Sekunden

11. Juni 2013

DSC03683Ich nehme an, dass Sie für diese Antwort nicht genug Zeit haben. Also, was meinen Sie?

Wie viel Zeit haben Fußgänger und Radfahrer, um die gut 7m breite Wilhelmstraße an der Kreuzung Klasingstraße bei Grün zu überqueren?

13 Antworten zu “Sekunden”

  1. Sechs Sekunden wären jedenfalls zu knapp. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Fußgängerampel länger als sechs Sekunden Grün zeigen muss. Aber man muss, wenn man bei Grün losgegangen ist und normales Gehtempo einhält, die gegenüberliegende Seite erreichen können, bevor der Querverkehr Grün bekommt.

  2. gerhard said

    Wenn man von einer mittleren Gehgeschwindigkeit vom vier Kilometern pro Stunde ausgeht, benötigt der Fußgänger ca. drei Sekunden, um die Straße zu queren. Also: „Sechs Sekunden“ sind „ausreichend“.

    • pyrofa said

      Und was ist mit Menschen älteren Alters, die sich mit einem Rollator, Rollstuhl oder Gehhilfen o.ä. fortbewegen? Ältere Menschen erscheinen zumindest mir im öffentlichen Straßenverkehr ziemlich verunsichert und werden von einer Ampelschaltung von 6 – 18 Sekunden, wie lang auch immer diese jetzt sein mag, noch weiter unnötig verunsichert.

  3. bf said

    Oft können nicht alle gleichzeitig losflitzen, wenn es grün wird, weil z.B. Fahrradfahrer, oder Mütter mit Kinderwagen, oder, oder… vor einem auch die Straße überqueren wollen. Schwierig wird es auch für Eltern mit einem kleinen Kind an der Hand oder auf dem Rädchen.

  4. Olli said

    Die kurze „Grünphase“ ist an der Stelle nicht neu (ist seit Jahrzehnten so). Auch frühere Leserbriefe in der LT wurden lediglich gelesen. Ist dort aktuell etwas vorgefallen?

  5. Emsland said

    Bei der Neugestaltung des Klinikumfeldes wäre ein Kreisverkehr ganz pratkisch gewesen:-)

    • Aber was machen wir mit dem Baum Am Beginn der Waldstraße?

    • ulrike said

      Ich habe mir eben die Kreuzung nochmal angesehen.
      Ein Kreisverkehr ist auf Grund des geringen Radius hier nIcht möglich , sondern nur ein „Oval „verkehr EIFÖRMIG in Richtung Krankenhausgelände erweitert.
      Ich bezweifele aber , das diese Veränderung der Verkehrsführung für querende Fußgänger eine Erleichterung bezüglich des Tempos ergäbe.
      Eine zusätzliche Erschwerung bilden die Lingener Radfahrer , die , ob Schüler oder Lehrer , den Kreisverkehr fast grundsätzlich auf der falschen Seite dem Verkehr entgegen befahren.
      Eine rote Ampel ist ein eindeutiges Signal ,das von allen Teilnehmern verstanden wird.

  6. Michael Sänger said

    Der Kreisverkehre werden immer mehr und damit entsteht ein anderes Problem, was man in der Meppener Straße gut beobachten kann. Der Verkehr fließt ununterbrochen und wenn man aus einer Einfahrt links abbiegen möchte, hat man lange keine Chance. Ampeln stoppen dagegen den Verkehrsfluss, so dass man als Linksabbieger oder Fußgänger durchaus mal die Straße überqueren kann. Aber in unserer Gesellschaft hat der „reibungslose Autoverkehr“ absoluten Vorrang. Selten bleibt ein Autofahrer einfach mal stehen und lässt z. Bsp. mal eine alte Frau mit Rollator die Straße überqueren. Dann hupen schon die Autos hinter ihm, weil sie sich in ihrer „Autofreiheit“ eingeschränkt fühlen. Die Frage ist, ob Kreisverkehre gegenüber Ampelkreuzungen soviel kostengünstiger sind, wie immer behauptet wird. Das Planen und Anlegen eines Kreisverkehres ist ungleich teurer als der Bau einer Ampelanlage, auch wenn die Strom- und Wartungskosten verursacht. Die gärtnerische Pflege der Kreisverkehre in Lingen wird sicher auch nicht wenig kosten!

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