#rp13: re:publica 2013

29. April 2013

rp13_banner_160x270_BKommende Woche Montag ist es soweit: Unsere re:publica, die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, startet am 6. Mai in der Station in Berlin. Drei Tage lang drehen sich 263 Vorträge, Diskussionen und Workshops mit rund 450 Sprecherinnen und Sprecher auf bis zu elf parallelen Bühnen rund um das Motto In/Side/Out.

Im Programm ist ganz viel Netzpolitik versteckt, aber auch Unmengen andere Fragestellungen einer zunehmenden Digitalisierung. Aktuelle Debatten wie die rund um Netzneutralität und Drosselkom werden natürlich auch viel Raum einnehmen. Aber dazu gibt es noch viele andere Themen, die nichts mit Netzpolitik zu tun haben, zu jeder Stunde auf mehreren Bühnen parallel. Und viel Unterhaltung gibt es dazu.

Nachdem die Earlybird-Tickets bereits seit Monaten ausverkauft sind, gibt es noch reguläre Tickets zum Preis von 150 Euro zu kaufen. Wem das zuviel ist, kann gerne als Helfer mitmachen. Hier tauschen wir einige Stunden Mithilfe gegen kostenfreien Eintritt, z.B. am kommenden Wochenende im Vorfeld der re:publica beim Kabelverlegen oder Notebooks konfigurieren helfen.

[update…]

(gefunden bei netzpolitik.org)

Woanders

29. April 2013

In diesen Tagen hab ich’s wohl mit den Schiffen. Nach dem alten Potemkin jetzt „Norwegian Breakaway“, über die und deren Werft SPON schreibt:

„Freizeitpark á la Coney Island, Kneipen wie im alten Harlem, Broadway-Musicals – die neue „Norwegian Breakaway“ ist ein Schiff, das ganz einer Stadt gewidmet ist: New York. Der größte bislang in Deutschland gebaute Kreuzfahrtriese soll seinem künftigen Heimathafen Besucher bringen, seinen Gästen vor allem Spaß.“

Doch dann lese ich in dem SPIEGEL-Artikel auch, dass die US-Reederei Norwegian Cruise Line (NCL)  in Papenburg nach der rund 900 Millionen Dollar teuren „Breakaway“ bereits das Schwesterschiff „Getaway“ in Bau habe. Für Oktober 2015 sei die 163.000 BRZ große „Breakaway Plus“ bestellt und hält eine Option für ein weiteres Schiff. Auch NCL-Konkurrent Royal Caribbean hat die „Quantum“ und ihr Schwesterschiff „Anthem of the Seas“ – beide 158.000 BRZ groß – bei der Meyer-Werft in Auftrag gegeben (s. Video). Dennoch:

„Durchweg rosig ist Lage bei dem Familienunternehmen [Meyer-Werft] … zurzeit nicht. Anders als die Reedereien auf dem US-Markt gehen ihre deutschen Ableger  … woanders einkaufen – vor allem asiatische Werften konkurrieren mit Kampfpreisen.“

Das muss man auch dann nicht gut finden, wenn und weil die Meyer-Werft gerade unsere Ems ruiniert. Die Dyklopers beweisen mit ihrem -im Vergleich zum Royal Carribbean-Video- rührend-amateurhaften Youtube-Film, was das Standortproblem der Meyer-Werft ist. Muss man nicht fürchten, dass der Standort in Papenburg nicht nur für die Ems  sondern auch für die Werft selbst über kurz oder lang ein existentielles Problem wird?