrradschuppen Anfang der 1980iger Jahre.

Diese Veränderungen sollen nun neu vermessen werden. Dafür erhebt die Behörde, da der Anschaffungswert unter 10.000 € geschätzt wird, eine Gebühr von über 200,00 €. Eine Kostentabelle liegt mir vor.

Meine Frage: Ist das Katasteramt wohl verpflichtet derartige Maßnahmen in der Presse anzukündigen, die Bürger über Gesetztesänderungen zu informieren und auf die Folgen dieser Überprüfung hinzuweisen.

Möglicherweise gehen diese Daten an weitere Behörden, die dann nachträgliche Baugenehmigungen einfordern, vielleicht sogar Strafgelder verhängen.“

Also diese Sache ist natürlich völlig und so was von  klar und wir sollten tiefen Dank empfinden, dass in diesen Zeiten unsere Behörden Zeit haben, sich um nicht eingemessene oder gar abgerissene Schuppen und Verbindungsdächer zu kümmern. Denn das sieht doch jede/r: Es wurde allerhöchste Zeit, dass sich die Behörde nachdrücklich kümmert. Die Dinge sind ja völlig aus dem Ruder gelaufen. Diese Anarchie zu beseitigen, kostet eben… @-(

3 Antworten zu “Dank”

  1. Brigitte Brüggmann said

    Die gleiche Situation haben meine Tochter und mein Schwiegersohn erlebt. Die Leute kamen dazu auch noch unangemeldet.

    • ulrike said

      Es besteht eine Einmessungspflicht für den Eigentümer, wenn seine Baumaßnahme (Neubau , Anbau oder Änderung ) beendet ist. Dürfte allgemein bekannt sein.
      Daraus einen Skandal zu konstruieren finde ich gewagt.

      • Hendrik said

        Im skizzierten Fall wären aber doch die Angesprochenen mindestens in einem Fall nicht zu dem Zeitpunkt die Eigentümer, zu dem die Baumaßnahmen jeweils beendet wurden.

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