Terror

7. Mai 2013

Gemma Atkinson hat in der Londoner U-Bahn gefilmt, als ihr Freund angehalten und durchsucht wurde. Das reicht schon, um gegen das britische Terrorismus-Gesetz zu verstoßen. Dachte jedenfalls die beteiligte Polizei.

Tatsächlich steht im Gesetz, dass es in Großbritannien verboten ist, PolizistInnen zu fotografieren oder zu filmen – wenn die Aufnahmen terroristisch nutzbar sind. Ich vermute, dass das eine ziemlich dehnbare Definition ist.

Sie hat sich vor Gericht dagegen gewehrt, dass sie in Gewahrsam genommen und mit Handschellen gefesselt wurde. Und hat gewonnen. Das Geld aus dem Verfahren hat sie in diesen kurzen Film gesteckt:

Nebenbei wird auch sehr anschaulich gezeigt, warum nur wenige Leute die Nerven haben, juristisch gegen die Polizei vorzugehen. Das ist hier nicht anders.

[via netzpolitik.org/Anne Roth via The Guardian]

2. Mai 1933

7. Mai 2013

2Mai1933Zum 80. Mal jährte sich am 2. Mai 2013 die Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten. Gewerkschaftliche Beiträge, Sonderseiten und Ausstellungen hat dazu LabourNet Germany, die Plattform  der gewerkschaftlichen Linken [mehr…] zusammengestellt:

  • Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933: Als die Nazis die Gewerkschaftshäuser überfielen
    2. Mai 1933, überall in Deutschland: Nazi-Schlägertrupps stürmen die Gewerkschaftshäuser. Eine freie Arbeitnehmervertretung gibt es ab sofort nicht mehr. Bis zu diesem Tag dachten die Führungen der freien Gewerkschaften noch, der Nazispuk wäre bald vorbei – und setzten auf Disziplin statt offenen Widerstand. Ein fataler Irrtum…” IG Metall-Meldung vom 02.05.2013
  • Anpassung und Widerstand
    Am 2. Mai 1933 zerschlugen die Nazis die freien Gewerkschaften: Die ­kompromißbereite ADGB-Spitze begünstigte Hitlers Kurs auf eine »Volksgemeinschaft« – an der Basis entwickelte sich dagegen Abwehr.
    Artikel von Stefan Heinz in Junge Welt vom 02.05.2013
  • Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
    zerschlagung-1933-e1364460143541“Am 2. Mai 2013 jährt sich die Zerschlagung der Gewerkschaften durch das nationalsozialistische Regime zum 80. Mal. Dieses historische Datum nehmen wir zum Anlass, dem Ende der freien Gewerkschaften zu gedenken. Diese Website erzählt von der zerstörten Vielfalt gewerkschaftlichen Lebens in Berlin und erinnert an die Personen, die die damaligen Ereignisse miterlebt haben.”
    Eine Sonderseite des DGB
  • 80 Jahre Zerschlagung der deutschen Gewerkschaften – Erfahrungen, Lehren, Erinnerungen
    “Die vom Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und der Hans-Böckler-Stiftung organisierte wissenschaftliche Tagung widmete sich der Frage, ob man Gewerkschaftsgeschichte als Erinnerungsgeschichte schreiben kann und welche Erkenntnisgewinne von einem solchen erinnerungshistorischen Zugang zu Gewerkschaftsgeschichte zu erwarten sind. In seiner Einleitung zur Tagung stellte STEFAN BERGER (Bochum) zugespitzt die Frage, wie die Erinnerung an den 2. Mai 1933, die Besetzung der Gewerkschaftshäuser in Deutschland und die Auflösung der Gewerkschaften, die Geschichte der Gewerkschaften im Exil, im Krieg und in den zwei Nachkriegsdeutschland geprägt hat…”
    Tagungsbericht von Stefan Berger, Ruhr-Universität Bochum, bei Clio-online-Historisches Fachinformationssystem e.V.
  • 2. Mai 1933: Zerschlagung der Gewerkschaften – Zerstörte Vielfalt
    Der Deutsche Gewerkschaftsbund erinnert mit einer Interseite an das gewaltsame Ende der freien Arbeiterbewegung in Deutschland. Die Seite “Zerschlagung der Gewerkschaften 1933 – Zerstörte Vielfalt” wurde gemeinsam mit Studierenden der Freien Universität Berlin aufgebaut.
    Siehe dazu die Seite beim DGB mit allen weiteren Links

(CC mit Dank an LabourNet Germany)

Riffgat

7. Mai 2013

Riffgat1„Seit dem Wochenende ragt die erste von insgesamt 30 Windkraftanlagen für den derzeit von EWE errichteten Offshore-Windpark „Riffgat“ aus der Nordsee: „Weitere sieben Anlagen sind bereits an Bord des Spezialschiffes, so dass Riffgat jetzt sehr zügig weiter wachsen wird“, freut sich Torsten Köhne (EWE-Vorstand). Geplant sei, den Windpark bis Sommer fertig zu errichten. „Wenn alles weiter so gut läuft, wird Riffgat Deutschlands erster vollständig errichteter kommerzieller Windpark in der Nordsee sein“, kündigte Köhne an.

Nach dem Baubeginn im vergangenen Juni hatte das Projektteam zunächst alle Fundamente für die Windkraftanlagen auf See errichtet und die Verkabelung innerhalb des Parks fertiggestellt. Im Februar war dann das Umspannwerk im Herzen des Windparks installiert worden. Nun ist alles für die Windkraftanlagen bereit, die in den vergangenen Monaten von Siemens im dänischen Aalborg und Brande gefertigt wurden. Auf das Errichterschiff „Bold Tern“ der norwegischen Reederei „Fred Olsen Windcarrier“ werden die Turmsegmente, Gondeln und Rotorblätter in Esbjerg verladen, von dort aus geht es dann Richtung Borkum Riffgat. Insgesamt vier Mal wird das Schiff in den kommenden Wochen pendeln, bis alle Anlagen an ihrem Bestimmungsort installiert sind.

Bei den Windkraftanlagen handelt es sich um das Modell SWT-3.6-120 von Siemens. Jede der 30 Windkraftanlagen hat eine Leistung von 3,6 Megawatt bei einem Rotordurchmesser von 120 Metern. Die Nabenhöhe beträgt 90 Meter und entspricht damit der Höhe des Bremer Doms, die Gesamthöhe der Anlage beträgt von der Wasseroberfläche bis zur oberen Rotorblattspitze 150 Meter.

Mit einer Gesamtleistung von 108 Megawatt wird Riffgat genug Strom produzieren, um rund 120.000 Haushalte mit klimafreundlicher Energie zu versorgen.“
(Presseerklärung aus dem Hause EWE; Foto © EWE)

Игорь Маменко и Светлана Рожкова (Swetlana Rozhkowa und Igor Mamenko)

Lingen (Ems)  –  Theater an der Wilhelmshöhe
Freitag, 10. Mai  –  19 Uhr
Eintritt ab 15 Euro 

Swetlana Rozhkowa und Igor Mamenko sind sowohl in Russland als auch unter den russischsprachigen Deutschen dank der russischen Fernsehprogramme bekannt und beliebt.

Swetlana Rozhkova gilt alst eine der besten Vertreterinnen des „Frauenhumor“. Sie erzählt Geschichten über die Familie, die Liebe, die Männer – eben über alles, was die Herzen der Frauen berührt. Der ehemalige Akrobat Igor Mamenko ist inzwischen zu einem sehr guten Estradenschauspieler geworden. Sein Schwerpunkt ist die Anekdote, die er meisterhaft  ausschmückt.

Игорь Маменко и Светлана Рожкова präsentieren ihr neues Programm. Eintrittskarten  ab 15 € aufwärts und sind bei der Lingener Touristinformation unter 0591 9144-144 sowie über die 030/25293325 erhältlich.