FFH

17. April 2013

Auch der Unterlauf der Ems wird wohl zum europäischen Naturschutzgebiet werden – trotz wirtschaftlicher Bedenken in der vom Schiffbau geprägten Region. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat nämlich heute die Berufung der Stadt Papenburg, der Landkreise Emsland und Leer sowie der Papenburger Meyer-Werft gegen ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichts Oldenburg [Urteil v. 22.11.2010 – 1 A 510/08] zurückgewiesen; Das Oldenburger Gericht hatte die Klage als unzulässig eingestuft, nachdem der Europäische Gerichtshof in einer eigens eingeholten Vorabentscheidung so entschieden hatte. [EuGH, Urteil v. 14.01.2010 – Rs. C-226/08]

Gemeinsam wollten die Kläger mit dem Gang vor die Gerichte verhindern, dass die Ems ab Papenburg in die Liste schützenswerter Gebiete nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) zum Schutz der Lebensräume von wildlebenden Tieren und Pflanzen aufgenommen wird. Denn der längst schwer geschädigte Fluss muss für die Überführung von Kreuzfahrtschiffen der Meyer-Werft aufgestaut und ausgebaggert werden; mit Aufnahme in die Liste der FFH-Gebiete dürfte dies nicht mehr so leicht möglich sein.

Die Urteilsbegründung wird morgen veröffentlicht.

sah aus

17. April 2013

„Am Samstag gegen 12.00 Uhr kam es am Gänsediek in der Nähe des Ponyhofes zu einer exhibitionistischen Handlung. Ein … Mann trat plötzlich mit heruntergelassener Hose aus einem Gebüsch hervor und zeigte sich zwei jugendlichen Mädchen. Der Mann sah osteuropäisch aus, war etwa 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß und…“

Nein, ich frage mich nicht, was man sich in dieser zitierten Pressemitteilung der lokalen Polizei  unter „jugendliche Mädchen“ vorstellt sondern wie man(n)  osteuropäisch aussieht so als  Pole, Bulgare, Tscheche, Ukrainer oder was weiß ich.

Kurz gefragt, liebe Polizei: Geht’s noch?

MONTREAL

17. April 2013

MONTREAL
Lingen (Ems)  –  Alter Schlachthof
Sa, 20.04.2013  –  20 Uhr
Eintritt:  12 € zzgl. Gebühren (VVK)