Ausschreibung

7. April 2013

Vielleicht kann man diese Ausschreibung -mit ihrem etwas verschwurbelten Text- über die NOZ und regionale Nachbarblätter hinaus, w-e-i-t  verbreiten? Ich veröffentliche sie deshalb hier. Lingen braucht wirklich einen Stadtbaurat, eine Stadtbaurätin, die das Amt als Berufung annimmt.

BN_Stadtbaurat

 

13 Antworten to “Ausschreibung”

  1. BN_Riße said

    Das ist nicht nur eine Anzeige, das ist der Beleg dafür, dass der Spargedanke noch keinen Einzug in unser Rathaus gefunden hat.

    Dieser Monolog erscheint zweispaltig, 275 mm hoch. Allein im Verbreitungsgebiet der NOZ kostet diese Fläche insgesamt 8.981,50 Euro – von etwaigen Rabatten abgesehen.

    Während ich mich frage, wie viele potenzielle Stadtbauräte wohl im Verbreitungsgebiet der NOZ die Tageszeitung lesen, habe ich ausgerechnet, dass jeder eingesparte Millimeter die Stadtkasse um 32,66 Euro entlastet hätte.

    Kreativer Vorschlag: Das ganze Ding ein Viertel so groß in den gängigen Fachzeitschriften schalten. Da hätten Sie aber auch selber drauf kommen können, Herr Bürgermeister, Herr Doktor.

    Die Stadt Remscheid (Busbahnhoftechnisch ganz dicht an Lingen) hat gerade sieben von acht Bewerbern abgesagt. Vielleicht hilft ein Anruf dort. Die Oberbürgermeisterin gibt gewiss gerne Auskunft unter (02191) 16 2288.

    • Das darf man auch anders sehen: Abgesehen davon, dass die Stadt sicherlich Rabatte ausgehandelt hat, weil sie ja nicht nur eine Anzeige aufgibt, gehört eine regionale Anzeige dazu. Daneben gehört die Ausschreibung mindestens in eine überregionale Zeitung wie FAZ oder Süddeutsche und -nach meiner Meinung- auch in eine Zeitung in den Niederlanden, weil … guckst Du hier. In der Bauwelt steht sie ohnehin, wo sie auch hinein gehört.

      Es geht um eine für die Stadt sehr wichtige Stelle. Da darf es auch schon einmal etwas teurer und damit auch besser sein.

      ps Zu Remscheid finde ich im Netz nichts. Wenn allerdings Hannover ’96 gegen VfB Stuttgart 0:0 spielt, heißt das nicht, dass das Match Borussia Dortmund gegen FC Ausgburg auch so ausgeht. Aber das ist ein Beispiel aus dem Fußball, BN_Riße, und davon verstehst Du auch nichts… 😉

      • kib said

        Robert, Deine Idee hier auch mal über Landesgrenzen hinwegzusehen, finde ich gut. In Lingen wird u.a. diskutiert den Marktplatz zu beleben und unsere niederländischen Nachbaren haben das m.E. SEHR „gut drauf“: Dort ist „Markt“ eine Ort zentrales Geschehens: halt Mittelpunkt selbst in kleinen Ortschaften, umringt von schnuckeligen Boutiquen und Kaffees/Kneipen…… tags- und nachtsüber.

        • Emsland said

          Das stimmt allerdings, von den Niederländer kann man sich da einiges abschauen.
          Dürfte allerdings auch am anderen Ausgehverhalten liegen. Da sind in 5000 Einwohner-Orten mehr Menschen abends am Markt als in Lingen!

          • kib said

            Das „Ausgehverhalten“ hat ganz vielleicht auch etwas mit der Gestellung des „Reviers“ zu tun?

      • BN_Riße said

        In einem Punkt hast du Recht. Und der steht im letzten Satz.

        • BN_Riße said

          Nur, damit hier keine Missverständnisse aufkommen. Mein Kommentar galt natürlich dem letzten Satz von Robert.

          • kib said

            Die gescheite Platzierung von Kommentaren hab ich auch nicht richtig verstanden. Vielleicht erklärt Robert das noch mal.Aber ehrlich gesagt hat er das- mindestens einmal getan 🙂

  2. Tiger, T. said

    Leute, was wird hier gespielt?

    Ist es wirklich so, dass die Verantwortlichen im Rathaus ernsthaft darauf hoffen, den/die neue(n) Lingener Stadtbaurat/-rätin über Anzeigen in der Presse zu finden???

    Was soll dieses Theater, auf das die Herren Koop(BN) und Riße(BN)auch noch selbstentlarvend eingehen.

    Bei Stellenbesetzungen dieser Bedeutung müssen doch geeigneten BewerberInnen im Vorfeld gezielt angesprochen, Qualifikationen geprüft und alle Möglichkeiten ausgelotet werden. Es kann doch z. B. nicht sein, dass jemand diese „für die Stadt wichtige Stelle“ (RK !) nur deshalb bekommt, weil er/sie bereit ist, zukünftig hier zu wohnen.

    Ist man im Rathaus inzwischen wirklich so naiv oder beherrscht man die Vernebelungsstrategie in Personalangelegenheiten ähnlich gut wie die ehemalige CDU-Riege?

    Man ist fast versucht, letzteres zu hoffen!

    Den BN kann man nur raten, eine(n) geeignete(n) BewerberIn auszusuchen und öffentlich vorzuschlagen und zu präsentieren (Bürgerforum). Interne Zwistigkeiten über Anzeigengrößen und -kosten wirken in dieser zentralen kommunalpolitischen Frage kleinkariert und wenig professionel, zumal der BN-Sprecher im Rat diese Frage seit Jahren ganz oben auf der/seiner Agenda hat.

  3. lingentheo said

    „Dummerweise“

    Auch diese Stellenausschreibung für die Besetzung mit einem vom Rat die wählenden Zeitbeamten des Höheren Dienstes wird sich im Nachhinein als reine Makulatur erweisen.

    Nach dem AES-Motto „AUS ERFAHRUNG SCHLECHT“ soll der/die Neue doch „idealerweise“ auch wieder aus dem öffentlichen Dienst kommen. Nix gelernt oder wat? Der Oldenburger aus dem ÖD, der konnte doch gar´nix! Welche halbwegs gelungenen städtischen Vorhaben hat der denn ohne Hilfe von „richtigen Ingenieuren“ außerhalb der Behörde „alleine“ auf die Reihe bekommen, nicht mal, unfallfreie Pflasterungen, Stadtlokus, Plantanen u.v.m.. Für das erstellte Anforderungsprofil wird es keine halbwegs geeignete Person aus dem öffentlichen Dienst geben. Und „dummerweise“ werden unvorbelastete, hochqualifizierte Fachleute aus der freien Wirtschaft mit diesem saudummen Vorbehalt von Vornherein geblockt, bzw. motiviert, sich erst gar nicht zu bewerben, weil chancenlos.

    Wie dem auch sei, irgendwo wird es wohl wieder noch einen NICHTVERSORGTEN, aufstrebenden, christlich-demokratisch Vereinigten mit Wahlverlierereigenschaften/-Vergangenheit geben oder er wird sich finden lassen. Das Anforderungsprofil sollte insoweit hauptsächlich darin bestehen, zumindest rhetorisch den BN und weiteren Oppositionellen gewachsen zu sein – können muss er dann gar nix mehr, dafür gibt es ja die oben erwähnten Fachleute „klugerweisen“ außerhalb der Verwaltung. Naheliegend: „Da woll´n wa doch ma sehn´, dat wer anfangen, dat die SPD un´ Pistorius mit die abgesägten Polizeipräsidenten langsam heimzahlen….

    Ansonsten kann man Bürgernahen u.a. nur raten, keinen ernsthaft infrage kommenden Kandidaten vorzuschlagen. Der oder Die würde allein aus Opportunismus von der Mehrheitsfraktion abgelehnt werden, weiß man doch, dass Prinzipienreiter leicht umsatteln…

    schönen tach noch

  4. Tiger, T. said

    Bei meiner Oma hätte es nach diesem Spiel erstmal ’nen Màlaga gegeben: Gab’s zu geburtstagen und stand in ihrem Schlafzimmerschrank, reserviert für freudige Ereignisse und auch so’n bisschen als Medizin gegen alles Traurige …

    Da fallen mir doch spontan noch Anmerkungen zu Herrn „lingentheo“ ein:

    – Angehörige des öffentlichen Dienstes sind also alle unfähig?

    – In der freien Wirtschaft gibt es generell „unvorbelastete (?), hochqualifizierte Fachleute!

    – Oppositionsparteien sollen besser keine Gegenvorschläge machen, weil sie von der Mehrheit ohnehin abgelehnt werden!

    Also, wenn meine Oma noch’n Màlaga in ihrem Schlafzimmerschrank hätte, bräuchte ich jetzt noch mindestens einen …

  5. Bolle said

    Wie wäre es mit dem Celler Modell:-)

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